Pansexuell/Bisexuell - Was soll Ich tun?

3 Antworten

Tja, jetzt ist das Kind wohl in den Brunnen gefallen.

Irgendwie scheint es in letzter Zeit immer mehr Mode zu werden, sich aufgrund einer Vermutung oder einer vorübergehenden Neigung sofort outen zu müssen.

Die sexuelle Präferenz festigt sich üblicherweise erst im frühen Erwachsenenalter, und bei manchen sogar nie wirklich.

Vielleicht solltest du also einfach so tun, als ob das Ganze ein Scherz gewesen sei und die anderen einfach nicht beachten.

Und in Zukunft schaltest du vielleicht mal früher deinen Kopf ein und überlegst, was du mit deinen Handlungen bewirkst.

wenn die person das weiss dann ist das so akzeptiere es doch einfach...

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@lweflwrejlkwjgl

Sag mal, ist das ein 2. Account vom Fragesteller? xD 

Immer voll gegen die Leute, die hier ordentliche Antworten geben? 

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@lweflwrejlkwjgl

Das ist halt die wichtige Frage:

Weiß sie es wirklich, oder ist es nur eine Vermutung oder eine Phase?

Wie ich oben bereits schrieb, 

Die sexuelle Präferenz festigt sich üblicherweise erst im frühen Erwachsenenalter, und bei manchen sogar nie wirklich.

Wenn man dann bereits im jugendlichen Alter meint, so etwas gegenüber den Eltern etc. äußern zu müssen, sollte man auch überlegen dass man damit eine große Verantwortung trägt.

Eltern, Freunde etc. müssen auch erst mal mit diesem Outing klarkommen, und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen bloß weil man sich als Jugendlicher gerade danach fühlt.

Ein Outing ist eben nichts Spannendes, wie man vielleicht denken könnte, oder ein Mittel um auch mal als etwas Besonderes zu gelten.

Ein Outing dient vor allem den beteiligten Personen, um sich einander anzunähern und Verständnis füreinander zu haben.

Insofern gehe ich bei den meisten Jugendlichen davon aus dass sie eben noch nicht wissen, wie sie als Erwachsener sexuell ticken werden. Und dann ist der jetzige Schritt sich zu outen falsch und/oder völlig verfrüht.

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@GoodFella2306

Abend! :) 

Ich finde ein paar der Argumente zu pauschalisiert und teils unrealistisch.

Ich kann genau wie du eigentlich nur von meiner eigenen Erfahrung sprechen wenn ich sage, dass ich mich mit 15 bei meiner Familie geoutet hab und zwar aus dem Grund, dass ich absolut damit überfordert war, dass ich nach der ganzen Zeit, die ich dachte, dass ich hetero bin, bemerkt hab, dass ich es doch nicht war, weshalb ich mir mit dem Outing Hilfe bei meiner Familie erhofft hab. Aber in dem Alter Rationalität vorauszusetzen, bezogen darauf, welche Auswirkungen alles hat, wäre übertrieben. Aber mir war natürlich bewusst, dass ich mich nicht in der Schule outen sollte, da ein Junge geoutet wurde und sich unnötige Kommentare anhören musste. 

Also tut mir leid, aber negatives Feedback auf ein Outing kann man nicht einseitig mit "Tja, selber Schuld" abstempeln, es gibt immer zwei Seiten einer Medaille, in diesem Fall sind auch die Personen schuldig, die eben diese Kommentare machen. Wer mehr Schuld hat und inwiefern Tasulein jetzt hätte wissen können, dass Mitschüler mithören und was alles schief gehen kann, lässt sich doch gar nicht verallgemeinern, da wir nicht aktiv in der Situation waren und sie deshalb schlecht bewerten können. Dennoch stimm ich dir zu, man sollte nicht leichtsinnig an die Sache herangehen und es jedem dahergelaufenen Fremden ohne vorher drüber nachzudenken sagen, aber bei mir z. B. war es auch so, dass ich die Reaktionen meiner Familie (die nur gut waren), vorher falsch eingeschätzt hab, da das mein erstes Outing war und ich dadurch schlecht einschätzen konnte, wie sie reagieren. Sprich: Selbst vorherige Planungen bewahren einen nicht davor, dass es eventuell doch anders kommt.

