Ozonloch Enstehung und Ursache

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Ozon ist eine sehr instabile Verbindung aus drei Sauerstoffatomen. Molekularer Sauerstoff liegt normalerweise

als 02 vor. Ozon ist 03 und ständig im Begriffe wieder zu zerfallen. Nur solange Energie zugeführt wird, bleiben die 03-Moleküle erhalten. Ozon absorbiert die von der Sonne kommende UV-Strahlung, die als Energiequelle wirkt, und bleibt dadurch erhalten, aber nur solange die Stahlung einfällt. Infolge der Instabilität findet ein ständiger Auf- und Abbau von Ozonmolekülen statt. Durch die damit verbundene Energieaufnahme und -abgabe erwärmt sich die betreffende Atmosphärenschicht (Stratosphäre).

Auf der Nachtseite der Erde zerfällt das Ozon. Das stört uns nicht, denn nachts benötigen wir sowieso keinen Schutz vor UV-Strahlung. Tags wird das Ozon wieder aufgebaut.

Die DNA des Menschen ist so beschaffen, dass sie auf Einwirkung von UV-Stahlung empfindlich reagiert, indem

in den Hautzellen kleine Mutationen entstehen, weshalb die Zellen entarten können (Hautkrebsgefahr). Da wir normalerweise durch die Ozonschicht in der Stratosphäre vor zuviel UV-Strahlung geschützt sind, konnte diese Empfindlichkeit in der Evolution erhalten bleiben. Sie hat keine Auswirkung, solange die Ozonschicht uns schützt.

Wie sieht es an den Polen aus? Am Nordpol und am Südpol ist jeweils ein halbes Jahr Tag und ein halbes Jahr Nacht. In der Polarnacht zerfällt alles Ozon. Das stört niemanden, weil es sowieso dunkel ist. Wenn aber die helle Jahreszeit kommt, wird leider nicht so viel Ozon aufgebaut wie woanders, weil die Temperaturen extrem niedrig sind. Die Kälte verlangsamt die Ozonbildung auch bei Licht. Da die Antarktis (Südpol) ein riesiger vereister Kontinent ist, wird es dort viel kälter als in der Arktis (Nordpol). Deshalb ist ein Ozonloch dort normal.

Durch die Entwicklung von Flour-Chlor-Kohlenwasserstoffen, die hier unten in der normalen Luft chemisch recht stabil sind und gute Nutzungseigenschaften haben als Treibgase, Trägergase und Kühlmittel, ist ein Problem entstanden: Sie sind ein wenig leichter als Luft und steigen ganz langsam in höhere Atmosphärenschichten auf. Oben in der Stratosphäre reagieren sie mit dem Ozon. Von den Sauerstoff-Tripletts trennt sich dabei ein Sauerstoffatom und verbindet sich mit einem Chlor- bzw. Fluoratom. Diese neuen seltsamen Paare bleiben einander aber nicht treu sondern zerfallen wieder, so dass jedes frei gewordene Fluor- oder Chloratom wieder ein neues Ozonmolekül knacken kann, indem es ihm ein O "klaut", und immer so weiter. Deshalb kann mit wenig FCKW viel Ozon zerstört werden.

Wenn solche Faktoren im Bereich der Antarktis oder eines realtiv nahe gelegenen Kontinents wie Australien hinzu kommen, nimmt der Abbau von Ozon gegenüber dem Aufbau Überhand.

Forscher vom Max Planck Institut für Chemie in Mainz und andere haben das erkannt und dafür gesorgt, dass die Industrie klare Beschränkungen bei der Herstellung und Verwendung von FCKW auferlegt bekam. Mit einer Zeitverzögerung von gut zehn Jahren hat sich dann in den betroffenen Gebieten der Stratosphäre wieder etwas mehr Ozon gebildet. Dennoch ist das Hautkrebsrisiko in Australien weiterhin höher als in anderen Gebieten der Erde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon

Bei klarem Himmel und trockener Luft kann sich auch in bodennahen Luftschichten durch UV-Strahlung

Ozon bilden. Gefördert wird das durch bestimmte Bestandteile von Industrie- und Autoabgasen. Wenn die Ozonkonzentration hoch oben in der Stratosphäre etwas geringer ist als normal, gelangt mehr UV-Strahlung nach unten und fördert die Bildung von Ozon in Bodennähe.

