Outdoor Messer Kaufberatung

6 Antworten

Das offiziell eingeführte Kampfmesser der Bundeswehr stammt von Eickhorn. Ob es besonders beliebt ist inder Truppe weiß ich nicht, besonders praktisch wird es wegen seiner Tantoklinge nicht sein, es fällt für mich in eher in die Kategorie 'angeschliffene Brechstange'.

Bei Gerber gibt es meiner Erfahrung nach beträchtliche Qualitätsschwankungen.

Leider hast Du weder Angaben zu Größe und Form des Messers und zum Preisrahmen gemacht, aber falls es Dir auf ein paar Euro mehr nicht ankommt würde ich mir mal die Messer von Fällkniven ansehen.

http://www.feines-werkzeug.de/index.php/cat/c19_Faellkniven.html

Anderer Tipp: Sieh mal im Messerforum ins Unterforum 'Kaufberatung', dort gibt's häufiger Fragen nach Outdoor-Messern und entsprechende Empfehlungen.

Ich dachte an eine feststehende Klinge ab 14 cm. Ist aber zweitrangig. Das Messer sollte nicht zu groß sein (also kein Poser Rambo teil), sondern noch halbwegs vernünftig transportierbar sein. Wichtig ist, dass es stabil ist und lange scharf bleibt. Das Messer darf ruhig etwas über 100€ kosten, solange es sein Geld auch wert ist.

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Schau mal auf YouTube bei Back2Native vorbei, da werden dir viele geeignete Messer gezeigt:)

Lieber SandmannBF,als "Outdoor-Mann" mit mind. 30 Jahre Erfahrung kann ich Dir sagen, daß Du zum Holzspalten in der Regel kein Messer brauchen wirst, denn die trockenen und wirklich brauchbaren Hölzer wirst Du wohl einfach brechen oder wenn wirklich mal dicke Äste dabei sind, wirst Du diese entweder einfach in der Mitte durchbrennen oder sie mit einer scharfen leichten Säge mit schwedischem Sägeblatt durchsägen (wenn´s denn sein muß).

Für´s Holz schnitzen etc. eignet sich eine lange Klinge nicht - die notwendige Führigkeit fehlt und es läßt sich nicht genug Kraft für Arbeiten mit der Spitze aufbringen.

Falls Du wirklich längere Outdoor-Trips unternehmen willst rate ich Dir Folgendes: Ein Messer mit feststehender Carbonstahlklinge von 7 - 8, max. 10 cm Länge (, die vom Heft bis zur Spitze von ca. 5 mm bis auf 2 mm dünner wird - falls Du soetwas findest oder angefertigt bekommst), mit hoch angesetztem Flachschliff (nordisch).Und dann nimmst Du eine "rattenscharfe" leichte Bügelsäge mit austauschbarem Sägeblatt mit oder eine von diesen superscharfen Klappsägen, die so aussehen wie überdimensionierte Taschenmesser. Du wirst positiv überrascht sein, was Du mit dieser Kombination alles gebacken kriegst.

Falls Dir das nicht zusagt und Du es vielleicht etwas schwieriger haben möchtest und der Meinung bist, daß ein handfester Knüppel als Verteidigungsgerät weniger taugt, als ein großes Messer - dann lautet mein Alternativvorschlag: Nimm Dir ein großes, stabiles Randall Nr.1 oder Ähnliches als Zweitmesser mit (ideal mit partiell gehärteter KLinge, damit Du sorgloser mit irgendetwas auf dem Klingenrücken herumprügeln kannst - beim Bau Deiner Arche :-) ) Die Praxistauglichkeit leidet allerdings durch den dünner geschliffenen Klingenrücken im Bereich der Spitze. Darauf achten, daß der Klingenrücken auf der gesamten Länge kräftig gehalten ist.

Darüber ließe sich noch "Einiges" reden - wird mir aber zu lang jetzt. Wenn Alles klappt, werde ich wieder so um und bei zwei Monate fern der Zivilisation sein - mit einem kleinen und dennoch stabilen, rasiermesserscharfen Messerchen inkl. feinporigen Schärfsteinchen.

Du wirst feststellen (falls noch nicht geschehen), daß man sich erstens - an ein Messer gewöhnt und zweitens: Was willst Du Dir denn während einer 2- wöchigen Tour alles unterwegs bauen - was Du nicht an professionell gefertigten Dingen dabeihast? Du wirst nicht auf einem Segelboot - welches Du nach jahrelanger, harter Arbeit gebaut hast, weil es keine Boote gibt - unbekannte und unbesiedelte Küsten ansteuern und dort mit einer Axt und einem Messer die erste Siedlung in der neuen Welt errichten. (..obwohl: Ein schöner Gedanke :-))

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