Osterhase - Aufklärung

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Die Sache mit dem Osterhasen ist genauso wie die mit dem Weihnachtsmann - da gibt es im Grunde nichts "aufzuklären", im eigentlichen Sinne. Weil die Kinder sich "die Erklärung" sehr gut selbst geben können; und zwar genau dann, wenn es denn an der Zeit dafür ist - und sie werden es sicher auch nicht (wie die allermeisten, durch ihre Erwachsenen-Augen) als eine "Lüge" bewerten, wenn die Großen sie einfach in ihrem Glauben an etwas belassen. Nicht mehr und nicht weniger als das ist es nämlich.

Und der "Glaube" an den Weihnachtsmann & Co nämlich kommt einem Kind (in einem bestimmten Alter, in dem das sog. "magische Denken" ganz bedeutsam ist) ohnehin sehr gelegen/entgegen; und dieses Zeitfenster ist so schon klein genug, auch ohne dass man als Erwachsener nun darin noch groß herumfuhrwerkt (und Probleme sieht, wo es gar keine gibt....).

Man hört ja immer wieder diese gern zitierte Aussage -der ausgeprägten Rationalisten, meist- dass man nur das zu glauben bereit ist, was man sieht.

Für Kinder aber wird da grad anders rum ein Schuh draus: Sie sehen genau das, woran sie glauben. Und das ist etwas, das nicht das Schlechteste ist, wenn man sich diese Fähigkeit bewahrt... Auch insofern, also: Nicht so "zerreden", den Osterhasen. Und auch nicht den Weihnachtsmann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde man soll das Kind nicht so vor die nackten Tatsachen stellen. Es ist mit 7 Jahren kein Verbrechen und keine Störung, noch an den Osterhasen zu glauben. Irgendwann dürfte dieses von selber darauf kommen, dass es den Osterhasen nicht gibt.

Ich finde die Eltern sehen das zu eng. Meine Eltern haben mir bis zur 3.ten Klasse noch versucht einzureden, dass es den Weihnachtsmann gibt, obwohl ich schon längst wusste, das er nicht existiert.

Nur wenn das Kind in der 4.ten oder 5.ten immer noch von deren Realität überzeugt ist, sollte man das klärende Gespräch führen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde das Kind im Glauben daran lassen . Irgendwann wird er schon nachfragen ob es den Osterhasen wirklich gibt und dann kann man es ihm immer noch vorsichtig gestehen :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also Glauben kann man ja nicht verbieten. Aber ich finde es schon richtig das ein Kind mit der Wahrheit "konfrontiert" wird. Dazu reicht es nicht, zu sagen den Osterhasen gibt es nicht, sondern ich würde ihm kindgerecht erklären wie es zu dem Brauch mit dem Osterhasen kam und welcher Sinn überhaupt hinter Ostern steckt. Das werden auch 7jährige Kinder schon verstehen.

Ob er nun weiterhin an den Osterhasen glauben möchte, kann er ja gerne selbst entscheiden.

lg, jakkily

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich würde es ihm nicht sagen, in der Schule bekommen die kinder das schon früh genug von Klassenlameraden gesagt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man sollte es ihm sagen dass der Osterhase nur eine Erfindung ist, man sollte ein Kind gar nicht erst in diesem Glauben erziehen. Nachher erfährt er es noch in der Schule und dann ist die Hölle los.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Zottel2012 20.03.2013, 15:34

Wie kommst du darauf, dass die Hölle los ist? Natürlich gibt es irgendwann einen Zeitpunkt, an dem man dem Kind es sagen sollte (wenn es es nicht bis dahin eh schon weiß). Ich finde es immer besser, etwas selber herauszufinden, als es von den Eltern geklatscht zu bekommen.

Man muss das Kind Kind sein lassen, es ist wichtig dass das Kind als Kind vieles von selbst lernt, sonst ist es später augeschmissen, wenn die Eltern einem nicht mehr alles vorsagen.

0
Bongabingo 20.03.2013, 19:56
@Zottel2012

Wie soll das Kind es denn sonst lernen außer dass es irgendjemandem ihm sagt? Kommt der Weihnachtsmann und sagt es ihm?

0

Wenn das Kind schon zur Schule geht, sollte es Bescheid wissen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Zottel2012 20.03.2013, 15:31

Denkst du nicht, dass wenn es in der Schule ist, es irgendwann von selbst erfahren wird?

Außerdem ist die erste Klasse nun wirklich noch sehr spielerisch und kindisch geprägt, ich finde es nicht notwendig es dann schon aufzuklären.

0

Was möchtest Du wissen?