Organspende unter 18j?

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6 Antworten

LEIDER hat Deine Mutter nicht recht. - Ich finde es unverantwortlich, dass sich Minderjährige auch gegen den Willen ihrer Eltern zur sogenannten "Organspende" entscheiden dürfen, und das sogar schon mit 16!

Diese Werbung rund um "Organspende" ist sowas von verlogen.

Lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=list-answers-by-user#answer-179834205

Folge dort auch den weiterführenden Links zu meinen Antworten an
BossMoss und Lollool. - Der Link bezüglich Lollool führt nicht
zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier etwas an den Links
geändert). Wenn Du diesen anklickst, bist Du genau bei der Antwort
zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=list-answers-by-user#answer-179834205

Das in meiner Antwort eingebrachte Video Organwahn findest Du
dort auf YouTube mit dem von mir reingegebenen Link nicht mehr.
(Ich kann ja verstehen, dass "Organspender"-Befürworter seine Aussagen
nicht gefallen und versuchen, seine Aussagen zu boykottieren.)
- Gib
auf YouTube in die Suchleiste ein

werner hanne organwahn

Zur Zeit findest Du so dieses Video, in dem er seine Besorgnis darlegt.

.

In meiner Antwort an BossMoss empfehle ich das Interview mit Professor Coimbra. - Wenn Du diesen Link anklickst, hast Du es sofort präsent:

https://www.gutefrage.net/frage/problemfrage-fuer-organspende-referat?foundIn=list-answers-by-user#answer-210490264

.

Bitte sieh Dir den Vortrag von Roberto Rotondo an:

Wie tot ist hirntot?

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten
"Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen,
bevor er sich für oder gegen die O-spende entscheidet und sich
vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende
Abwehrbewegungen ...

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger.
Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der
Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im
Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als
Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".

.

Sei froh, dass Deine Mutter offenbar ganzheitlich informiert ist zu diesem Thema. Die Mutter von Lollol will auch nicht, dass sich ihr Kind zum Ausschlachten zur Verfügung stellt. - Wenn Du Dir die Zeit nimmst und meinen Infos folgst, verstehst Du, dass es IMMER zuerst um denjenigen gehen muss, der sich zur sogenannten "Organspende" zur Verfügung stellen soll, erst an zweiter Stelle darf es um die Empfänger gehen, die sehnsüchtig darauf warten, dass jemand stirbt, um deren Organe einverleibt zu kriegen.

Die DSO ist reich und mächtig, und sie hat es tatsächlich geschafft, dass die Gesetze beschließenden Politiker veranlasst haben, dass Minderjährige auch gegen den Willen ihrer Eltern als sogenannte "Spender" zur Verfügung stellen. - Eine Schande ist das! - Und die (offenbar selbst nicht wirklich informierten) Lehrer beeinflussen ihre Schüler im Sinne der DSO!

.

     "Den Hirntod gibt es überhaupt nicht. Er ist eine Erfindung der
       Transplantationsmedizin."
       Prof. Dr. Franco Rest, zit. nach Die Wurzel Nr. 3/2012, S. 36

     "Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären,
       bekommen wir keine Organe mehr."
       Prof. Dr. Rudolf Pichlmayr, Pionier der Transplantationsmedizin,
       "Mediziner des Jahres" 1990, zit. nach Zeitenschrift Nr. 74, 2013
       http://www.theologe.de/theologe17.htm

     "Leichenteile kann man nicht verpflanzen. - Wenn man Leichenteile
       verpflanzen könnte, gäbe es keinen Organmangel, denn Leichen
       haben wir genug."
       Prof. Alexandra Manzei, zitiert aus:
       organosprotection.com/organwelten.html
       auch in: "Interview Professor Manzei" auf YouTube

     "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
       Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

.

Bitte pass gut auf Dich auf!

Vertraue Deiner Mutter! - Sie ist informiert - oder sie hat eine sehr gesunde Intuition, die sie warnt. Sie will Dich beschützen.

In meinem Profil, dort bei der Selbstdarstellung, findest Du weitere Infos zu diesem Thema.

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Kommentar von Mucker
08.02.2017, 12:29

Eine sehr gründliche Information über die Organspende.

Hier kann sich jeder, der eine Entscheidung treffen will, auch die Kehrseite der Medaille anschauen, die in der "normalen" Information unterlassen wird.

Und hier wird wieder einmal deutlich, dass derjenige, der nur die PRO-Argumente kennt und sich vorwiegend von seinen Gefühlen leiten lässt- eigentlich zu wenig weiss, um eine solch folgenreiche Entscheidung fällen zu können.

2

 JA - du darfst ! Ab 16 ist das möglich !

Du hast Recht – deine Mutter nicht ! Damit die Angehörigen nicht
dazwischen funken können – hat die Organ-Lobby ihren Einfluss
geltend gemacht, um Eltern bzw. Angehörige da raus zu halten.


Ist das aber sinnvoll und fair ?

Man sollte sich diese Frage stellen - und natürlich auch die Frage, warum da so massiv in die Rechte der Eltern eingegriffen wird.


Die
Gründe dürften auf der Hand liegen.

Eltern haben viel Erfahrung,sind i.d.R. nicht mehr so naiv und wollen, dass ihr Kind am Leben bleibt. Jugendliche dagegen verfügen noch naturgemäss über wenig Erfahrung, sind daher leichter zu beeinflussen und zu manipulieren.und oft leider noch ziemlich naiv. - insbesondere wenn man an ihr gutes Herz appelliert !

Viele möchten was Gutes tun – und das ist ja auch anerkennenswert –aber manches durchschauen sie noch nicht so ganz – und oft machen sie sich nicht die Mühe, sich ausreichend und umfassend zu  informieren. und dann haben sie natürlich einen Info-Mangel.


