Organspende erfolgreich , und dann ...?

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9 Antworten

Mein Nierentransplantat hat über 23 Jahre so gut gearbeitet, dass ich nicht dialysieren musste, und verhilft auch jetzt nach fast 25 Jahren zu mehr Lebensqualität trotz Dialyse!!! Verwechsel nicht die Lebenserwartung des Transplantates mit der Lebenserwartung des Empfängers.

ayuuJVK 29.05.2014, 12:31

Danke

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TV-Dokus sind meist auf sehr aussergewöhnlichen und dramatischen Geschichten aufgebaut.

Die tägliche Realität der Transplantierten sieht viel besser aus. Ich habe beruflich viel mit kranken Menschen und auch mit Nierenpatienten zu tun. In den letzten Jahren habe ich unzählige Menschen betreut, die drei Mal pro Woche zur Dialyse ins Spital mussten oder zuhause die Bauchdialyse durchführten. Die Lebensqualität ist von der Nierenerkrankung sehr eingeschränkt. Die Betroffenen müssen sich beim Trinken und Essen sehr einschränken, trotzdem kommt es zu Flüssigkeitseinlagerungen, Kreislaufproblemen, Schmerzen und vielen anderen Beschwerden. Die häufige Tagesmüdigkeit, starke psychischen Schwankungen, Ängste und die ständige Abhängigkeit von der Dialyse belasten die Kranken und die Angehörigen enorm.

Leider gibt es in dieser "Diskussion" so viel theoretisches Geschwafel von Leuten, die selbst nie Kranke in Krisensituationen pflegen und täglich nie mit dem Leid der Menschen und der Angehörigen zu tun haben. Im Übrigen sollten solche Grundsatzdiskussionen im Forum geführt werden, hier im GF soll nur die Frage beantwortet werden.

Nach einer Nierentransplantation konnten diese Menschen in einen "normalen" Tagesablauf zurück. Bis auf wenige Komplikationen habe ich in den letzten 25 Jahren miterlebt, wie die meisten Menschen mit der neuen Niere aufblühten und mit grosser Dankbarkeit an die Spender dachten.

In St.Gallen haben wir eine Patientin, die seit über 40 Jahren mit einer geschenkten Niere lebt. Eine meiner Kolleginnen lebt seit 20 Jahren mit einer neuen problemlosen Niere.

Ich selber bin auch als Spenderin eingetragen und möchte bei schweren Erkrankungen oder Unfällen weder wiederbelebt werden, noch im Koma liegend über Jahre hinweg "ernährt" werden. Für mich fühlt es sich gut an, dass ich zwar keine grossen Vermögen vererben werde, aber einigen Menschen sehr viel nützliches und gutes tun kann.

Mehr dazu http://www.nephrologie.kssg.ch/home/unser_fachbereich.html

lieben Gruss mary

autsch31 01.09.2014, 04:09

... obwohl die Behandlungen mit Transplantationen immer erfolgreicher werden, sind die Zahlen stark im Sinken, weil es immer weniger bekennende Spender gibt.

Mehr Fachinfos, Statistiken und Tatsachen hier: http://www.dso.de/

;D mary

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..lt.Dr. med. Thomas Lorf..arbeitete bis 1991 Transplantationschirurg an der Charite in Berlin. Von 1991 bis 1995 chirurgische und wissenschaftliche Tätigkeit an der Harvard-Universität Boston. Seit 1. Februar 1995 ist er Leitender Oberarzt der Transplantationschirurgie in der UMG.

Wie lange funktioniert ein transplantiertes Organ aus ..extratip-goettingen.de/fraeg-den-wissenschaeftler

Die durchschnittliche 1-Jahres-Überlebensrate für Herz, Leber und Niere liegt bei 90 Prozent, nach drei bis fünf Jahren bei 70 bis 90 Prozent. Wir kennen jedoch viele Patienten, die zwischen 15 und 20 Jahren mit einem funktionierenden Spenderorgan leben. Die längste bekannte Funktionsrate einer Leber beträgt über 30 Jahre, bei der Niere über 35 Jahre. Statistisch gesehen kann die 20-Jahres-Überlebensrate für alle drei Organe nur mit geschätzten 40 Prozent angegeben werden

Das stimmt teilweise, aber meistens ist das nicht mehr der Fall. Das liegt aber einfach daran, dass die Medikamente, die die Empfänger nehmen müssen, ikmmer besser geworden sind.

