Panikattacken vorboten/verlauf/sympthome

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2 Antworten

ich leide an panikattacken. ich nehm Psychotherapie dafür in Anspruch, aber so richtig bringen tut es mir nichts. ich war 2008 in Behandlung wegen Essstörung. aber es war nicht so, dass ich ein falsches bild von mir hatte, es war mehr ein würgegefühl, was ich hatte, dadurch nahm ich natürlich ab. i.wie hab ich die zeit von damals nicht richtig verarbeitet. ich trau mich schon gar nicht mehr ausm haus, weil ich daran denke, dass ich sofort eine panikattacke bekomm. dadurch wird mir i.wie schwindelig und ich hab kein lust, dass mich die Rettung abholt. weil die finden dann eh nichts (keine körperlichen Beschwerden) nehmen mir immer wieder unnötig blut ab. auch wenn ich sage, dass mir nichts fehlt, wollen sich die Ärzte trotzdem vergewissern. und allein das macht mir schon angst -> die Rettung...das ist so ein Teufelskreis. ich sag mir immer selbst bleib ruhig in so nem Moment aber das bringt nichts. als ob der teufel in mir ist

Wenn du mehr als einmal eine Panikattacke hattest, fürchtest du dich immer vor der nächsten. Du hoffst zwar, dass nie wieder eine kommt, hältst es aber für möglich, jederzeit eine zu kriegen. Ist es so? Du musst vor allem die Angst vor der Angst aushebeln. Das geht zum Beispiel mit der kleinen Plastiktüte, die du immer in der Tasche hast, um im Notfall eine Minute lang hineinzuatmen (ein guter und wirksamer Tipp vom Fachmann, kannst du auch googeln). So fühlst du dich sicherer.

Aber trotzdem musst du irgendwann an die Ursachen ran. Das geht nur mit fremder Hilfe. Geh zu deinem Hausarzt und lass dir einen Psychotherapeuten vermitteln. Wegen der langen Wartezeiten: mach es bald! Dann werden auch die Gründe für deine extremen Schlafstörungen zur Sprache kommen. Du wirst dich von selbst mehr bewegen, wenn du dich wieder besser fühlst. Es hängt alles miteinander zusammen.

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