OS X ausspioniert? (El Capitan/ Sierra/ ...)?

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5 Antworten

OS X wird bekanntlich von der Firma Apple entwickelt und Apple ist sehr wohl dafür bekannt, seine Nutzer vor fremden Zugriffen zu schützen. Gerade hat Apple erfolgreich vor dem höchsten Gericht der U.S.A. ein Ansinnen des FBI abgewehrt, nach dem Apple verpflichtet werden sollte, eine Backdoor (Hintertür) in die Software einzubauen, die es dem FBI jederzeit ermöglichen sollte, den Mac eines Verdächtigen zu durchsuchen.

Apple hat natürlich auch Eigeninteressen, deshalb ist es immer eine gute Idee, die eigenen Daten zusätzlich zu schützen, wer sicher gehen will, kann auch auf dem Mac mit Linux arbeiten, aber ich persönlich halte Mac OS X für ausreichend sicher für meine Bedürfnisse.

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Kommentar von LiemaeuLP
09.08.2016, 09:28

Ja aber die frage ist ob die das selber dürfen (auf provate dateien zugreifen)

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Kommentar von androhecker
09.08.2016, 09:59

Naja beim FBI können sie sich wehren, und dann damit auch noch einen guten Ruf bekommen. Aber wenn sie einen NSL bekommen (was bei so einem Konzern 100%ig sicher ist), dann müssen sie das auch befolgen, ohne jegliche Gegenwehr. Auch Veröffentlichung der ganzen Sache ist da illegal. (USA Gesetze eben...)

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Kommentar von androhecker
09.08.2016, 10:29

Zugang bekommt die NSA auch so (selbst wenn keine Backdoor vorhanden sein sollte), das ist nun mal keine Kunst. Es gibt sogar extra Chips auf dem Mainboard, um sicher zu stellen, dass man durch Verschlüsselungen kommt. (Funktioniert nicht bei jeder Software, aber Apple verwendet diese Chips. TrueCrypt war eine Software die sicher war, bis sie verschwunden ist, sehr wahrscheinlich musste der Entwickler die Daten der Nutzer herausgeben) Jedenfalls ist mein bei proprietärer Software nie sicher, wenn man das haben will, muss man ein Open Source Linux nutzen.

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Bei Windows 10 darf Microsoft ja angeblich auf die privaten Dateien zugreifen und diese "lesen".

Was soll diese Unterstellung? Microsoft ist eine Firma ohne staatliche Hoheitsbefugnisse. Außerdem muss MS auch an die Daten herankommen! Das geht ja nur, wenn jemand ständig im Internet surft!

Grundsätzlich halten sich auch die US-Unternehmen an gesetzliche Vorgaben. Gerade wegen zu erwartender sehr hoher Geldstrafen wird niemand in einem US-Unternehmen „illegal“ handeln.

Es mag sein, dass US-Behörden ggf. Interesse an Nutzerdaten haben. Aber da müssen sich die Behörden schon selbst holen. Analoges gilt für Apples OS X und die zig Linux- bzw. UNIX-Derivate.

Vielleicht sollte man in diesen Fällen einfach mal „klarer“ Denken und nicht übertrieben ängstlich sein … :-)

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Apple ist keine Gefahr für Deine Daten. Wenn schon, dann würde ich kriminelles Fishing fürchten. Das betrifft jedoch sämtliche Systeme.

Wenn du es (in den System- und Programmeinstellungen) nicht explizit zulässt, wird keine Info an Apple gesendet. Private Daten sowieso nicht. Achte auf ordentliche Passworte, Deine Firewall und lösche dubiose Mails.

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Kommentar von androhecker
09.08.2016, 11:01

WireShark sagt da was ganz anderes, selbst mit diesen Optionen deaktiviert fließen da noch Daten. (Und zwar nicht an die Login Server)

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Zusätzlich kannst du LittleSnitch installieren. Hier kann alles komplett geblockt werden, bzw. nach belieben kurzfristig freigegeben werden.

https://www.obdev.at/products/littlesnitch/releasenotes.html

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Kommentar von LiemaeuLP
09.08.2016, 18:34

Nehme TCP Block
Sber trotzdem Danke

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Nutzerdaten sammeln tun sie auf jeden Fall (kann man auch mit WireShark überprüfen), die Frage ist nur was sie alles sammeln. Fakt ist aber, sie tun es.

Wenn du nicht ausspioniert werden willst, solltest du eine freie Linux Distribution wählen.

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