Der Patient wird nicht nur einmal operiert, sondern muss dann das ganze Leben Medikamente einnehmen. Diese schwächen die Imunabwehr, die ein Organ evtl. abstoßen könnten.

Das könnten muss man aber beachten. Die Auswahl der Empfänger sind sehr eng geregelt. Der Empfänger muss viele Dinge haben, die dem Spender auch gleich sind. Das ist von OP zu OP unterschiedlich. Das kann die gleiche Blutgruppe sein, vielleicht auch noch andere Faktoren gleich haben.

Je mehr dabei dann gleich ist, desto besser wird der Empfänger das Organ vertragen können und annehmen.

Da die Medizin sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter verbessert hat, vieles ist heute möglich, was vor 10 oder 20 Jahren unmöglich war. Und damit kann man dann die Lebensdauer überaus positiv beeinflussen.

Der Empfänger steht auch das ganze Leben lang immer wieder unter ärztlicher Kontrolle und muss u.U. auch sein Leben anpassen.

Aber wenn man dann solche Dokus sieht, ist es leider immer wieder die Sache mit dem Einzelfall. Das ist das gleiche wie mit Kampfhunden. Es sind wenige schlimme Fälle, die dann einfach auf alle angewendet werden.

Es gibt durchaus Menschen, die ein Organ bekommen haben und damit mehrere Jahrzehnte schon leben. Es ist aber immer eine Sache, wie weit man sein Leben und seine Behandlung dann auch ernst nimmt. Wer z.B. bei Herzempfang dann immer noch raucht, wird sicherlich nicht sonderlich lange damit weit kommen.

Das ist so grundliegend falsch:

Ich kenne viele Menschen, die sehr alt trotz eines Spenderorgans geworden sind. Jedoch darfst du bei solchen Sachen nicht nur auf das betreffende Organ schauen, sondern musst das gesamte Krankheitsbild und die Begleitumstände in Betracht ziehen. Oft haben solche Menschen noch eine Reihe weiterer ernstlicher Erkrankungen und ein ohnehin geschwächtes Immunsystem. Wenn ein Mensch mit Spenderorgan nicht 80 Jahre alt wird, kann man das keinesfalls ausschließlich immer an dem Organ festmachen - die Todesursache ist oft eine andere bzw. die Kombination aus allem.

Es gibt jedoch leider immer wieder Fälle, wo sich auch erst nach Monaten oder Jahren eine Abstoßungsreaktion gegen das Organ zeigt. Eine Organtransplantation ist keine Garantie auf ein langes Leben, sondern eine Maßnahme, um das Leben zu retten und die Lebensumstände in erster Linie zu verbessern.

Organspende ist grundsätzlich was gutes und sehr wichtiges. Ich denke, du hast das ein wenig falsch verstanden.

ayuuJVK 23.05.2014, 18:28

Versteh du mich nicht falsch, ich habs garantiert nicht falsch verstanden. Doch man hört immer wieder von solchen Fällen. Mein Zweifel ist berechtigt.

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Longreach 23.05.2014, 18:32
@ayuuJVK

Das ist jedoch wie bei allem im Leben:

Man hört nur von den weniger schönen und dramatischen Fällen. Von den ganzen tausenden perfekt gelaufenen Transplantationen hört man nichts.

Aber selbstverständlich hat jeder das Recht, sich eine eigene Meinung dazu zu bilden.

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Moucky 10.06.2014, 21:57
@Longreach

Longreach: Ich finde, es ist grade eher umgekehrt: Man hört und liest doch immer von den ach so glücklichen "Empfängern", denen ein neues und unbeschwertes "Leben" geschenkt wurde - was kann es Schöneres geben ?? :( Verstorbene leben durch Organspende in mindestens 5 Menschen weiter - was gibt es mehr an Lebensverachtung ??

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Eine Erklärung :

In Deutschland wartet ein Herzpatient, der mit hoher Dringlichkeit für eine Transplantation angemeldet ist, drei bis fünf Monate mit einem Kunstherz im Bett liegend auf der Intensivstation auf ein neues Organ. In Österreich wartet der gleiche Patient drei bis fünf Tage", sagte UKE-Mediziner Professor Hermann Reichenspurner. Dass der österreichische Patient wegen seiner kürzeren Wartezeit gegenüber dem immer schwächer werdenden deutschen Patienten die besseren Überlebenschancen habe, liege auf der Hand.

