Owncloud (Ubuntu 17.04) auf SSD und Daten auf HDD?

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3 Antworten

Nein, das finde ich nicht nötig. Meine Praxistests und Messungen haben ergeben, dass die Webseite an sich so langsam ist, dass HDDs locker reichen, egal wieviele Daten Du da drauf hast. Und scheinbar kann man das nicht wirklich mit Hardware erschlagen - das Teil ist einfach so langsam. Wenn Du Dich da schlau machen willst, es gibt genügend Seiten, die sich mit Performancetuning von ownCloud/nextCloud beschäftigen.

Wenn Du natürlich einen filescan brauchst, dann wirst Du den Unterschied merken, abhängig davon, wie groß Filesystem ist.

Falls der Owncloud Server nicht im selben Netzwerk ist:

Ist Internet beim Server und beim Client gut genug, sodass die HDD überhaupt bremst. Bis zu einer 100k Leitung (oder höher?) sollte die HDD eigentlich nicht ausbremsen.

die Binaries , also die zugehörigen  Programm werden einmalig beim Start geladen und ausgeführt. Wenn dass rasend schnell gehen sollt, dann muss das auf die SSD. Aber warum soll das so schnell gehen?
Will man sich nur immer mal eine kleine Datei aus der Cloud holen dann ist das vielleicht berechtigt.
Wer aber z.B. viele Bilder in der Cloud hat und sich die ansehen will, der sollte dann schon die Cloud auf einer SSD haben.

Es scheint ein allgemeiner Trugschluss zu sein, dass ein Computer schnell starten  soll (also das Betriebssystem auf SSD) währen man dann Kaffeepausen hat, wenn große Datenmengen zu bewegen sind, was beim Speichern von Dokumenten unschwer erkennen kann.

Mit anderen Worten: Daten auf die SSD.

Linuxhase 29.06.2017, 15:22

@guenterhalt

die Binaries , also die zugehörigen  Programm werden einmalig beim Start geladen und ausgeführt.

  • Own- und Next-Cloud sind komplett in PHP geschriebene Anwendungen, da gibt es noch nichtmal eine Binary zum starten.
  • Verwendet wird nur der Webserver (Apache, Nginx ect.) selbst und eine Datenbank (z.B. SQL).

Linuxhase

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guenterhalt 29.06.2017, 17:11
@Linuxhase

das mit Binary hast du zu wörtlich genommen.
Auch  PHP-(Script)Programme  müssen durch einen Interpreter abgearbeitet werden und der ist dann ein in Maschinencode übersetztes Programm.
Wie PHPdas macht, weiß ich nicht, Tcl benutzt aber für seine Script-Befehle Bibliotheken und das sind auch "nur" bereits übersetzte "Unterprogramme", also Binaries.
Es ist kaum anzunehmen, dass PHP wesentlich andere Methoden verwendet.

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