Und zu dem Erwachsenenalter; Vielleicht ging es dir persönlich so und ich kann jetzt auch keine Gegenstudie liefern oder so, aber wenn man auf YouTube nach Outing-Videos schaut, oder wenn ich auf mich selbst guck oder Freunde im Umfeld, ist oft die Rede davon, dass sie schon früh bemerkt haben, dass sie nicht heterosexuell sind. 

Und zum Scherz, das ist natürlich auch, wie mein ganzer Kommentar (offensichtlicher Weise :P) subjektiv, aber sich zu verstellen, kann ziemlich belasten. Ich hab mich z. B. wie gesagt in der Schule nicht geoutet, war aber noch zwei Jahre nachdem ich meine Sexualität hinterfragt hab in der Schule und fand es verdammt anstrengend immer so tun zu müssen, als wäre ich hetero. Das angenehmste ist es natürlich man selbst zu sein und vorallem bei so einem Thema, welches bei mir z. B. mit Unzufriedenheit zu tun hatte, da ich mir meine Sexualität zu Beginn nicht eingestehen wollte, hat das Geheimhalten die Situation auch nicht gerade verbessert. Also ich fand's nicht "ezpz, heut mal wieder verstellen".

Will damit sagen, dass das von Person zu Person unterschiedlich ist und sich deine Erfahrung nicht auf diese Situation verallgemeinern lässt. Nichtsdestotrotz stimme ich dir wie gesagt in manchen Punkten zu.

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@MaxSt789

Ich würde hinzufügen, dass ich deinen Kommentar weder schlecht noch falsch fand, nur fand ich ihn dafür, dass er nur aus deiner Perspektive kommt, als zu allgemeingültig verfasst. 

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@MaxSt789

negatives Feedback auf ein Outing kann man nicht einseitig mit "Tja, selber Schuld" abstempeln

Mein Hinweis war nicht einseitig, ich habe sowohl darauf hingewiesen wie ätzend Jugendliche gerade in dem Alter sein können, als auch auf die Eigenverantwortung der Fragestellerin hingewiesen.

Es geht mir nicht um eine wie auch immer geartete "Schuld", denn man kann lange nach einem Schuldigen suchen und hat das eigentliche Problem immer noch nicht angegangen.

Mir geht es um das vorherige Erkennen von Ereignisketten, um das Sehen von Zusammenhängen, damit man vorab erkennt ob die geplante Aktion überhaupt von Erfolg gekrönt ist.

Um die Sensibilisierung dafür, dass es eben nicht immer gut ist so offen gegenüber Dritten zu sein.

Oder wie die Oma sagte: "Erstma den Kopp einschalten, dann handeln."

Ad 1:

Wenn sie doch vorher schon Mobbing-Erfahrungen gemacht hat und deshalb angeblich schon die Schule wechseln musste, wieso geht sie dann im eigenen Interesse nicht etwas sensibler mit solch intimen Themen um? Kann sie sich aufgrund ihrer Erfahrungen nicht denken, dass je privater das Thema, desto größer die A...löcher?

Und da denke ich eben dass sie dachte: "Ich dreh den Spieß mal um, indem ich aus mir etwas ganz Besonderes mache, indem ich mich traue mich zu outen. Denn Kids die sich outen, bekommen immer großen Beifall, das sieht man ja bei Youtube, und den Beifall will ich jetzt auch mal haben. Dann werde ich vom Mobbing-Opfer an der alten Schule zur geachteten Person an der neuen Schule."

