Panikattacken & Angststörung. Wer kennt sich aus?

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4 Antworten

War denn etwas anders gestern abend?

Ist das Schlafzimmer so eingerichtet, dass du dich darin wohlfühlst und wo etwas aus deinem früheren Zuhause steht?

Bei Panikattacken kann man nur versuchen, ruhig in den Bauch zu atmen. Mir hat es auch geholfen, die Beine hochzulagern, etwas zu trinken und mit jemanden zu sprechen, dass das Gefühl da war, nicht alleine zu sein.

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Kommentar von Kichi93
29.09.2016, 18:50

Vielen Dank...aus meinem alten zu Hause habe ich außer meine Kuscheltiere und Bettwäsche nichts mitgenommen. Es war auch alles wie sonst. Ich schlafe immerwieder um mich langsam daran zu gewöhnen noch 1 bis 2 mal im alten Zuhause und gestern habe ich wieder nach dem in der Wohnung geschlafen allerdings war es so schlimm wie gestern noch nie

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Hallo Kichi93,

grundsätzlich sind Rückschläge im Laufe einer langwierigen psychologischen Entwicklung nicht ungewöhnlich.

Allein dass Du Dich überhaupt getraut hast umzuziehen, zeigt aber doch, dass Du den Eindruck hattest, dafür bereit zu sein. Natürlich ann man dann so einen Schritt nicht machen, ohne dass man die Ängste, die man in dieser Situation eben immer hatte, neu erlebt.

Ich finde, Du solltest jetzt

  • erst einmal stolz auf Dich sein, Dich getraut zu haben, überhaupt in diese Situation zu gehen.
  • Den Schritt ganz bewusst auch mit Begleitung Deines Psychologen gehen. Er kann Dir helfen, Deine Ängste zu ordnen, zu reflektieren, einzuordnen.

Angststörungen verschiedener Art sind übrigens gar nicht so selten, Schätzungen liegen zwischen 3 und 7% der Bevölkerung. Das klingt nach wenig, aber selbst 3 von 100 bedeutet 30 000 Betroffene in einer Millionenstadt.

Mit Konfrontationstherapien und eingeübten Stressbewältigungsstrategien kann man sie eigentlich sehr gut in den Griff kriegen.

Wichtig: Gehe wirklich zu einem seriös ausgebildeten Psychologen - kein Heilpraktiker.

Viele Grüße und gute Besserung

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Versuch es vielleicht mal mit Entspannungsmethoden, also zb Yoga, Autogenes Training etc....

hast du mal mit deinem/ deiner Psychologen/ Psychologin darüber geredet? Bzw eine Idee, woher das kommen könnte? Wenn du das weißt, könnte das auch schon helfen....

Und Entspannungstee/ Einschlaftee also mit Lavendel oder Baldrian etc...

Alles Gute für dich

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Verhindern kann man es nicht.Du solltest bei solchen Situationen versuchen so ruhig wie möglich zu bleiben und am besten deinen Gedanken ändern.Da ich selber nicht bei anderen schlafen kann aus dem selben Prinzip kenne ich das Gefühl, am besten versuchen an was anderes zu denken und nicht bei dem Gedanken bleiben 'Du schläfst hier, du schaffst das' , es gibt Personen die öfter diesen Rückfall haben.Ich hoffe die Antwort war ein wenig hilfreich..

LG SaturnRose

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Kommentar von Kichi93
29.09.2016, 18:51

Es ist schön zu wissen das man nicht die einzige ist mit diesem Problem. Ich weiß man soll positiv denken aber in solchen Momenten der Panikattacke kann ich nie positiv denken und mich nur schwer beruhigen

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