Panikattake trotz Paroxetin?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, ganz "normal" ist das nicht. Paroxetin ist ein Antidepressivum aus der Gruppe der SSRI (selektive Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer) und u.a. zur Behandlung von Panikstörungen zugelassen. Die angstlösende Wirkung sollte eigentlich Bestand haben, es sei denn:

  • Du nimmst eine zu geringe Dosis, bzw. stabilisiert dich deine jetztige Dosis "nur" im Alltag (wenn nichts weiter vorfällt), jedoch nicht bei Stresssituationen. In diesem Falle müsstest du die Dosis erhöhen (natürlich in Absprache mit dem Arzt).
  • Das Medikament verliert an Wirkung. Normalerweise lässt die angstlösende Wirkung von Antidepressiva nicht nach, doch es gibt Ausnahmen. Jeder Mensch spricht sehr individuell auf diese Medikamente an. In diesem Falle müsstest du das Medikament wechseln (auch dies natürlich in Absprache mit dem Arzt).

Panikattacken sind die Hölle (Selbsterfahrung) und ist die Attacke vorbei ist das Thema damit ja meist nicht vom Tisch. Es bleibt die Verunsicherung und die Angst vor der Angst.

Ich rate dir, dich an den behandelnden Arzt zu wenden.

PS: Bedenke, dass Medikamente die Panikattacken "lediglich" unterdrücken (was schon mal sehr gut ist), jedoch nicht heilen können. Eine Psychotherapie (im Falle einer Angststörung ist es meist eine Verhaltenstherapie) gehört genau so zur Behandlungsstrategie wie Medikamente.

Ich nehme schon 40 mg.

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@dariolino

Wie gesagt, jeder Mensch reagiert sehr unterschiedlich auf diese Medikamente. Normalerweise sollten 40mg bei Panikstörungen reichen, in schweren Fällen kann man auf 60mg hoch (natürlich in Absprache mit dem Arzt). 60mg ist gemäss Arzneimittelkompendium die Maximaldosis. Entweder versuchst du erst mit 60mg oder wechselst das Antidepressivum. Diese Entscheidung musst du zusammen mit dem Arzt fällen. Nur noch als Hinweis: Wenn auch andere SSRI's (und SNRI's) nicht wirken sollten (was ich nicht denke), versuche es mit Opipramol. Opipramol ist ein trizyklisches Antidepressivum und gilt als das stärkste nicht abhängig machende angstlösende Mittel. Leider hat es etwas mehr Nebenwirkungen als Paroxetin & Co.

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Das kann natürlich durchaus normal sein. Das Paroxetin ist ja in der Regel so eingestellt, dass Du im Alltag nicht an Panik leidest. Kommt nun ein besonderer Lebensumstand hinzu, so wie Du es oben beschrieben hast, kann es natürlich sein dass du auch symptomatisch wirst.

wenn du sagst "schon länger" ist es derzeit vlt nicht mehr die richtige Dosierung. Dazu kommt die Frage nach einer Therapie. medis alleine können keine Wunder bewirken.

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