P-Konto-Gebühren als Student?

6 Antworten

Hi! Das Gesetz besagt sinngemäss folgendes:

1. Jedem steht EIN P-Konto in Deutschland zu
2. Das P-Konto darf nicht mehr kosten als ein standardisiertes Kontomodell
3. Es muss nicht das billigste Kontomodell sein.

Darin steht NICHT, dass es kostenlos sein muss und auch nicht, dass der Berufsstand da irgendwie ausschlaggebend ist.

Das Studentenkonto ist üblicherweise ein (meist) gebührenbefreites Konto und setzt eine einwandfreie Kontoführung vorraus.
Das Führen eines P-Kontos löst aber erhöhte Kontoführungskosten für die Bank (!) beim EDV-Dienstleister und auch interne Prozesskosten aus (das weiss der Kunde natürlich so nicht), die eben Dir als Verursacher in Rechnung gestellt werden - sonst müssten das alle Anderen mitfinanzieren.

Von daher ist das völlig rechtens ... leider keine Chance auf Kostenerstattung wenn die Bank nicht will. Gruss

Die Bank darf bei der Umwandlung des Girokontos in ein P-Konto weder mit den Gebühren hoch gehen noch die Leistung mindern. Dafür gibt es höchstrichterliche Urteile. Macht Sie das ist das ungesetzmässig und man kann sie auffordern dies umgehend abzustellen bzw. den Betrag rückfordern.

Dies entschied nun nach Klage der Verbraucherschutzvereinigungen der BGH am 14.11.2012 im Wege der Unterlassungsklage gegen zwei Sparkassen.
(Bundesgerichtshof AZ: XI ZR 145/12 und XI ZR 500/1 vom 14.11.2012). Die Kreditwirtschaft hat zugesagt, die BGH-Urteile umzusetzen und zukünftig bei der Gestaltung ihrer Preismodelle zu beachten.

Wenn es nicht anders geht muss man die Bank verklagen. 

Quelle:

http://www.schuldnerakuthilfe.com/p-konto-girokonto.html

Die Frage ist einfach erklärt.

Das sog. P-Konto (pfändungsfreie Konto) schützt den Inhaber durch Pfändungsversuche der Gläubiger.

Der Betrag der nicht pfändbar ist, wird anhand sog. Pfändungsfreibeträge ermittelt. Für eine allein lebende Person liegt der Pfändungsfreibetrag um die 1.000,- EUR.

Die Bank ist jedoch gesetzlich verpflichtet das P-Konto zu überwachen und ggf. Höhere Beträge zu pfänden.

So könnte es ja durchaus sein, dass du eine Erbschaft machst oder das deine Oma irgendwann eine Sparvertrag zu deinen Gunsten abgeschlossen und dieser zur Auszahlung kommt. Ein kleinerer Lottogewinn um die 5.000,- Euro ist ebenfalls und sogar mehrfach die Woche möglich.

Diese Kontrolle des P-Kontos, lässt sich die Bank vergüten.

Wer nicht auf eine Bank mit Filialnetz angewiesen ist, und seine Überweisungen sowieso über Onlinebanking erledigt, sollte sich einmal Gedanken über das Angebot der Norisbank machen. 

Faire Konditionen. UNd für das Führen eines P-Kontos fallen glaube ich 5,- EUR im Monat an. Kann aber sein, dass auch die inzwischen nicht mehr erhoben werden.

Hier mal der Link zum Thema:

http://www.guthabenkonto.net/norisbank/

Eine farier Alternative zu herkömmlichen Banken und Sparkassen.

Und wo ist das jetzt besser mit 5€ pro Monat als die Abrechnung seiner bisherigen Bank mit 15€ pro Quartal?

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yep, aber die gleichen Kosten, die er nicht zahlen möchte ;-)

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