Paket verschwunden, obwohl mit Empfängernamen unterschrieben wurde.

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Du fragst, was ihr tun könnt, um das Problem zu lösen. Da muss ich noch einmal zurückfragen: Welches Problem?

Möglichkeit 1: Du bist der Zusteller oder fragst du für den Zusteller - im Arbeitsvertrag wird sicher die Haftung des Zusteller festgelegt sein, das müsste erst einmal recherchiert werden. Wenn der Zusteller dort so lange schon zustellt und die Familie nicht zum ersten Mal Pakete bekommt, dann hat er möglicherweise grob fahrlässig gehandelt, das Paket an jemanden auszuhändigen, der ihm nicht persönlich bekannt ist, sich nicht in der Wohnung aufgehalten hat und sich nicht ausgewiesen hat. Das Paket muss ja nicht zwingend die Familie bestellt haben, die Ware kann auch ein Dritter bestellt haben, der die Daten der Familie benutzt hat (einfach mal in einen Sack Altpapier hineinschauen, was da alles unzerrissen an persönlichen Daten drin liegt).

Möglichkeit 2: Du bist die Familie, an die das Paket gegangen ist - was interessiert es dich, dein Schaden wird ersetzt - dafür kommt in der Regel irgendeine Versicherung des Transporteurs auf (Paketdienst).

Möglichkeit 3: Dieser Fall ist eine Hausaufgabe, die du selber lösen sollst.

Caviidae 21.09.2012, 23:32
  1. Ich frage für den Zusteller.
  2. Das Paket war von der Familie bestellt worden.
  3. Die Person, die das Paket entgegennahm, hat sich mit dem Namen des Empfängers vorgestellt und war auch im Haus des Empfängers.

Wie kann ein "Fremder" wissen, daß die Familie dieses Paket erwartet? Woher weiß der "Fremde" den Vornamen des Empfängers?

Was kann der Zusteller tun, um entweder das Geld oder den Inhalt des Paketes, er hat ja dafür bezahlt, zurück zu erhalten?

Und nein, es ist leider keine Hausaufgabe, die ich lösen muß, schön wäre das, denn dann würde der relativ hohe Betrag jetzt nicht in der Haushaltskasse fehlen.

0
peterefpunkt 23.09.2012, 22:57
@Caviidae

zu 1,: Das tut mir leid für dich, es wäre an der Zeit in den Arbeitsvertrag zu schauen, was da für Regelungen enthalten sind bezüglich Fahrtlässigekit / grobe Fahrlässigikeit, zu 2.: Wenn das Paket wirklich von der Familie bestellt worden ist, kann es ja eigentlich nicht zu einer Beanstandung gekommen sein. Möglicherweise bist du aber einem Betrug aufgesessen (siehe meine erste Antwort), bei dem die Familie benutzt worden ist. zu 3.: Das ist der Punkt "grobe Fahrlässigkeit". Hast du dich in dem vorgeschrebenen Prozedere vergewissert, dass es sich um den rechtmäßigen Empfänger handelt?

Wieso ein "Fremder"wissen kann, was für eine Sendung kommt, habe ich schon vorher beantwortet. Es tut mir leid für dich, aber du kommst wahrscheinlich aus der Sache nicht raus.

0

Was möchtest Du wissen?