Panik in Situationen in denen man nicht auf Toilette kann, hat das jemand von euch auch, was dagegen tun..?

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6 Antworten

Stoppe mal an einem ruhigen Tag die Zeiten zwischen den Toilettengängen. Mache das mehrfach (also einfach aufschreiben, wann Du zuletzt auf Toilette warst und wann Du wieder gehen musstest). Wenn Du das an mehreren Tage gemacht hast, kannst Du überblicken, wie lange Du normalerweise aushalten kannst und Dich damit beruhigen. Wenn Du zu Hause problemlos zwei Stunden aushalten kannst, schaffst Du das auch in der Schule.

Zusätzlich kannst Du Entspannungsübungen üben, die Du auch in der Schule anwenden kannst (man kann sich durch ruhiges, bewusstes Atmen bewusst entspannen etc.). Dann kannst Du bei einer Panik so eine Entspannungstechnik anwenden. Das klappt aber nur, wenn Du sie zu Hause, ohne Ablenkung und ohne Stress schon oft genug geübt hast.

Ansonsten mal zum Arzt gehen; es kann auch medizinische Ursachen geben, die dann anders behandelt werden können ("Reizblase" oder so?).


PS

Bitte NICHT aufhören zu trinken! Dein Körper braucht Wasser, Wasserentzug führt zu Stress, mangelnder Konzentration etc. und verschlimmert die Sache ggf. Dann hast Du das Gefühl von Harndrang, ohne dass Du wasserlassen kannst, das ist auch sehr belastend. Also auf gar keinen Fall aufgrund dieser Problematik in der Schule aufhören zu trinken oder das Trinken reduzieren.

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Das ist ALLES Spekulation, da ich Dich nicht kenne.

Hier empfiehlt sich eine Psychotherapie, also Verhaltenstherapie evtl. in Kombination mit einer Hypnosetherapie.

Wenn also der sicherlich gute Tipp von Tasha nicht fruchtet, dann solltest Du mal beim Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten vorstellig werden. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass hier schon eine Angststörung oder Phobie vorliegt.

Ähnlich wie bei der Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen (in der Öffentlichkeit)) führt auch Deine Angst langfristig zu erheblichen Einbußen der Lebenqualität. Oft gehen Betroffene immer weniger vor die Tür, ziehen sich immer mehr zurück, weil sie die stressauslösende Situation vermeiden wollen. Dies kann zu einer Sozialphobie führen.

Dieses Vermeiden ist bei Angststörungen jedoch kontraproduktiv; es führt fast immer zur Verschlimmerung der Symptomlage. Oft kommen - wie schon angedeutet - weitere Ängste hinzu.

Deshalb ist es wichtig, dieses Thema ernst zu nehmen und nicht als Bagatelle abzutun. Unbehandelt wird es nicht besser. Wenn also Tashas Tipp nicht mehr hilft, dürfte die Angststörung schon manifest sein.

Das ist ALLES Spekulation, da ich Dich nicht kenne.

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geh direkt bevor du in so eine Situation kommst auf toilette. selbst wenn das nur ein psychisches phänomen ist hast du dann eher das gefühl von sicherheit weil du weißt dass du nicht (mehr) musst^^

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Du schaffst keine 2 Stunden ohne auf die Toilette zu müssen? Wie wärs wenn du, bevor du losfähst, auf die Toilette gehst und nicht mehr trinkst? Sonst gibt es in jedem Zug und S-Bahn eig eine Toilette.

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Kommentar von Rolf42
18.04.2016, 16:38

Z.B. in den S-Bahn-Netzen von Berlin, Hamburg, München, Köln,Frankfurt oder Stuttgart gibt es grundsätzlich keine Toiletten in den Zügen.

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Kenne ich aus meiner Jugend auch noch, was das für eigenes gemachter Terror ist und wie schrecklich man sich fühlt.

Am besten versuchst du, dich gar nicht in diesen Gedankenstress zu begeben und nutzt jede Gelegenheit vorher/nachher, um in Ruhe zur Toilette zu gehen. Dann "weißt" du quasi: ach, ich war doch eben erst, alles gut.

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Geh vorher aufs Klo und trink in den zwei Stunden nichts. Dann musst du garantiert nicht.

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