pachira aquatica pflege?

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1 Antwort

Pachira aquatica, besser bekannt unter den deutschen Bezeichnungen wilder Kakaobaum oder Glückskastanie, ist eine beliebte Zimmerpflanze. Oft werden mehrere Pflanzen zu einem Stamm geflochten angeboten, das sieht besonders stattlich und gut aus, ist aber nicht ganz unproblematisch. Der Stammfuß der Pflanze dient als Wasserspeicher

Pflege und Pflanzen

Standort:

Die Glückskastanie mag es sehr hell, kommt aber kurzzeitig auch mit Halbschatten aus. Wenn man die Pflanze nicht direkt hinter dem Fenster platziert, kommt sie auch gut mit Mittagssonne zurecht. Zeitweise wird auch ein halbschattiger Standort vertragen. Im Sommer kann man die Patchira auch nach draußen stellen, allerdings nicht in die Sonne und an einen geschützten Platz.

Pflanzsubstrat:

Als Pflanzsubstrat eignet sich Einheitserde. Einige verwenden aber auch Kakteenerde. Auf alle Fälle sollte sie locker , humos und nährstoffhaltig sein. Wenn man Sand oder Perlite zugibt, wird sie gut durchlässig, was sehr wichtig ist.

Gießen und Düngen:

Gegossen werden muss nur wenig. Die Pachira mag es eher trocken als nass. Besonders im Winterhalbjahr ist das wichtig. Beim Gießen lässt man sich den Wurzelballen richtig voll saugen, bis er kein Wasser mehr aufnimmt. Überschüssiges Wasser lässt man ablaufen und entfernt es dann aus dem Untersetzer. Staunässe kann zu Wurzelfäule führen. Vor der nächsten Wassergabe muss die Erde wieder gut abtrocknen, fast sogar austrocknen.

Trockene Heizungsluft mögen die Pflanzen nicht. Man sollte sie täglich besprühen, wenn es sein muss, mehrmals. Ansonsten reagiert die Glückskastanie mit Blattabwurf. Eine Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent ist ideal.

Im ersten Jahr sollte die Pflanze nicht gedüngt werden. Danach düngt man im Sommer alle 2 bis 3 Wochen. Man kann auch Langzeitdünger verwenden.

Schneiden:

Wenn die Pachira zu groß wird, kann man sie problemlos zurück schneiden. Nach kurzer Zeit bilden sich seitlich der abgeschnittenen Stellen neue Triebe.

Vermehrung:

Die Glückskastanie kann durch Stecklinge vermehrt werden. Man schneidet einfach einen Trieb von der Pflanze und stellt ihn in ein Wasserglas. Der Stängel sollte etwa 2 Zentimeter tief im Wasser stehen. Die idealen Bedingungen sind viel Licht, aber keine Sonne und Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Wenn sich ausreichend Wurzeln gebildet haben, kann man das Pflänzchen eintopfen.

Wenn man sich Samen der Pachira besorgen kann, ist auch die Vermehrung durch Aussaat möglich. Man weicht die Samen vorher einige Stunden in lauwarmen Wasser ein. Dann setzt man sie einen Zentimeter tief in ein Gemisch aus Aussaaterde und Sand oder Perlite. Das Gefäß muss warm (23 Grad Celsius) und hell stehen. Die Erde hält man konstant feucht, keinesfalls nass. Probleme: Bei den Exemplaren mit geflochtenem Stamm treten öfter Probleme auf. Sie sind empfindlicher. Das liegt unter anderem daran, dass die Rinde an den Stellen, an denen sich die einzelnen Stämme berühren, dünner ist. Das macht sie anfälliger für Schädlinge und Krankheiten.

Was tun bei gelben Blättern?

Gelbe Blätter kommen häufig durch zu niedrige Luftfeuchtigkeit. Durch Besprühen oder einen Luftbefeuchter kann da Abhilfe geschaffen werden.

Auch Staunässe kann zu Blattabfall führen. In diesem Fall sollte man umtopfen. Faulende Wurzeln, die sichtbar sind, werden entfernt. Man nutzt neue Erde. Die meisten Pachiras sterben an zu viel Gießwasser.

Pachiras mögen es nicht, wenn sie oft umgestellt werden. Auch das kann zu gelben Blättern und zu Blattabfall führen.

Blattflecken kommen oft von Kalium-Mangel. Dagegen helfen spezielle Dünger.

http://www.hausgarten.net/pflanzen/zimmerpflanze/pachira-aquatica-pflege.html

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