Ort der sonstigen Leistung, wo?

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2 Antworten

Hallo Pumuckl12345678,

Dein Lösungsansatz (zu 1.) wäre für 2009 richtig. Ab 2010 steht bei § 3a Abs. 3 Nr. c) folgendes: "Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenständen und die Begutachtung dieser Gegenstände für einen Empfänger, der weder ein Unternehmer ist, für dessen Unternehmen die Leistung ausgeführt wird, noch eine nicht unternehmerisch tätige juristische Person, der eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erteilt worden ist." Ab 2010 gilt § 3a Abs. 2 UStG: Ort der sonstigen Leistung ist bei unternehmerischen Leistungsempfänger beim Leistungsempfänger im EU-Mitgliedstaat. Dies bedeutet in Deutschland nicht steuerbar. Rechnung mit USt 0 und Hinweis auf Übertragung der Steuerschuld auf Leistungsempfänger (reverse-charge), die der Leistungsempfänger wieder als Vorsteuer abziehen kann (Frage 3). Und da es sich nicht um eine i.g. Warenlieferung handelt ist eine ZM nicht von Nöten (§ 18a UStG).

MfG loupgris

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Kommentar von Pumuckl12345678
09.10.2010, 14:19

Hallo loupgris, aber ich dachte, seit 2010 müssen nicht nur Warenlieferungen, sondern auch sonstige Leistungen in die Zusammenfassende Meldung? Doch nicht? LG

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Das ist hier kein Forum, um Deine Hausaufgaben zu machen. Die machst Du mal schön alleine. Nenne ein paar Lösungsansätze und ich helfe Dir dann gerne mit Kommentaren dazu, aber eine fertige Lösung bekommst Du hier nicht auf dem Silbertablett serviert.

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Kommentar von Pumuckl12345678
09.10.2010, 09:33

Huhu, wenn es eine Hausaufgabe wäre, würde ich es einfach so machen wie ich meine:-). Aber das muß unbedingt richtig werden.

Also meiner Meinung nach ist das so:

  1. Hier gilt § 3a Abs. 3 Nr. c: "Die folgenden sonstigen Leistungen werden dort ausgeführt, wo der Unternehmer jeweils ausschließlich oder zum wesentlichen Teil tätig wird:Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenständen und die Begutachtung dieser Gegenstände. 2Verwendet der Leistungsempfänger gegenüber dem leistenden Unternehmer eine ihm von einem anderen Mitgliedstaat erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, gilt die unter dieser Nummer in Anspruch genommene Leistung als in dem Gebiet des anderen Mitgliedstaates ausgeführt." Also bedeutet das meiner Meinung, daß der Ort der sonstingen Leistung im EU-Mitgliedstaat ist und somit der deutsche Unternehmer eine Rechnung ohne Umsatzsteuer ausstellt.
  2. Somit gehört der Umsatz auch in die Zusammenfassende Meldung

  3. Da würde ich es so sagen, wie ich es ja bereits geschrieben habe.

  4. Da würde ich sagen, daß es, obwohl die Regelung zum Ort der sonstigen Leistungen sich ja ab 2010 alle geändert haben, es in diesem Fall vor 2010 schon genauso war.

Ja und zu der letzten allgemeinen Frage weiß ich keine Antwort. Warum muß in diesem speziellen Fall ab 2010 der Umsatz mít in die Zusammenfassende Meldung und vor 2010 nicht, obwohl der Umsatz ab 2010 und auch vor 2010 nicht steuerbar war? Irgendwas paßt da doch nicht, oder waren solche Umsätze vor 2010 doch steuerpflichtig, so das sie darum davor nicht gemeldet werden mußten?

LG Vielen Dank

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Kommentar von EnnoBecker
09.10.2010, 10:31

Also, ich finde auch, dass es kein Hinweis auf Hausaufgaben ist, wenn jemand die Frage so anonym stellt, dass der kundige Antworter nicht gegen § 3 StBerG verstößt.
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Trotzdem habe ich gleich mal geguckt, ob dies der Inhalt der diesjährigen StB-Prüfung (erster Tag) war. War es aber nicht.
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Fachlich stimme ich dem Fragesteller bei.

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