P-Konto Guthaben vor Pfändung

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4 Antworten

Sofern keine Kontopfändung vorhanden ist, spielen die Höhe etwaiger Zahlungseingänge auch auf einem als P-Konto geführtem Girokonto keine Rolle.

Selbst wenn zB aus einem Lottogewinn oder Erbe 1 Mio. EUR oder mehr eingingen, könnten sie darüber frei verfügen.

An wen sollte die kontoführende Bank auch abführen? Mit welchem Recht (auf welcher Rechtsgrundlage? Die gibt es nicht.

wenn ich richtig informiert bin, ist besteht der auf dem P-Konto eingetragene Freibetrag unabhängig von der Art der eingehenden Summe. Geht also in diesem Monat Geld vom Finanzamt aus Rückerstattung ein, so wird dieser Betrag auf den bestehenden Freibetrag angerechnet. Geht somit nach Abhebung des erstatteten Betrages eine neue Pfändung ein, so kann Dein Lohn der Pfändung insoweit unterliegen, als er zusammen mit dem Erstattungsbetrag die pfandfrei gestellte Summe des P-Kontos überschreitet. Warum auch sollte ein Betrag nur deshalb weil er bereits abgehoben wurde und aus einer anderem Guthabensgrund als Lohn besteht, nicht der Pfändung unterworfen sein.

Also, hat sich das mit Einführung des P-Kontos so geändert, daß die Pfändung nicht mehr ab Tag der Zustellung beim Drittschuldner, sondern ab Beginn des Kalendermonats, in dem die Pfändung zugestellt wird, wirksam wird? Ich finde da einfach keine genauen Angaben

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@chilly31

Die Kontopfändung wird mit auch weiterhin erst mit Zustellung bei der Drittschuldnerin / kontoführenden Bank wirksam.

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Keine Pfändung = keine Anrechnung, auch keine vorsorgliche für etwaige zukünftige Pfändungen.

Ihre Antwort entspricht nicht der Rechtslage und ist somit falsch.

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@Frankie4

und was bitte ist falsch bzw. was entspricht der Rechtslage? Vielen Dank für eine Antwort.

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Klar wird das angerechnet ,wäre ja sonst unlogisch.Du rechnest also selbst schon mit der nächsten pfändung.Vielleicht ist die Pfändung nicht viel und du kannst alles zahlen ,ist es auch gleich wieder weg.

Keine Pfändung = keine Anrechnung, auch keine vorsorgliche für etwaige zukünftige Pfändungen.

Ihre Antwort entspricht nicht der Rechtslage und ist somit falsch.

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Nein, was nicht auf dem Konto ist kann nicht gepfändet werden. Denn nur das scheint mit Pfändung belastet gewesenzu sein.

Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Jetzt kann ich beruhigt meinen nachnachtdienstlichen Schlaf antreten.

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@chilly31

ich an Deiner Stelle würde nicht so ruhig schlafen; es steht Dir im Monat ein bestimmter Freibetrag zu; wird dieser Freibetrag überschritten, ist der Mehrbetrag weg.

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@Guppy194

Keine Pfändung = keine Anrechnung, auch keine vorsorgliche für etwaige zukünftige Pfändungen.

Ihre Antwort entspricht nicht der Rechtslage und ist somit falsch.

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@jockl: überdenke Deine Antwort nochmal: richtig ist, dass nicht gepfändet werden kann, was nicht auf dem Konto ist; aber die Erstattung wird doch auf den Freibetrag angerechnet, sodass dann das nach der Lohnzahlung verbleibende und den Freibetrag übersteigende Guthaben der Pfändung unterliegt. Ist auch eine logische Folge; es wird nicht darauf abgestellt, aus welchem Rechtsgrund ein Betrag auf einem Konto eingeht (egal also ob Lohn, Steuererstattung, usw.). Was den Freibetrag übersteigt, wird gepfändet.

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@Guppy194

Also, hat sich das mit Einführung des P-Kontos so geändert, daß die Pfändung nicht mehr ab Tag der Zustellung beim Drittschuldner, sondern ab Beginn des Kalendermonats, in dem die Pfändung zugestellt wird, wirksam wird? Ich finde da einfach keine genauen Angaben

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@Guppy194

Keine Pfändung = keine Anrechnung, auch keine vorsorgliche für etwaige zukünftige Pfändungen.

Ihre Antwort entspricht nicht der Rechtslage und ist somit falsch.

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@chilly31

Die Kontopfändung wird mit auch weiterhin erst mit Zustellung bei der Drittschuldnerin / kontoführenden Bank wirksam.

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