Otto.de und Mahngebühren

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4 Antworten

2,50 € pro Mahnbrief sind die Pauschale, die Gerichte Gläubigern zustehen.

Es kann bei Ratenzahlung natürlich einen Zuschlag (Zinsen) geben. Ob der angemessen ist, kann ich hier nicht abschließend beurteilen. Er erscheint mir aber sehr hoch.

Gab es denn überhaupt Mahnungen? Wenn nein, muss man keine Mahngebühren zahlen. Ansonsten: Bei Mahngebühren ist nur das erlaubt, was als direkte Kosten entsteht. Also beispielsweise Briefpapier, Briefporto. Das sind pro Brief so 1,50€, maximal 2€.

Verlange von Otto einen Nachweisd, dass dir entsprechend viele Mahnungen versandt wurden.

Eric78 06.03.2014, 14:50

Gute Idee.. es ist eigentlich nichts mehr offen. Die Mahnen sozusagen deren eigenen Mahngebühren an, die alle 14 Tage meine ich sogar 10 Euro mehr werden, die haben se doch nicht mehr alle :-)

Ich schreibe die Verkaufsleitung da an, die sollen bitte so freundlich sein, und ihre überzogenen Mahngebühren raus nehmen. Denke wenn man bitte sagt, sollte das kein Problem darstellen.

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Wenn du eine Ratenzahlung abgeschlossen hast, wird auch im Vertrag stehen, wie hoch die Gebühren sind. Und Mahngebühren zahlt man halt, wenn man nicht oder zu spät zahlt. Und wenn im Vertrag die 10 Euro festgelegt sind, dann musst du dich damit abfinden.

mepeisen 06.03.2014, 14:41

Nö, muss man nicht. Der BGH hat solche überzogenen Gebühren grundsätzlich verboten.

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Erlaubt ist vieles solange die Kosten nur auf dem Papier stehen ;)

Maximal 2,50 wären pro Mahnung durchsetzungsfähig

Gerichte anerkennen zwischen 1 € (z.b AG Bad Segeberg Urt. v. 25.11.2011 − 17 C 160/11)und 2,50 € (z.b AG Brandenburg a.d. Havel Urteil vom 25.1.2007 – 190/0631 C ) an Mahngebühren pro Mahn Schreiben

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