Original Zeugnis?

4 Antworten

Mit dem Erlass des Innenministeriums vom 14. August 1964 gelten gesetzliche Aufbewahrungsfristen für alle personenbezogenen Daten von Schülern, die während des Schulbetriebs anfallen. Je nach Dokumentenart können diese äußerst unterschiedlich ausfallen. So müssen normale Jahreszeugnisse nur bis ein Jahr nach Entlassung des jeweiligen Schülers aufbewahrt werden. Für die wesentlich wichtigeren Abschlusszeugnisse gilt jedoch eine deutlich längere Aufbewahrungsfrist von 40 Jahren. Auch nach Ablauf dieser Frist darf das Schriftgut nicht ohne Weiteres entsorgt werden. Zunächst müssen die der zuständigen Gemeinde zur Archivierung angeboten werden. Erst wenn diese entscheidet, dass die Unterlagen nicht ins Archiv gehören, dürfen – und müssen – die Daten fachgerecht vernichtet werden. Damit sind die Daten unwiederbringlich verloren und können nicht wiederhergestellt werden.

Woher ich das weiß:Recherche

man schickt bei einer bewerbung nur kopien bzw. scans, weil man sich meistens elektronisch bewirbt.

wenn man eingestellt wird, kann es mal sein, dass ein arbeitgeber sich eine kopie eines abschlusszeugnisses/diploms machen möchte. dass das zeugnis dann etwas wellig ist, ist egal.

originalzeugnisse/zertifikate würde ich nur für minuten aus der hand geben - sonst hat man den ärger, die wieder zu beschaffen, wenn man sie überhaupt noch ersetzen kann.

Bei Bewerbungsgesprächen werden häufig beglaubigte Kopien angefordert - und um die Anfertigen zu lassen benötigst du das Original ;)

Das hab ich ja, nur ist es unterhalb etwas wellig

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Ich hab in meinen 48 Lebensjahren noch nie beglaubigte Kopien für Bewerbungen gebraucht.

Zur Bewerbung an Uni ja, sonst never ever.

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Ich musste bislang noch nirgendwo ein Original-Zeugnis oder eine beglaubigte Kopie vorlegen.

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