Panikattacken,was kann ich tun?

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5 Antworten

Hallo!

Ich habe eine soziale Phobie und hatte deswegen auch schon mehrere Panikattacke. Da du welche hattest während du Vorträge gehalten hast oder von vielen Menschen umgeben warst würde ich auch eine Sozialphobie bei dir vermuten. Das kann dir jedoch nur ein ausgebildeter Therapeut bestätigen.

Ich nehme zur Zeit Opipram und Escitalopram wegen  Depressionen und des Angststörung. Leider muss ich zugeben dass meine Angststörung letztes Jahr schlimmer geworden ist, trotz Opipram. Jetzt nehme ich zusätzlich Escitalopram, ob die anschlagen kann ich dir noch nicht sagen. Jedoch kenne ich einige Personen mit Angststörung, die ihre Erkrankung durch Medikamente in Griff bekommen haben.

Mein Tipp bei einer akuten Panikattacke: dich von der Menschenmasse/Klassenraum entfernen, 7 sek Luft einatmen, 4 sek Luft anhalten und 8 sek Luft ausatmen. Das sollte dich erstmal beruhigen. Außerdem solltest du Wasser trinken und deine Handgelenke mit kaltem Wasser anfeuchten. Zusätzlich könntest du noch ein scharfes Bon Bon essen. Das lenkt ab. Sonst kann ich nur sagen, dass jede Panikattacke vorübergeht und 5-30 Minuten dauert. 

Überleg doch mal einen neuen Therapeuten aufzusuchen, der die evtl besser helfen kann. Eine Panikstörung kriegst du nicht einfach los.

Gute Besserung !

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Kommentar von Layla2000
12.05.2016, 18:33

Ich hatte auch schon die Vermutung, das ich eine sozialephobie habe, da ich einige Merkmale dafür aufweise. 

Vielen Dank für den Rat

Ich wünsche dir auch gute Besserung 

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Leider sind Probleme wie Deine heutzutage eher die Regel, denn eine Außnahme.

Die
vielfältigen Krankheitsbilder, Störungen und Probleme der menschlichen
Psyche sind nicht deshalb so schwerwiegend, weil sie unheilbar wären,
sie sind es, weil sie so absurd sind.

Denn die menschliche Psyche
ist ein Denkprodukt. Sie wird einzig durch unsere Erinnerungen und die
damit gekoppelten Gedankengänge als Ich - Betrieb am Leben erhalten.
Also ohne die sie hervorbringenden Ideenbilder, existiert sie überhaupt
nicht.Und dieses Gebilde erzeugt in uns nun pausenlos Wirkungen

Woran
sehr viele Menschen heutzutage leiden, sind unbekannte, unerkannte
Spätfolgen traumatischer Kindheitserlebnisse. Man sagt kurzer Hand
Neurosen dazu.Da beeinflußt tief aus den unbewussten kommend eine einst
gemachte Erfahrung unser heutiges Leben und wirkt wie eine Zeitbombe
fort und vergällt uns die Freude am Alltag.

Analysen können mit
einiger Mühe und viel Zeit solche Traumen ins aktuelle Bewustsein
förden, und nach affektivem Nacherleben der alten Geschichte ist, ist
Erleichterung möglich. Freilich auch bloß in diesem einzigen Punkt aus
der Vergangenheit.

Der Rest, unsere gesamten Lebenserfahrungen,
gute und böse, bilden zusammen den Bodensatz, aus dem das Denken unsere
Psyche, unser Ich oder Selbst pausenlos im Alltagsleben strickt und uns
die Illusion vermittelt, es gebe einen Denker, der unsere Gedanken
denkt. Den gibt es nämlich gar nicht. Darum kann niemand wirklich sein
Denken kontrolieren, wie sollte er wenn dieses Denken ihn ers jeweils
erzeugt.

Im Grunde ist die Psyche ihrer Struktur nach selber eine
einzige voluminöse Neurose. Es ist wichtig dies zu erkennen und zu
verstehen.

Jede Einzelreparatur von Traumen bleibt Flickwerk,
angesichts der Tatsache, daß das ganze Gebilde der Vergangenheit
angehört und in der lebendigen Gegenwart nichts als Störungen und
Reaktionen hervorruft.

Untersuche mal Dein Innenleben daraufhin,
ob es nicht stimmt, was hier geschrieben steht. Sofern Dir real, nicht
bloß als Idee, als Einbildung klar wird daß dem so ist, wird der Spuk
aufhören. Leg Dir dazu ruhig eine robustere Lebensauffassung zu. Spuck
gegen den Wind und sag den Angstgespenstern aus Deiner unbekannten
Vergangenheit, sie mögen sich zum Teufel scheren.

Genau genommen
brauchst Du nichts zu tun. Wer sich einfach komentarlos, vorurteilslos,
neutral beobachtet, ohne zu sagen, ich bin so oder ich bin so, der kommt
ganz alleine hinter die Mysterien seiner Identität. Es taucht einfach
auf.

Gewöhn Dir an, daß Du merkst, wie Dein Geist aus einem
Zentrum heraus agiert und handelt. Und begreife; dieses Zentrum ist
selber so erfunden wie eine Romanfigur, bloß mit dem Unterschied dass
der Stoff für den Roman Deine Vergangenheit ist!

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Ruhig bleiben. An was Fröhliches denken und nicht die ganze zeit vermuten das du eine Panikattacke bekommst. Ein Trick ist (hört sich idiotisch an aber funktioniert) das du mit dem Daumen dir ein Nasenloch zuhältst tief einatmest mit dem Daumen dann das andere Nasenloch zuhältst und ausatmest. Diesen Prozess wiederholst du ein paar mal. Das sorgt dafür das du entspannter bist. (hilft bei Prüfungen, Vorträgen etc.)

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, du könntest dir z.B. vom Arzt Benzos verschreiben lassen. Ich hatte mal Diazepam Tropfen die haben gut geholfen. Da ist aber die Gefahr einer Medikamentenabhängigkeit sehr groß. Dann gäbe es noch die Möglichkeit sich aus der Apotheke pflanzliche oder homöopathische Beruhigungsmittel zu holen. Relativ teuer und hilft auch nur in recht begrenztem Rahmen. Ich persönlich nehme gar nichts mehr. Ich beruhige mich mit Atemmeditation und autogenes Training. Beides hilft extrem gut. Du könntest ja mal versuchen ob dir die Meditation hilft, konzentriere dich voll auf deinen Atem. Einatmen, bis drei zählen, ausatmen, bis drei zählen und wiederholen. Ist eine sehr simple Anfängerübung aber wenn dir das ein bißchen hilft kannst du dann mit anspruchsvolleren Übungen weiter machen. Mir hilft das sehr gut.

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Ich, für meinen Teil, würde mir eine anständige Psychologin suchen.

Mir hat es geholfen, immer mal wieder offen mit jemanden über meine Ängste zu reden. Außerdem mache ich Atemübungen und trinke viel grünen Tee.

Es klappt nicht optimal, aber ich kann damit einigermaßen leben.

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