Ostpreußische Rezepte

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4 Antworten

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Wie ihr sicher wisst wurde dieser Teig im Oktober von Frieda zubereitet und im Dezember gebacken. So wurde er besonders gut. Es ist ein Teig mit Pottasche, von der man sagt er würde umso besser, je länger er ruht. Man kann ihn an einem kühlen Ort (Schlafzimmer, Keller ) 2 Monate aufbewahren.

  • Pottasche ist ein Kaliumcarbonat. Man bekommt das weiße, geruchlose, etwas nach Lauge schmeckende Pulver in der Apotheke.

  • Pottasche wird bei Honig- und Lebkuchenteigen verwendet.

  • Das Pulver muss erst in Wasser aufgelöst werden.

  • Damit die Pottasche richtig wirken kann, muss der Teig bis zum Backen einige Tage kühl stehen !!!!!!!! Dabei entwickelt sich Milchsäure, die Kohlendioxid freisetzt und den Teig lockert.

Falls jemand Bedenken wegen der rohen Eier im Teig hat, keine Bange, das hat keine nachteiligen Auswirkungen. Ich habe mich extra an kompetenter Stelle erkundigt. Wenn ihr es allerdings ganz genau wissen wollt, dann müßt ihr den 1. Thread hervorholen und nachlesen

LEBKUCHENTEIG zum Formen:

250 g Honig,

250 g braunen Zucker

100 g Butter

1 Pckch. Lebkuchengewürz ( ca. 20 g) oder eine Mischung aus

Zimt, gem. Ingwer, Nelken, Koriander, Kardamom, Muskat und Muskatblüte

2 TL Zimt (zusätzlich)

abgeriebene Schale 1 Zitrone (kann man auch weglassen)

500 g Mehl

2 EL Kakaopulver

2 Eier

12 - 15 g Pottasche

1 Gläschen Kirschwasser (um die Pottasche aufzulösen)

  • Honig und Zucker erwärmen. Nicht erhitzen! Herdplatte ausschalten und unter Rühren das Fett zugeben.

  • Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Kakaopulver und dem Lebkuchengewürz, sowie der Zitronenschale vermischen.

  • Eier in die Mitte des Mehls geben.

  • Kirschwasser zur Pottasche geben und verrühren und auflösen.

Mit der Küchenmaschine oder einem Handmixer mit Knethaken zu kneten beginnen. Dabei zuerst die Eier kurz in der Mitte des Mehls anquirlen und dabei vorsichtig die Zucker-Honigmasse einfließen lassen und weiter kneten. Unter fortlaufender Betätigung der Knethaken die aufgelöste Pottasche einrühren.

So lange kneten bis der Teig leicht zu glänzen beginnt und Blasen bekommt.

Durch die Pottasche wird der Geruch des Teiges ein bisschen streng, das verliert sich aber spätestens nach dem Backen.

WICHTIG:

Den Teig während der Zubereitung nicht lange stehen lassen, denn er wird sonst fest und lässt sich kaum noch bearbeiten.

Nachdem Kneten den Teig in der Schüssel stehen lassen, etwa 1 - 2 Stunden, dann festigt er sich und man braucht kaum noch Mehl hinzugeben. Nun eine Porzellan- oder Keramik-Schüssel mit Deckel oder Teller bereit stellen. Mehl über den Teig stäuben und mit den Händen von der Knetschüssel lösen. Wenn er noch etwas klebt macht das nichts. Nun legt man den Lebkuchenteig in die bereitgestellte Porzellan- oder Keramikschüssel (Suppenterrinne) und schließt diese mit dem passenden Deckel oder einem Teller. Aber bitte nicht luftdicht!!!!! Der Teig muss atmen können. Wer Tupper benutzt sollte den Deckel nur lose drauf legen. Um das Behältnis wickle ich ein großes Küchenhandtuch bevor ich es bei mir in den Keller auf die Tiefkühltruhe stelle. Wer keinen geeigneten Ort hat, der kann den eingewickelten Teigbehälter auch in das Gemüsefach des Kühlschranks stellen.

Den Teig an einem kühlen Ort mindestens 1 Nacht lang ruhen lassen. Jedoch, wie oben empfohlen, die Lebkuchen schmecken erst richtig gut, wenn man den Teig 2 Monate "in Frieden" lässt .

  • Vor dem Ausrollen nochmals richtig fest durchkneten. Eventuell den Teig zuvor Zimmertemperatur annehmen lassen. Wenn er sehr fest ist kann man ihn mit einem Messer in Scheiben schneiden und diese dann portionsweise auf bemehlter Fläche 1/2 cm dick ausrollen. Mit Sicherheit wird man Mehl brauchen, damit einem der Teig nicht auf der Unterlage kleben bleibt.
  • Mit entsprechenden Ausstechern Figuren ausstechen. Diese nochmals 1 - 2 Stunden auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ruhen lassen.
  • Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene backen.
  • Hin- und wieder die Farbe prüfen, denn der Lebkuchen darf nicht zu dunkel werden, sonst schmeckt er bitter. Die Hitze evtl. reduzieren.
  • Backzeit etwa 20 Minuten bei 180 - 200°. Heißluft etwas weniger, Gas Stufe 2 - 3

Die Menge reicht für ein bis zwei normale Bleche. Lebkuchen sofort auf einem Rost auskühlen lassen. Wenn die Oberfläche glänzen soll, kurz vor Backzeitende mit Zuckerwasser bestreichen. Ansonsten die abgekühlten Lebkuchen mit Zuckerglasur verzieren. Wer mit Mandeln verzieren möchte, sollte diese schon vor dem Backen leicht in den Teig drücken.

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Schmorkohl ostpreußische Art

Zutaten

850 g Weißkohl, in feine Streifen geschnitten

60 g Gänseschmalz, oder Schweineschmalz

3 Äpfel , säuerliche, geschält, entkernt, in kleine Spalten geschnitten

1 Zwiebel(n), fein gewürfelt

1 TL Majoran, gerebbelt

1 EL Mehl

Salz und Pfeffer

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Zucker

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Das Fett heiß werden lassen, Zwiebeln und Apfelstücke darin glasig anschwitzen und den Kohl mit dem Salz dazu geben. Zugedeckt Wasser ziehen lassen und evtl. noch etwas Wasser angießen. Es soll nur wenig Fond entstehen, in dem der Kohl weich geschmort wird.

Vorsicht! Nicht anbrennen lassen.

Wenn der Kohl gar ist, schmeckt man ihn herzhaft süßsauer mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Zitronensaft ab. Zum Schluss gibt man den Majoran dazu und bindet mit dem angerührten Mehl ab. Noch einige Minuten ziehen lassen.

Das Gericht eignet sich prima zum Aufwärmen.

Guck mal unter Chefkoch.de und gebe ostpreußische Rezepte ein

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