Ozonallergie

3 Antworten

Hallo,

ich leide seit nun gut zehn Jahren unter "Ozonallergie". Offiziell Ozonüberempfindlichkeit. Zu den Symptomen: Beginnt mit Halsschmerzen, die irgendwann abklingen (latent in den Hintergrund passt eher). Bei längerer Belastung beginnen die Augen zu brennen und sich trocken anzufühlen, ohne das eine extreme Rötung zu sehen wäre. Ich habe dauernde Kopfschmerzen und der Mundbereich fühlt sich pelzig / trocken an. Über die Dauer der Zeit kommen dann Ohrenziehen dazu. War die Ozonkonzentration hoch, der ich direkt ausgesetzt war (Übertag in der Großstadt ohne länger Zeit in geschlossenen Räumen gewesen zu sein) dann ist die Nase zugeschwollen. Kurz zusammengefasst: je länger die Ozonbelastung auf den Körper wirkt desto mehr und stärker entzünden sich die Schleimhäute und Membranen. Das die Lunge direkt damit startet langsam den Dienst zu quiettieren und man immer öfter Flüssigkeit abhusten muss. Man ist ständig müde und erschöpft, als wenn man ne starke Grippe hätte. Was man dagegen machen kann.... Sich grundsätzlich so wenig wie möglich draussen aufzuhalten, die Fenster geschlossen zu halten. Autofahren am besten mit Klimaanlage. Ich versuche viel zu schlafen, nehme in den schlimmsten Zeiten Augentropfen und Schmerzmittel (man muss ja irgendwie arbeiten können). Ansonsten hilft nicht viel. Habe auch schon versucht über Ernährung der Sache Herr zu werden (Freie Radikale binden durch Karotten und Vitamin E).

LG injures

Es gibt eine Ozonüberempfindlichkeit. Die Menschen, die darunter leiden können trockene, brennende Augen bekommen oder sogar Atembeschwerden. Lieber keinen Sport machen, wenn die Ozonbelastung gerade sehr hoch ist, das wird in den lokalen Nachrichten immer gemeldet.

Die „Ozon-Allergie“ ― Der Allergieexperte Prof. Harald Renz von der Uniklinik Marburg weist bei einer Pressekonferenz auf die Ergebnisse seiner Langzeitstudie hin. Ozon fördert demnach die Entwicklung von Allergien und Asthma auch bei bisher stoffwechselgesunden Patienten. Auch „Kerngesunde“ leiden Hohe, dauernde Ozoneinflüsse z. B. bei längeren Wärmeperioden belasten das Immunsystem bei „kerngesunden“ Personen. Ozoneinfluss legt bei dieser Gruppe ebenfalls eine Prädisposition in Richtung Allergie fest. Bislang ging man davon aus, dass besonders Kinder, Allergiker, Lungen-, Asthmakranke und ältere Menschen zu den besonders gefährdeten Personengruppen gehören. Deshalb muss das Immunsystem zusätzlich durch Immunmaßnahmen gestärkt werden. (...) Wer zu Allergien neigt, sollte bei hoher Ozonbelastung den längeren Aufenthalt im Freien meiden. Besonders schlimm ist die Belastung auf dem freien Land, das liegt daran, dass der Abbau anscheinend besser funktioniert, wenn die Luft weitere Schadstoffe enthält (wie in der Stadt). Bäume und Sträucher sind allerdings auch ein guter Ozonfilter. Risikogruppen sollten daher vor allem das „freie Feld“ meiden. (g-netz.de)

Und weisst Du auch wie man diese Allergie behandeln kann? Bei mir sprechen nämlich die üblichen Asthma-Medikamente nicht an...Kann Ozon auch wo anders vorkommen als nur in der Luft? z.B. in Duftstoffen oder Lebensmitteln?

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@EvaDu

Siehe im vollständigem Artikel http://kuerzer.de/ukhUFrtnl | g-netz.de. Ozon wird anstelle von Chlor zur Desinfektion von Wasser in Schwimmbäder verwendet.

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