Deshalb sollen Babys und empflindliche Menschen bei starkem Sonnenschein über die Mittags- und Nachmittagsstunden in der Wohnung bleiben. Im Schatten innerhalb von Gebäuden gibt es keine Ozonbelastung, da das Gas ohne Licht schnell wieder zerfällt.

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Oben die rechte Graphik ist schlecht gemacht, weil die energieabhängige

Rückreaktion von 02 + 0 = 03 gar nicht mit dargestellt ist. Das sieht so aus,

als würde die UV-Strahlung das Ozon zerstören, aber das Gegenteil trifft zu.

Ohne UV-Strahlung kein Ozon.

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Sie sind ein wenig leichter als Luft und steigen ganz langsam in höhere Atmosphärenschichten auf.

Stimmt nicht, es ist schwerer als Luft und sinkt zu Boden.

Es gibt und gab Reinigungsanlagen in denen in einem 2 Meter tiefen Becken das FCKW vergast wurde. Man brauchte Werkstücke nur in die Gasmischung hineinhalten und es beschlug sofort an dem Metall und hineingehaltenen Werkstücken. Das FCKW Gas wurde von der Erdanziehung am Boden des Beckens gehalten. Dann tropfte es als Beschlag zusammen mit dem Schmutz wieder herab und wurde erneut vergast.

FCKW - Ozon Theorie ist eine Lüge.

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@Tastoom

Es gibt unterschiedliche FCKW-Verbindungen. Deine Aussage, dass es darunter auch solche mit größeren schwereren Molelkülen gäbe, steht der Tatsache nicht entgegen, dass die leichten sich langsam nach oben in Richtung Stratosphäre verflüchtigen, wo sie Schäden verursachen können.

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Das Ozon loch ist ein politisches Ammenmärchen . Ozon ist kein natürlicher Sauerstoff , er entsteht durch die Energie der UV Strahlung . Diese ist in großen Höhen stets gegeben . Die zerstörerische Wirkung durch FCKW ist Unsinn . FCKW ist kein Gas sondern ein Dampfgemisch , es steigt nicht in die obere Atmosphäre ( Daltonsche Gasgesetz ) .Geholfen hat die Kampagne nur politischen Minderheiten und den Kühlschrankbauern !

FCKWs = Fluorkohlenwasserstoffe wurden/werden hauptsäcvhlich als Kühlmittel in Kühlschränken u.a. genutzt; wenn dieses Gas entweicht, steigt es langsam durch die Atmosphäre in ganaz hophe Schichten (übefr 12 km Höhe auf; hier unterliegt der Sauerstoff (0²) dem ständigen "Beschuss" harter Strahlen aus dem Weltall. Ein Teil des 0² wird dabei zu 0³ = Ozon umgewandelt. Dsdiese "Ozonschicht" schützt die Lebenswelt an der Erdoberfläche vor cder intensiven Sonnenstrahlung und anderen harten Weltraum-Strahlen. Das Chlor in den FCKWs wirkt in der Höhe wie ein Katalysator: O³ wird wieder in 0 und 0² zurückverwandelt. Der Schwund des Ozons ist messbar, es ist das "Ozonloch"; der Ozonrückgang ist besonders stark über dem Südpol - das Loch kann dort so große Ausmaße annehmen, dassd auch insbesondere Neuseeland/Australien und Südamerika betroffen sind.

kujapper

Nein, FCKW ist ein äusserst schweres Molekül und sinkt zu Boden.

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@Tastoom

Schwachsinn. FCKW's können in der Statosphäre gemessen werden, sowohl mit Ballons als auch spektroskopisch - auch wenn deren Konzentration sehr klein ist. http://www.mps.mpg.de/dokumente/.../pa_9811_spurenstoffe.pdf. Also müssen sie irgendwie dorthin gelangt sein.

Im Übrigen ist FCKW keine Verbindung mit einer festen molekularen Zusammensetzung, sondern eine Klasse verschiedener Verbindungen.

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