Päckchen kommt nicht an - Sendungsnummer nicht vorhanden!

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7 Antworten

Hallo,

wenn der Käufer den Artikel unversichert zugeschickt bekommen wollte, ist es sein Risiko und Du musst ihm auch den Kaufpreis nicht ersetzen. Er war damit einverstanden, daß der Artikel unversichert geschickt wird, anderenfalls hätte er Dir mitteilen müssen, daß er den Artikel versichert geschickt haben möchte. Die Telefonnummer, die Du bekommst, kann Dir natürlich nicht gleich sagen, was passiert ist mit dem Päckchen o.ä., aber sie nehmen die ganzen Daten auf. Wie Du heißt, wo das Päckchen hingeschickt wurde, der Wert des Inhaltes, was drin war usw. und vielleicht taucht es wieder auf, kann aber lange Zeit dauern. Natürlich kann es aber auch für immer verschwunden sein, dafür kannst aber Du nix!

Grüssle

Genau so ist es. DH! Wollte gerade dasselbe schreiben.

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Lieben Dank fürs Sternchen!

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Genau das ist eben das Risiko bei unversichertem oder nicht sendungsnachverfolgbarem Versand :-(

Grds. schuldest du Erfüllung, also Lieferung und - als Privatverkäufer - geht das Risiko der Beschädigung ordentlich verpackter Ware oder deren Untergang erst ab belegter (!) Übergabe der Sendung an DHL auf den Käufer über.

Der Käufer kann daher Vertragsrücktritt und alle Kosten ersetzt verlangen, nachdem er einen Fall eröffnet hat, Frist setzte und dich zu allem Überfluß dann auch negativ bewertet :-(

Merke: In Zunkunft lieber einen Euro mehr verlangen (DHL-Paket bis 2 kg für 4,90 EUR) oder Päckchen bei Hermes aufgeben (Päckchen längste und kürzeste Seite bis 37 cm 3,90 EUR, bis 50 cm 4,90 EUR) und sich diesen Ärger und Kosten vom Leib halten :-)

Alle Preise "online-Marke".

G imager761

Kannst du deine Aussage bitte belegen? Meines Wissens trägt bei privaten Deals der Käufer das Risiko, sofern unversichreter Versand gewählt wurde.

Wenn das anders sein sollte, sei bitte so nett und nenne doch mal bitte kurz die entsprechende gesetzliche Regelung dazu. Danke!

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@Reling

Nach BGB trägt der Käufer bei Privatverkäufen das Versandrisiko.

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1.) Bei Privatverkäufen trägt der Empfänger das Versandrisiko. Hast du darauf hingewiesen? 2.) Es gibt eine Ermittlungsstelle bei der Post, die fehlgelaufene Sendungen, beschädigte Sendungen (wodurch die Anschrift unleserlich sein könnte) usw. bearbeitet. Dauert allerdings.

Erstmal ist die Frage zu stellen ob Du privat oder gewerblich verkaufst ?

Ich gehe davon aus , dass Du Du privat verkauft hast .

Dann ist wichtig , was in der Artikelbeschreibung vereinbart war . Hast Du Versand als ( versichertes ) DHL paket angegeben , aber trotzdem als Päckchen verschickt , musst du das Geld erstatten .

War Päckchen vereinbart , dann musst du auch als privater Verkäufer beweisen , dass Du die Sendung aufgegeben hast . Zum Beispiel mit einem Zeugen , der dabei war oder die Postmitarbeiterin erinnert sich . Sonst hast du schlechte Karten .

Kannst du den Versand nachweisen und das Päckchen geht verloren , hat der Käufer die A-Karte .

Einen Nachforschungsauftrag kannst Du einfach in jeder Postfiliale schriftlich stellen . Da gibt es ein Formular dafür . Auch über das interenet ist ist das möglich .

Du brauchst dafür keine Sendungsnummer , sondern musst halt einfach einige Angaben zu Empfänger , Datum und Aufgabeort etc. machen .

Ein ganz großes Problem hast du , wenn der Käufer mit Paypal bezahlt hat . Wenn der Käufer einen nichterhaltenen Artikel meldet , dann will PP von dir einen Einlieferungsnachweis in papierform/Scan sehen . Kannst Du den nicht vorlegen , nimmt man dir dein geld wieder weg . Egal ob berechtigt oder nicht . Dann musst Du auf normalen zivilrechtlichen Wege gegen den Käufer vorgehen . Was aber schwer werden dürfte , wenn du den Versand nicht nachweisen kann .

Eine Hose kann man normalerweise problemlos als Maxibrief als Einwurfeinschreiben verschicken . Das ist bis 20 Euro versichert und man hat einen Einlieferungsnachweis und es kostet nur 3,80 Euro , ist also billiger als ein Päckchen .

Wenn man die Masse und das Gewicht einhält , darf der Maxibrief auch ein karton sein . Sieht aus wie ein Päckchen , geht aber als brief durch .

Da hast Du dann Pech gehabt. Wir versenden immer nur noch als Paket. Da der Käufer die Kosten zu tragen hat, interessiert mich das nicht. Wenn ihm das zu teuer ist, soll er halt nicht mit bieten. Ich möchte nicht wissen wie viele ihre Sachen bekommen haben und dazu noch das Geld zurück. Das Geld musst Du zurück bezahlen. Bei ebay kannst Du angeben, das das Päckchen verloren gegangen ist. Ich meine, man muss dann keine Gebühren bezahlen.

Ich danke für die Antwort.

Werde es berücksichtigen bei meinen zukünftigen Angeboten! Warte aber noch diese eine Woche ab und rufe dann bei der Post erstmal an.

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@HasenMama87

Den Anruf kann man sich schenken. Auch ein Nachforschungsantrag bei einem Päckchen nützt nichts.

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Bei Verkauf von Privat an Privat haftet der Verkäufer! Deshalb immer versichert versenden. Als günstigen Anbieter kann ich da z. B. Hermes empfehlen. Bis 50,- Euro versichert kostet hier ein kleines Paket max. 4,- Euro. Bis 500,- Euro versichert = 4,80 Euro.

Wenn es nicht mehr auftaucht (kann ja auch sein der Käufer bescheißt dich), musst du ihm den Kaufpreis zurückerstatten.

Das ist kein Scherz, das ist Fakt.

Kannst du das bitte belegen? Meines WIssens geht das Versandrisiko bei privaten derarztigen Deals zu Lasten des Käufers.

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@Reling

Ja! Entschuldigung! Mein Fehler! Käufer und Verkäufer verwechselt! Tut mir leid!

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  1. Bei Privatverkäufen trägt der Käufer das Versandrisiko - es sei denn, es wurde ausdrücklich anders vereinbart.
  2. Hermes-Päckchen kosten 3,80 EUR Versand (bei PC-Ausdruck des Aufklebers); Paket S kostet 4,30 EUR.
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@mineralixx

Das sind Online-Preise. Ich habe die Preise genannt, die fällig werden, wenn man den Paketschein im Hermes-Paketshop ausfüllt.

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