Eine annähernd logische Schlussfolgerung, die jedoch auch ihre Schattenseiten haben kann, wie man jetzt in Realität sieht.

Ad 2:

wenn man auf YouTube nach Outing-Videos schaut, oder wenn ich auf mich selbst guck oder Freunde im Umfeld, ist oft die Rede davon, dass sie schon früh bemerkt haben, dass sie nicht heterosexuell sind.

YouTube hat für mich zumindest bei diesem Thema absolut keine Relevanz, zum einen weil es deutlich in der Wolle gefärbt ist von eben jener Generation der 13-17jährigen, die seit geraumer Zeit ein Outing als schick oder zwingend notwendig erachten, praktisch im Rahmen der Selbstfindung und -definition.

Bloß weil es bei YouTube ist, muss es nicht automatisch gut sein, genz im Gegenteil: Ich gehe jede Wette ein dass sich zahlreiche Jugendliche nur mit einem Outing beschäftigen, weil einige es in den sozialen Medien getan haben.

Genau diese Generation sucht die Claqueure, weil sie denkt dass je mehr Beifall man bekommt, desto besser war wohl die eigene Entscheidung. Immer mehr Jugendliche scheinen sich im Internet die Bestätigung zu holen, die ihnen im Alltag fehlt.

Doch während man früher ohne soziale Medien noch gelernt hat, mit einer solchen fehlenden Bestätigung umzugehen, schafft man sich heutzutage ein falsches Götzenbild, indem man Likes und Shares für echte Bestätigung hält, während sie in Wirklichkeit nur eine Halbwertszeit von 15 Sekunden haben. Danach hat der Liker schon weitergeklickt.

Was ich damit sagen will:

Jugendliche sind sozial, kulturell, emotional und sexuell in einer Findungsphase. Doch während man früher eben seine Zeit gebraucht hat um zu entdecken wer man wirklich ist, scheint es heute so zu sein dass viele sagen:

"Naja ich weiss zwar nicht wer oder was ich bin, und was aus meinem Leben werden soll. Aber ich definiere mich erst mal über mein sexuelles Abbild, dann habe ich wenigstens schon mal irgendeine Zugehörigkeit."

Die sexuelle Findung geschieht also nicht durch sich selbst, sondern als Mittel zum Zweck der Dazugehörigkeit. Das ist jedoch die völlig falsche Herangehensweise.

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Ich bin ein 17 jähriges Mädchen Und Ja Ich bin noch Jung! Aber Ich weiß dass Ich mehr als ein Geschlecht Liebe. Wenn du ein problem damit hast Kannst du es Ja für dich behalten. Ich Habe nämlich vor ein paar monaten wegen Mobbing die Schule gewechselt uns habe deshalb angst.

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@Tatsulein

Ich habe absolut kein Problem damit dass du eine bestimmte sexuelle Präferenz hast, ich bin selbst bi.

Worum es mir ging ist, dass du besser vorher hättest überlegen sollen ob du das Thema in der Schule zu einem Thema machst.

Wie man weiß, können Kinder und Jugendliche ganz schön fiese Drecksäcke sein, und wenn man dann so ein Thema wie die eigene Sexualität öffentlich macht, ist das für einige ein gefundenes Fressen.

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Dich auf die Freunde konzentrieren und eine dicke Haut zulegen. Tut mir leid für dich, dass das so blöd gelaufen ist aber da kannst du nicht viel machen.

Was zur Hölle ist denn Pansexuell? Stehst du auf Panflöten? Oder auf Pfannen?

was ist das denn für ein scheiss beitrag? wenn du keine ahnung hast musst du den menschen der hier offensichtlich eine schwierige zeit hat doch nicht verletzen...

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@lweflwrejlkwjgl

Das ist ein 10 Jähriges Kind... Wtf als ob man da schon Probleme mit seiner Sexualität haben soll, in dem Alter hab ich mit Lego gebaut, so ein Humbuk

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