p- Konto nach pfändung eröffnet, dazu habe ich fragen

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3 Antworten

Ja, so steht es in den Richtlinien. D.h. wenn der EINGANG der Pfändung (nicht die tatsächliche Pfändung) noch innerhalb der 4-Wochen-Frist liegt, sprich mal mit deiner Bank. Ansonsten gilt ab sofort für dich die gesetzliche Pfändungsfreigrenze (c.a. 1050€), die du ja nicht überschreitest. Auch eine Gehaltspfändung würde in diesem Fall bei dir ja nicht greifen.

Jetzt müsste man wissen, wann die Pfändung bei der Bank eingegangen ist. Nach Zustellung der Pfändung muss die Bank min. 4 Wochen warten, bis sie die ersten gepfändeten Beträge auskehren darf. Außerdem ist der Kontoinhaber zu informieren. Allerdings weiß ich nicht, ob das Guthaben beim Eingang der Pfändung gesperrt wird. (Sind deine 196 Euro gesperrt oder gepfändet?)

Diese Zeit ist dazu da, damit der Inhaber ein P-Konto eröffnen kann und sich so seien min. Lebensstandard bewahren kann.

Grundsätzlich ist es so geregelt, dass man max. die eingezahlten Beträge und max. 1045 Euro im Kalendermonat frei hat. Sind die Einzahlungen (z.B. Lohn) höher, so wird der den Freibetrag überschreitende Betrag ausgekehrt, also dem Gläubiger überweisen. Bleibt am Ende des Kalendermonats noch ein Guthaben auf dem Konto, so wird auch dieses ausgekehrt.

Gutschriften auf dem Konto müssen von der Bank auf Richtigkeit überprüft werden. In der Regel stehen diese am nächsten Werktag um 17 Uhr zur Verfügung.

Der Freibetrag lässt sich aus verschiedenen Gründen erhöhen, z.B. wenn du Unterhalt zahlen musst. Dafür wird nur ein Nachweiß verlangt.

soll heissen dein konto ist dann ab der nächsten pfändung "sicher". die umstellung hat auf die jetzige pfändung keinen einfluss.

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