Darum können sie natürlich auch eher auf die einseitigen und z.T. falschen Argumente der Organ-Lobby hereinfallen, die geschickt an ihre Hilfsbereitschaft appelliert – und sie damit einlullt.

Das aber ist überhaupt nicht fair !

Warum ? Weil es sich um einseitige Information – also Manipulation – handelt, die ganz wesentliche Teile der Info einfach weg lassen, uman die Organe der Jugendlichen ran zu kommen .


Dafür schreckt die Organ-Lobby< auch nicht vor falschen Informationen zurück.

So ist z.B. eine ganz wesentliche Info falsch – auf die viele
Jugendliche herein fallen – nämlich die, dass der Jugendliche die
Organe erst nach seinem Tod spendet.


Das ist absolut falsch, weil man für eine Transplantation lebendige Orgtane braucht. Mit toten Organen kann man nämlich nichts mehr anfangen !

Und so
gehen viele Jugendliche bei ihrer Entscheidung leider von falschen Voraussetzungen aus !

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Kommentar von Mucker
08.02.2017, 15:19

So schreibt z.B. einer, dass er kein Problem damit hast, Organe und Gewebe zu spenden, wenn er tot ist..


Aber ist
er bei der Entnahme der Organe wirklich tot ? Wohl eher nicht !

Organe dürfen zwar nur entnommen werden, wenn 2 Ärzte den Hirntod festgestellt haben.


Aber ist hirntot gleich tot ? Bzw. ist der Hirntod gleich zu setzen mit dem Tod des Menschen ?

Wohl eher nicht !

Eben daran haben medizinische Experten und andere erhebliche Zweifel. Und das mit Recht !                            

Infos dazu findest du auf meinem Profil.


Ein häufiges PRO-Argument ist, dass man seine Organe nach dem Tod spendet.

Das stimmt so aber nicht und dürfte eher eine glatte Irreführung.sein, um die Fakten zu verschleiern.


Wenn der Betroffene nämlich schon tot, also verstorben ist, sind seine
Organe unbrauchbar - denn für eine Transplantation braucht man i.d.R. lebendige Organe.


Das war für die Transplantantionsmedizin natürlich ein Problem.

Aber die wollten sich ihr Geschäft nicht verderben lassen - und haben darum das sog. Hirntod-Konzept entwickelt, damit sie rechtlich abgesichert sind - und nicht wg. Mord im Knast landen.


D.h. sie diagnostizieren den Hirntod - und dürfen dann den Betroffenen bei lebendigen Leibe ausschlachten - wenn der Organspender ist oder seine Angehörigenn zugestimmt haben.

In dem Zustand ist es sog. hirntoten Frauen aber noch möglich - ein Kind zu gebären ! Man stelle sich das nur mal vor !


Und ein weiteres Problem ist: Etliche Hirntod-Diagnosen haben sich als falsch herausgestellt - das ging durch die Presse - denn einige Hirntote haben sich wieder vollkommen erholt und leben noch heute munter unter uns.

Wenn die Angehörigen nicht abgelehnt, sondern zugestimmt hätten - wäre das wohl kaum möglich gewesen. Dann wär derjenige mit Sicherheit tot
und nicht mehr unter den Lebenden.


Diese Fakten sind auch mit der Grund - warum das Hirntod-Konzept so umstritten ist.

Das Hirntod-Konzept ist mit den Menschenrechten und der Würde des Menschen sowie ethisch einfach nicht haltbar !

Denn der Mensch hat auch das Recht auf ein Sterben in Würde. Und das Ausschlachten eines Menschen auf dem OP-Tisch hat mit Würde wohl wenig zu tun - sondern stellt zumindest einen unglaublich brutalen Eingriff in den Sterbeprozess dar.   

Ob derjenige, der sich darauf einlässt wirklich weiss was er tut - ist wohl echt zu bezweifeln.

Die Medizin sollte sich auf ihre humanitären Wurzeln besinnen und andere Wege beschreiten, um zu heilen und das Leben
von Menschen zu erhalten. Prominente und kompetente Kritiker halten den eingeschlagenen Weg für einen schlimmen Irrweg !

Leider regiert Geld die Welt - und hier geht es um ein Milliarden-Geschäft - und zu viele Beteiligte ohne jedweden Skrupel, wenn es um Riesenprofite geht !

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Bist du 18 bist dürfen deine Eltern das entscheiden. Ab 18 darfst du dir sekbst aussuchen ob und wann du spendest.

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Bei der Organspende kannst du - entgegen der Volljährigkeit mit 18! - bereits mit 16 selbst entscheiden, ob du Organe spenden möchtest. Liegt ein Spendeausweis mit deiner Unterschrift vor, ist die Entnahme der Organe von deinen Eltern nicht mehr anfechtbar.

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Kommentar von cyracus
08.02.2017, 12:58

Ja, und dass die - immer noch schutzbedürftigen - Minderjährigen diesbezüglich vom Gesetzgeber dem Schutz der elterlichen Fürsorge entzogen werden, ist eine Schande!

Ich frage mich ernsthaft, was die DSO wem der Politiker haben zukommen lassen, dass es möglich war, ein solch unverantwortliches Gesetz zu erlassen.

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Ja, dazu bedarf der Erlaubnis deiner Mutter. Wenn du über 18 bist, dann gilt schon der Ausweis

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Kommentar von SarahSchweiz
07.02.2017, 17:00

Nein, das bedarf es nicht. Organspende ist bereits mit 16 Jahren ohne die Einwilligung der Erziehungsberechtigten erlaubt.

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