Osteopathie Nebenwirkungen - Erfahrungen?

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2 Antworten

es ist viel stärker und fast schon so als ersticke ich gleich.

Das hört sich bedenklich an. Sprich doch bitte bei einem Arzt vor!

Wenn nach so einer Behandlung neue Beschwerden auftreten oder vorhandene sich verschlimmern, dann ist das offensichtlich nicht die richtige Behandlung.

Gute Besserung!

Hast du das denn auch deinem Arzt erzählt? Bist du in ärztlicher Behandlung? Welche Ausbildung hat dieser Osteopath? Hat er auch ein Schild als Physiotherapeut an der Praxis?

Die Osteopathie gehört zur Alternativmedizin. Die Ausbildung als Osteopath ist nicht geschützt und daher nicht einheitlich geregelt. Wikipedia schreibt zum Thema u.a.:

"Osteopathische Behandlungsmethoden sind nicht risikofrei. Insbesondere vorgeschädigte Körperstrukturen können dabei weiter geschädigt werden. Zur möglichst vollständigen Vermeidung von Komplikationen sind daher eine vorausgehende und umfassende ärztliche Untersuchung und Differenzialdiagnose notwendig."

Niemand hier kennt deine Osteopathen, und ihm soll auch keinesfalls zu nahegetreten werden. Aber es wäre bei den von dir geschilderten Symptomen schon angebracht, einen Arzt aufzusuchen und abzuklären, ob das so seine Richtigkeit haben kann.

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@Bennykater

ich bin der zeit nicht in ärztlicher behandlung, weil es hieß, beschwerden können vom rücken kommen, ich solle zur rückenschule gehen oder sonstiges. da war ich schon, hat nicht richtig etwas bewirkt. also jetzt dieser versuch. er ist heilpraktiker, hypnosetherapeuth und macht tai chi chuan kurse oder wie sich das nennt. also gehe ich eigendlich davon aus, er kennt sich aus mit körper und geist. hat auch sehr viel zeit genommen um festzustellen was bei mir alles 'falsch' ist und hat auch gesagt dass man vieles nicht einfac richten kann und all das. also er wirkte schon sehr vertrauenswürdig.

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@dieConny

Für mich bleibt es dabei. An deiner Stelle würde ich zu einem studierten Arzt gehen. Es mag gute Heilpraktiker geben, aber alles hat seine Grenzen. Ein Arzt hat etwa 15 Jahre studiert. Auch ein Physiotherapeut hat eine mehrjährige Ausbildung hinter sich, bevor er an Menschen therapieren darf. Für die Zulassung als Heilpraktiker braucht man wesentlich weniger. Es genügt ein Hauptschulabschluss und die Bestätigung vor dem Gesundheitsamt, dass man in der Lage ist, schwere Krankheiten zu erkennen und dadurch keine direkte Gefahr für die Volksgesundheit darstellt. Noch nicht einmal eine HP-Schule man man dafür zwingend besucht haben. Auch die Osteopathie kann man in Kursen erlernen - aber ich würde darauf achten, dass sie nur von einem Physiotherapeuten durchgeführt wird, der auch wirklich anatomisches Wissen und Erfahrung aus einer mehrjährigen Ausbildung mitbringt, und nicht nur aus einem Schnellkurs.

Mein Fall wäre das nicht. Gerade am Rücken kann ein Nicht-Mediziner dir viel kaputtmachen.

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@Bennykater

Ich habe diese Frage an einen Arzt weitergeleitet. Seine Antwort ist:

Auch eine ordentliche neurologische Untersuchung wäre wohl hilfreich, und wenn es nur zum Ausschluss einer anderweitig zu behandelnden Störung wäre.

Für den somatischen Teil könnte ein Arzt helfen, der eine Ausbildung in "manueller Medizin" hat, dies ist bitte NICHT mit der Osteopathie zu verwechseln, selbst wenn es da ein paar Überschneidungen gibt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Manuelle_Medizin

Also, bitte besorg dir einen Termin bei einem Neurologen und lass zunächst einmal abklären, ob das ein Problem sein kann, das mit den Nerven zu tun hat. So lange keine dieser Behandlungen mehr!

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@Bennykater

danke für deine meinung und deine mühe. ums mal kurz zu sagen, ich habe schon einen ärztemarathon hinter mir wegen meinen ständigen kopfschmerzen, BZW nackenschmerzen und schulterschmerzen. auch beim neurolgen war ich gewesen mitunter und egal wo ich war, es wurde immer gesagt ich sei kerngesund. und das es wohl vom rücken kommt. röntgen,ct,mrt,eeg und weiß der geier was alles gemacht wurde bei mir. alles ohne befund. außer eben schiefstellung wirbelsäule. deswegen bin ich jetzt den weg gegangen, aber scheint auch nicht richtig ztu sein wenn ich das so lese. frustrierend.

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@dieConny

Könnten die Schmerzen psychosomatisch sein? Stress und Belastungen äußern sich oft genau so. Falsch wäre es nicht, auch in dieser Richtung zu schauen. Vielleicht kannst du dich einmal an eine Schmerzklinik wenden? Dort kann das abgeklärt und therapiert werden. Den Kontakt bekommst du ebenfalls über deinen Hausarzt.

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@Bennykater

also ich bin seit jahren in einer glücklichen beziehung. habe ein stabiles umfeld, mein job macht spaß und auch sonst habe ich keine sorgen. deswegen würde ich das einfach mal ausschließen. ich habe schon seit jahren eine skoliose, das ist erwiesen, von daher tippe ich schon darauf, dass die beschwerden vom rücken kommen.

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@dieConny

Mein Rat wäre, dass du dich in diesem Fall einmal an einen Schmerzspezialisten wendest. Es gibt ein "Schmerzgedächtnis", aus dem der Patient allein nicht herauskommt. Das heißt, ein Dauerschmerz brennt sich ein und verselbständigt sich. Auch dafür gibt es Hilfe. Vielleicht googelst du einmal, ob es eine Schmerzklinik gibt, an die du dich wenden könntest. Es geht darum, den Schmerz einmal zu unterbrechen, um diesen Kreislauf zu stoppen. In unserer Stadt führt ein Neurologe eine solche Praxis. Das könnte ein anderer Ansatz sein.

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