Osteuropa wirtschaftliche Katastrophe?

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10 Antworten

Eine funktionierende Wirtschaft ist weder ein Fingerschnippen noch am Reißbrett entworfen. Das sind größenwahnsinnige, unrealistische Vorstellungen. Jede Wirtschaft ist ein labiles "Gewächs" aus vielen Zutaten wie Historie, Beschaffenheiten von Boden, Landschaften, Städten und Dörfern, Einstellungen der Menschen bezüglich Selbstorganisation und Organisation und vieles mehr. Daraus entwickelt sich Wirtschaft als Miteinander. Rumänien war bereits vor dem Sozialismus ein agraisch rückständiges Land und deren Erträge waren mit denen hier nicht vergleichbar. Im Sozialismus sollte einseitig den Menschen eine Industrialisierung aufgezwungen werden, ohne dass die Landwirtschaft wirklich entwickelt wurde. Landwirtschaft ist die Basis und Ökonomie muss sich von unten heraus aufbauen. Gewaltaktionen wie im Sozialismus haben teils mehr zerstört als aufgebaut. Und eine moderne Produktion braucht Kapital und Investition. Das kann man nicht aus dem Ärmel schütteln, wenn es keine gewachsenen Strukturen gibt, die dabei mitwachsen. Das wird auch noch das Problem von Portugal und Spanien werden, wenn sie sinnlos mit Milliarden zugeschüttet werden, ohne dass zerstörte Strukturen sich wieder erholen können.

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Bulgarien und Rumänien haben das nicht nötig, die gehören zur EU, die Rechnungen werden aus Brüssel gezahlt.

Aber mal ganz ernsthaft, "die Bulgaren" oder "die Rumänen" sind eben nicht ebenso gut gebildet und ebenso fleissig wie die Mitteleuropäer aus Frankreich, Belgien, Niederlanden, Deutschland.

Die, die was können, gehen ins Ausland. Es gibt z. B. kaum Neugründungen in diesen Ländern.

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Einen Grund dafür würde ich die fehlenden Grundlagen für eine neue Wirtschaft, sowie die plötzliche Umstellung von einer Planwirtschaft zu einer Marktwirtschaft und dementsprechend eine Neuordnung nennen. Mehr kann ich dazu spontan nicht berichten.

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Schon zur der Zugehörigkeit zum sozialistischen Lager war Rumänien ein Reiseziel für DDR Bürger welche am schwarzen Meer Urlaub machen wollten. Ins Hinterland von Mangalia zu gehen was fast keiner machte nur ich und mein Kumpel deprimierte mich . Ich konnte es nicht fassen das es sowas von Armseligkeit gab und das im Sozialismus der dort den Namen nicht verdiente .In unseren Hotel in Mangalia sagte uns damals die Reiseleiterin das unser Hotel das Fleisch von der Ungarischen Grenze besorgen musste.Wie die Versorgung dann fürs Volk aussah?Heute werden die Geschäfte sicher voll sein doch wer kann sich das dort leisten?

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Jahrzehntelang sagte "die Partei" was sie zu tun und zu lassen hatten

das führte zu einer Art "Hospitalismus", zu stumpfer Ergebenheit statt schöpferischer  Ideen,,,

Sogar in der "Nachwende-DDR" kam Angst vor der neuen Freiheit auf, Der Murks der "Treuhand" (Rückgabe VOR Entschädigung) und die Vertrautheit mit den lokalen "Genossen" hielten die SED-Linke am "Leben"....

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Das Wirtschaftsgefälle nach unten, in Richtung Osten, gab es schon immer.

Wenn man ehrlich ist, es fängt schon in Griechenland an, hat also nichts mit dem ehemaligen Sozialismus zu tun.

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Wer behauptet so etwas? Die Wirtschaft Rumäniens hat sich gut entwickelt, das Wachstum lag kürzlich bei 10% im Jahr, in Rumänien gebaute Autos und Fahrzeugkomponenten werden in der gesamten EU verkauft.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft\_Rumäniens

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Kommentar von PapaNoah92
20.07.2016, 14:51

Wieso gibt es dann Wirtschaftsflüchtlinge und Bettlerbanden aus Rumänien in Deutschland? 

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Womit denn?
Die BRD erhielt nach dem 2.Weltkrieg die Marschall-Plan Hilfe, selbst Nazivermögen blieben erhalten.
Ostdeutschland wird und wurde über den Soli angeschoben.

Heutigen Tages sind die Handelsbilanzüberschüsse Deutschlands die Defizite der anderen.
Was glaubst wohl sonst woher die Probleme des Euro stammen?

"Deutschland ist der Gewinner des Euro" Kanzlerin Merkel (CDU).
Mag sein, nur wer sind dann wohl die Verlierer?

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Kommentar von ch36667
10.04.2017, 13:01

Deutschland hat im 2 Weltkrieg auch noch Polnische Goldreserven geplündert, welche sich biss heute in Deutschem Besitz befinden. Diese kammen natürlich noch hinzu und wurden zum Wiederaufbau verwendet.

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HAHA:D Naja sie hatten keinen Marshallplan:D und während nach dem Deutschen Reich eine kompetente Basis vorhanden war waren diese Regionen halt größtenteils Agrarwirtschaft, da kann man nicht mal so schnell n Industrieland ausm Boden stampfen.. ausserdem Korruption etc. und recherchier mal lieber selber

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Stichwort: EU. Wieso sollen sie dort ihre Wirtschaft stark verbessern, wenn sie alle nach Deutschland auswandern? Herrscht ja Reisefreiheit innerhalb der EU...

EU ist nicht gleich Wohlstand überall, wo es behauptet wird... Auch nach Zerfall der Sowjetunion leben die ehemaligen Blockstaaten nicht wirklich gut. EIn Vorteil ist aber immerhin Reisefreiheit innerhalb der EU.

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