Otto von Bismarck Kriege.

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2 Antworten

Otto von Bismarck hatte wohl eher ein vitales Interesse an der Vermeidung von Kriegen, doch die bestehenden Machtverhältnisse- und gegensätzlichen Interessen im Europa Mitte des 19. Jahrhunderts ließen oft keine andere Wahl wenn die Diplomatie versagte. „General Carl von Clausewitz“ formulierte in seinem berühmten Buch „vom Kriege“ diese Angelegenheit mit der nüchternen Bemerkung „Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“. Als ein Streit um die Zugehörigkeit der Herzogtümer Schleswig und Holstein mit dem dänischen König entbrannte, entschied sich Bismarck als zuständiger Außenminister Preußens zusammen mit Österreich für den Krieg gegen Dänemark 1864. Der Deutsch-deutsche Krieg gegen Österreich 1866 entbrannte schließlich wegen der Gegensätze um die Führungsrolle im Deutschen Bund. Nach der siegreichen Schlacht bei Königsgrätz wurde der norddeutsche Bund ohne Österreich gegründet. Durch die Kriegserklärung Frankreichs an den Norddeutschen Bund 1870 wurde der Bündnisfall für die süddeutschen Staaten fällig. Der deutsche Sieg führte schließlich zur Gründung des kleindeutschen Reiches (ohne Österreich) unter preußischer Führung und der Wahl von König Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser. Die Geschichtsschreibung bezeichnet die 3 Kriege als die Einigungskriege! Weitere Details unter nachstehendem Link. Viel Erfolg!

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Einigungskriege

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Wikipedia... Bismarck, Kaiserzeit, Deutsch-Französischer Krieg...

Aber Bismarcks Taktik nach dem dt.-französischen Krieg war es egtl. keine Kriege mehr zu führen sondern den status quo, also das Gleichgewicht, in Europa zu erhalten.

Die Kriege vorher dienten zur Beseitigung Österreichs als Konkurrent als führender deutscher Staat, der dt-frz. zur Einigung des Reichs.

Bismarck hatte egtl. auch keine Taktik, das waren die damaligen Generäle wie Moltke, Bismarck als Kanzler hatte mit der direkten Kriegsführung kaum was am Hut.

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