Panoramafotografie, welches Equipment?

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1 Antwort

Hallo

- wenn man das Panorama sowieso per Software sticht reicht eigentlich das Kit Zoom aber die Canon 18-55 sind bei 18mm alle mässig bis saumässig so das man dort eher mit 24mm bei Blende 8 fotografiert und sticht.

- mit wie vielen Aufnahmen man sitcht ist eine Frage der Qualitätsanforderungen und der Arbeitszeit die man darin versenken will. Maximale Qualität ergibt sich bei Hochkantorientierung und mit 50% Überdeckung so das man am Ende nur die optimalen Kernbereiche der Optik verwendet.

- Innenräume haben das "Ausleuchtungsproblem" da muss man erst mal die Gesamtdynamik des Panoramas ermitteln und dann sehen wie man dass mit dem Sensor umsetzen kann. Es hilft zb wenn man die Aufnahme zeitlich so streckt das man erst die dunklen Partien bei optimalen Lichteinfall durch die Fenster fotografiert und die Fensterpartie erst einige Zeit später wenn die Sonne aufgestiegen ist. Panoramas macht man am besten mit dem selben Lichtwert und bevor man sich mit HDR Belichtungsreihen & Panorama verheddert nimmt man einfach Kunstlicht für die zu dunklen Partien.

- ein normales Stativ mit 2 oder 3 Wege Neiger reicht eigentlich. Wenn man Bildinformationen auf den Polachsen erzeugen will braucht man einen Nodalpunktadapter und/oder einen Mikroschlitten. An den Polen gibt es leicht das "Sägezahnproblem".

- wenn man schnell und rational/kostengünstig arbeiten will greift man zu einem UWW Objektiv wie dem Canon EF 10-18 STM oder dem Tokina 11-16. Es gibt UWW Zoom Umbauten mit Nodalpunktadapter und rasierten Frontfassungen. Solche Optiken kann an auch mieten.

- Festbrennweiten sind meist besser in der Randauflösung, Vigentierung, ohne Verzerrungen und haben weniger Probleme mit Lichtstreuung und hohen Kontrasten. Auch gewinnt man oft 2-3 Lichtwerte gegenüber einem Zoom. zb das Samyang 14/2.8 oder das 16/2 sind für Cropkameras recht interesannt.

- Fisheye Festbrennweiten oder Zooms (Canon 8-16 und 10-17) machen vieles leichter/einfacher/schneller sind aber nicht ohne "Tücke" bzw Herausforderungen

- Tilt/Shit oder Rotatoren ermöglichen Panoramen ohne verschwenken der Kamera und Nodalpunktkompensationen

- es gibt Kameras die können "Schwenkpanorama" abfilmen und dann zu einem JPG Bild prozessieren. Das ist bei Schönwettermotiven Qualitativ eigentlich für Webanweundungen/Urlaubsfotos ausreichend und kann man mit etwas Übung mit dem Standbein zirkeln.

- wenn man Panoramas für wissenschaftliche, geodäsische oder geometrische Anwendungen erstellen will/muss sollte man zu einem Experten.

- virtuele Rungänge sind nur mit einer entsrprechenden Software und Bildbibliothek möglich dazu braucht man erst eine Laservermessung/Scan des Gesamtraums und fotografiert dann die eizelnen Aufsichten. Die Software für virtuelle Begehungen auf Basis von Macromedia Flash kommt meine Wissens vom Chris Urban aus Karlsruhe. Da kann man evtl. mal das ZKM in Karlsruhe kontakten.

im Bereich Panoramafoto gibt es zig Bücher und Webseiten zudem findet man in Foto Foren Tipps & Tricks sowie Materialtests. Generel ist es am simpelsten man besorgt sich erst mal eine kostenlose Software (bzw nutzt die Canon Software) und legt damit los was man verfügbar hat. Dann erkennt man schnell wo die Probleme sind und wo man Unterstützung braucht.

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