Hat Oxycodon Suchtpotential?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mein lieber Schwan, was ist denn passiert dass du solche ein Hammeropiat bekommen hast, das ist schon was für Krebspatienten mit Tumorschmerzen?! Das darf man nicht von jetzt auf gleich absetzen sondern das muss ausgeschlichen werden um diese Entzugserscheinungen zu vermeiden oder wenigstens zu mildern.

Keine Sorge, hab die Zeit schon längst hinter mir  ... aber iwi. kommen die Gedanken leider immer wieder hoch :).  Wollte mich nur mal nochmals genauer über das Medikament informieren, denn die Wirkung von diesen Tabletten war damals schon irgendwie ziemlich krass. Jop, hab die Tabletten vom ein auf den anderen Tag damals absetzen müssen ... Motorrad Unfall in Leitplanke

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Ich kenne jemanden, der kriegt Oxycodon gegen seine Rückenverletzung. Die ist wohl ziemlich ernst, mit Oxycodon aber gut erträglich. Tatsächlich ist die Verschreibungspraxis potenter Opioide in Deutschland im EU-Vergleich sehr strikt, was jedoch eher schadet als nützt, denn so müssen viele Patienten nichtopioide Schmerzmittel in hoher Dosis nehmen, die meistens vom Körper schlechter vertragen werden als Opioide. Eine höhere Zahl von Opioidsüchtigen kann man dabei in den anderen Ländern nicht feststellen.  

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@DoubleBuckel

naja das mit der Abhängigkeit geht schnell und schleichend, Leute, ich kann ein Lied von singen, nach dem Absetzen hatt eich Hallus vom Feinsten! DoubleBuckel hat recht wenn er sagt diese Schmerzmittel sind schonender für den Körper, das ist definitiv so. Aber der Grad zur Abhängigkeit ist ein schmaler. Gerade weil das von Patient zu Patient unterschiedlich ist. Ok, ich war ein halbes Jahr am Tropf^^

@jabadabadu123: Ich hoff es ist wieder alles fit

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@Spezialwidde

Danke für Eure Antworten, der Grad bezüglich der Abhängigkeit ist tatsächlich äußerst schmal. Die Wirkung dieses Medikamentes (Schmerzlinderung) ist wirklich enorm, allerdings sind die Nebenwirkungen in keinster Weise zu unterschätzen. Der Schmerzstillende-Effekt ist angeblich  doppelt so hoch wie der des Moprhins. Meine Einnahme betrug nur ein paar wenige Wochen und ich fühlte mich wie ein Drogen-Junkie während des "Entzugs". (Zittern, Schweißausbrüche und Schlaflosigkeit)

@Spezialwidde

Soweit wieder alles einigermaßen fit bei mir. (zumindest schmerzfrei^^)

Ein halbes Jahr ist echt heftig ... hoffe bei Dir ist auch wieder alles gut.

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Ich habe Oxycodon, Capros Akut und Palladon genommen, auch in höheren dosierungen, weil ich vor Schmrzen nicht mehr geradeaus gucken konnte. Bei mir sind ganz starke Persönlichkeitsveränderungen aufgetreten, auch sind mir Dinge passiert, an die ich mich nicht mehr erinnern kann, so daß ich dann von einem Tag auf den anderen die Medikamente abgesetzt habe. Gegen den Rat meiner Ärzte, die mir den Entzug auch in den schwärzesten Farben ausgemalt haben. Ich bin aber ein Mensch, der, wenn irgendwie machbar, lieber alles sofort erledigt haben will, daher hatte ich mich auf Entzugserscheinungen eingestellt.

Obwohl ich die Tabletten mehr als 1 1/2 Jahre täglich genommen habe, waren die Nebenwirkungen gleich null. Schlafen konnte ich vorher und auch jetzt sowieso nicht richtig, Schmerzen habe ich immer noch, aber ich brauche wenigstens die Pillen nicht mehr einzuwerfen. Mir hat man gesagt, daß sich beim Abesetzen Agressionen, Schlaflosigkeit, Zittern der Extremitäten und Krampfanfälle auftreten können.

Ohje, 1 1/2 Jahre ist schon eine Hausnummer. Die Nebenwirkungen bezüglich des Entzugs scheinen ja bei jedem anders zu sein ... manche trifft der Entzug heftiger, andere eher weniger bis gar nicht. Starke Persönlichkeitsschwankungen hatte ich in dieser Zeit auch, man fühlte sich auf Wolke 7, wenig später brach wieder die Welt unter einem zusammen. Ob die Persönlichkeitsschwankungen/-veränderungen alleinvon dem Medikament kamen kann ich allerdings nicht sagen ... Hauptsache das "Gift" nicht mehr zu sich nehmen ;)

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@jabadabadu123

Das kann ich Dir sagen! So habe  ich z. B. angeblich ein Auto gefahren, nachts (ich bin nachtblind), habe einen Unfall gebaut, bin ausgestiegen, wieder eingestiegen, habe das Auto wieder abgestellt und mich ins Bett gelegt. Ich weiß davon gar nichts. Erst als die Polizei bei mir auftauchte, habe ich davon erfahren. Jeder Mensch, dem ich das erzähle meint, man habe mir ko-Tropfen verabreicht, denn mein Ex-Freund wollte mich unbedingt loswerden. So muß ich mich ja angezogen und auch wieder ausgezogen haben, mein Hund wäre wahrscheinlich mitgelaufen, keine Ahnung, ich weiß wirklich nichts, nada. Genauso git könnte man sagen, ich hätte auf dem Empire State Building Cha-Cha-Cha getanzt. Bei der Blutuntersuchung ist natürlich nichts herausgekommen, und da ich ja angegeben habe, welche Medikamente ich einnahm, waren die auch nachweisbar.

Leider mußte ich sie nach diesem Vorfall noch eine ganze Weile nehmen, aber jetzt bin ich wie Du heilfroh, daß ich sie nicht mehr zu nehmen brauche. LG

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Oxycodon ist ein Opioid (wirkverwandt mit Morphin) und macht sowohl psychisch als auch körperlich abhängig, wobei die psychische Abhängigkeit bei bestimmungsmäßigem Gebrauch wohl unwahrscheinlich sein soll. Die körperliche tritt jedoch immer auf, wenn man Opioide über einen längeren Zeitraum regelmäßig einnimmt. Der Entzug ist zwar sehr unangenehm, aber i.d.R. ungefährlich. Trotzdem sollte man solche Mittel am besten unter ärztlicher Beratung ausschleichen, dann gibt es kaum Entzugserscheinungen. 

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