PA Anlage, welche gefahren Drohen bei Notstromaggregat betrieb?

5 Antworten

bei der Royal Army sind uns durch Weiterschleifen des Stroms durch deren Current Interfaces trotz 2 x 43 KVA dann 2 Anlagen durchgeknallt.

Mit Socapex wurden an der Bühne dann 32 Ampere Cekon zur Verfügung gestellt. Nebenan war eine Hüpfburg. Dann wurde dort das Gebläse angeschaltet.

Die Anlage an der Bühne machte im Mixer Peng. 1. Anlage defekt. Passive Subs mit Defekten an der Frequenzweiche. Mußte ich einschicken.

Zweite aktive Anlage aufgebaut. Auch hier durch Stromschwankungen offenbar Ausfall eines Chassis bei den 15er Subs (Ciare Neodym)

Der alte Schweineamp von KME mit den Monitoren hat das wohl überstanden.

Hmm. Wirkleistungsfaktor Cosinus Phi dann mit 0.9 von 2800 Watt. das ist die Dauerleistung mit ca. 2520 Watt

Da würde ich noch mal hingucken. 2.8 KVA als Kilo-Volt-Ampere sollte genügen. Evtl. noch Grundlast dranhängen wie 500 Watt Baustrahler, das wird öfters empfohlen

Mittlerweile lehne ich den Betrieb an Aggegaten ab, es sei denn, diese sind von Aggrekko mit entsprechenden Absicherungen bis hin zu 2500 KVA, wie sie auch bei Pink Floyd mehrfach eingesetzt werden

das agregat könnte ein wenig klein sein...

lass uns mal rechnen. die endstufe ist mit einem arbeitsstrom von 8 Ampere angegeben. das macht bei einer nennspannung von 230 volt grob üern Daumen einen eine Scheinleistung von knapp 1.900 VA. damit bist du, vorrausgesetzt, dein agregat liefert die 2800 Watt auch dauerhaft, meistens, selbst bei den teuren knüppeln, ist eher die spitzenlast angegeben, die so ein gerät für einige minuten packt. schon zu zwei dritteln an der nennlast. viel mehr sollte man dem agregat auch nicht zumuten.

wir haben in der halle ein 100 kVA Polygon Agregat stehen. das kann und sollte dauerhaft nicht mehr wie 80 kVA liefern. wir habens mal leihweise an einer flutlichtanlage betrieben, die mit 75 kVA angegeben war. nach 7 stunden vollgas war das teil schon ein wenig ans limit geraten.

wenn dein agregat drehstrom liefert,. kannst du es übrigens vollends vergessen, dann hast du, abgesehen davon, dass man so was auf dauer nicht so unsymetrisch belasten sollte, das Problem, das du pro phase gerade mal gute 900 VA überhaupt zur verfügung hast.

ich würde dir dazu raten, ohne dass noch was größeres dabei kommt, ein agergat zu besorgen, dass bei WECHSELSTROM! - nicht drehtrom! mindetens 4.500, besser 5.000 VA liefert. alternativ eben ein drehstromagregat, dann aber mit 12 bis 15 kVA minimum und zusehen, dass du es gleichmässiger belastet bekommst, sprich an die anderen phasen auch was mit dran hängen...

lg, Anna

PS: hast du öfter so was vor, solltest du vielleicht auf ein komplettes rack umsteigen, zwei endstufen für je einen bass im bridge mode und eine fürs top.

Also wenn keine Leistungsmessungen mit Sinussignalen stattfinden sondern Musikwiedergabe so spielt der Crestfaktor eine Rolle. Laienhaft erklärt bedeutet dies, daß die Leistung dann im Mittel etwa bei einem Achtel der Maximalleistung liegt, bei heutiger sehr komprimierter Musik bei nem Viertel.

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@Thorsten667

du kannst auch mit einem golf einen 3 tonnen schweren anhänger ziehen, so lange es nicht zu steil berg auf geht. oder berg ab etc...

fakt ist, dass bei der bemessung der spannungsquelle der anschlusswert der verbraucher zu grunde zu legen ist. ins besondere wenn der dauerbetrieb des verbrauchers zu grunde gelegt wird.

lg, Anna

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@Peppie85

Nö - da liegst du falsch und solltest dich zum Thema Crestfaktor mal einlesen.
Nach deiner Aussage dürften dann ja schon 2 mittelstarke PA Endstufen einen 16A Automaten fliegen lassen wenn es nach der max. Leistungsaufnahme ginge - in der Praxis ist das aber nicht der Fall.

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Leider nennst du nicht das Aggregat beim Namen.

Also wenn die Leistung wirklich an einer normalen Schukosteckdose verfügbar ist dann ist das kein Problem.
Teilt sich die Leistung auf 3 Phasen sieht das schon anders aus wie von Peppie85 schon erwähnt.

Problematisch bei dieser Anwendung ist aber die stark schwankende Last durch die Endstufe. Bei jedem Basschlag muss quasi schnell mehr Leistung geliefert werden - das muss das Aggregat wegstecken können und stabil bleiben - ansonsten würde die Spannung einbrechen - was dann im schlimmsten Fall die Endstufe mit Abschalten quittiert.
Viele Aggregate kommen besser mit einer Endstufe klar wenn zusätzlich eine konstante nicht zu niedrige Grundlast anliegt - etwa ein 500W Strahler.

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