Packstation DHL - Betrug

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1 Antwort

Ich selber weiß nichts darüber. Gibt es denn Anhaltspunkte, wobei sie Geld gewonnen hat? Oder wissen Sie, an wen die Geldbriefe die sie verschickt gerichtet sind und zu welchem Zweck? Vielleicht kann man da so irgendwie mit den Empfängern in Kontakt kommen und gucken ob von dort aus etwas ausgeht. Wenn der Verdacht auf Betrug besteht, wenden Sie sich doch mit allen Hinweisen die Sie haben an die Polizei und fragen dort nach, evtl sind ja ähnliche Fälle bekannt. Ich Wünsche Ihnen und Ihrer Mutter alles Gute für die Zukunft und, dass sich das bald klärt. Liebe Grüße

Hallo alicemushroomd, vielen Dank für Ihre Antwort. Geld hat meine Mutter mit Sicherheit nicht gewonnen! Ihre Geldbriefe schickt sie an dubiose Adressen, meistens Kanada, Australien, USA, alle mit Postfachadressen. Es ist doch allgemein bekannt, dass dies Betrüger sind, nur meine Mutter glaubt uns nicht. Wahrsager, "Hilfsvereine" etc. haben auch schon viel Geld von ihr bekommen. Das Schlimme ist eben, dass meine Mutter total stur ist und mitunter böse reagiert, wenn man versucht, sie aufzuklären. Was die Unterlagen für die Eröffnung einer Packstation angeht habe ich inzwischen von einem Mitarbeiter der Post folgende Information bekommen: jeder kann im Internet auch für eine andere Person eine Packstation beantragen und sich selbst obendrein noch als Bevollmächtigter für den Zugang zur Packstation eintragen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass meine Mutter die erhaltenen Unterlagen dementsprechend unterzeichnet. Ich vermute, dass man ihr per Post oder auch am Telefon eine Geschichte glaubhaft gemacht hat, wie sie ihren "Gewinn" bekommt, eben durch das Einrichten der Packstation und die Bevolllmächtigung, dass der Gewinnausschütter (also der Betrüger) Zugriff auf die Packstation hat, um ihren "Gewinn" da hin zu schicken. Einer alten Frau kann man ja sonstwas erzählen. Deswegen war meine Mutter wohl auch so erbost, als ich ihr sagte, ich hätte die Unterlagen an DHL zurückschicken lassen. Nun bekommt sie ja ihren Gewinn nicht.....

Ich werde versuchen, von meiner Mutter herauszubekommen, an wen sie die 20 Euro geschickt hat, damit sie das viele Geld gewinnt. Vielleicht lässt sich so etwas herausfinden. Parallel dazu versuche ich, bei DHL über die Sengungsnummer herauszufinden, ob nachvollzogen werden kann, von wo aus der Antrag gemacht worden ist. Auf jeden Fall werde ich zu gegebener Zeit damit zur Polizei gehen, zumal DHL selbst bereits 2010 Kunden vor solchen Transaktionen - allerdings über phishing mails - gewarnt hat.

Sinn und Zweck solcher Betrugsaktionen ist, dass jemand über eine Packstation verfügen kann, wo er anhand der Kontodaten des angemeldeten Inhabers (also meine Mutter) Ware zu Lasten meiner Mutter bestellen kann. Der Betrüger holt sich die Sachen aus der Packstation, meine Mutter bekommt die Rechnungen. Wie ich auch erfahren konnte, werden solch erschlichene Packstationen sogar für Geldwäsche, Waffen etc. benutzt. Doch daran will ich gar nicht denken.

Wenn ich Näheres herausgefunden habe, melde ich mich noch einmal.

Liebe Grüße

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