Hallo syuuJVK, Organspende ist ein furchtbarer und menschenverachtender Irrweg wider die Natur, grausam und bestialisch, dazu ein Milliardengeschäft für die Profiteure (das sind mitnichten die sog. "Empfänger") - um sog. Nächstenliebe geht es dabei nicht im geringsten... Mehr mag ich hier nicht schreiben, weil sovieles gelöscht wird... LG, Sigi

ayuuJVK 12.06.2014, 22:30

Ohje wenn diese Disskusion hier noch oft durchgelesen wird , löst dein beitrag einen shitstorm aus. Zumindest fang ich damit an: Natürlich ist es ein Geschäft ABEr hast du schonmal um dein Leben gekämpft ? Wenn ich schon Irrweg höre denk ich direkt an Religion ...

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Moucky 13.06.2014, 14:50
@ayuuJVK

Ich erpare mir hier einen Kommentar - gehe mit "cyracus" in jedem Punkt abslout konform und "shitstorms" bin ich gewohnt von den Veganfragen !

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@ayuuJVK, wie romeomaika schreibt, ist diese ganze Organspenderei ein großes Geschäft, insbesondere von der Pharmaindustrie. - Ergänzend:

Das größte Problem bei diesem Thema ist ja, dass die Formulierung "NACH dem Tod" nicht korrekt ist. - Lies bitte meine Antwort an chanjo24, in der ich mit einem weiterführenden Link auf meine ausführliche Antwort an suessemaus33333 zum Thema Lazarus-Phänomen hinweise:

http://www.gutefrage.net/frage/warum-eine-betaeubung-bei-der-organspende

Weil chanjo24 auch an dem Thema Nahtoderfahrung und somit überhaupt an Themen wie Leben und Sterben interessiert ist, gehe ich auch darauf ausführlich ein.

cyracus 24.05.2014, 14:13

Sehr aussagekräftig sind die Infos in dem Artikel

Nahtod entzaubert - "Wie ein Feuer, das durch das Gehirn rast"

(siehe dort in einem meiner Kommentare unter meiner Antwort)

Der beste Beweis, dass es den sogenannten „Hirntod“ gar nicht gibt. Schließlich werden diese Hirnaktivitäten beobachtet, nachdem der vollständige, echte Tod eingetreten ist.

Die "Organspender" sind bei der Organentnahme nicht tot, denn von wirklich Toten sind die Organe giftig und dürften nicht in einen anderen Körper transplantiert werden.

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ayuuJVK 24.05.2014, 23:13
@cyracus

NAJA über die Hirntoddiagnose kann man sich streiten, hatte das Thema auch im Unterricht. Im Prinzip gibt es den Hirntod und KLAR sind die Organspender nicht ganz tod bei der Entnahme der Organe, jedoch könnten sie nicht wieder ins Leben zurpck geholt werden

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cyracus 25.05.2014, 04:47
@ayuuJVK

@ ayuuJVK, klickst Du Dich in mein Profil, findest Du Berichte von Überlebenden, die einst die Diagnose "hirntot" bekamen. Sie überlebten nur deshalb, weil ihre Angehörigen sie nicht zur "Organspende" freigegeben hatten.

Man ist nur tot oder lebendig. Genausowenig wie es halb schwanger gibt, gibt es auch kein halbtot.

Weil von wirklich Verstorbenen keine Organe entnommen und transplantiert werden können, werden sie Lebenden entnommen. Auch diejenigen, die sich im Sterbeprozess befinden, sind immer noch Lebende - bis zu ihrem tatsächlichen Tod.

Sterbende brauchen Fürsorge und Schutz, kein geieriges Ausschlachten zu Lebzeiten.

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Moucky 10.06.2014, 22:00
@ayuuJVK

Trotzdem leiden sie unsäglich und werden am Weitergehen gehindert... ! Organ"spende" ist einfach nur grausam und menschenverachtend !! Mir fallen keine anderen Bezeichnungen dafür ein... Wieder mal DH für cyracus - sprichst mir aus der Seele ! :)

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cyracus 24.05.2014, 14:14

Weil ich mich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt habe, habe ich den NICHT-Organspenderausweis von

http://www.kritischebioethik.de/nicht-organspendeausweis-21-12-04.pdf

bei mir, mit dem ich erkläre, dass ich auch keine Fremdorgane erhalten will. Schließlich soll für mich niemand ermordet werden. Auch ist mir die Vorstellung, ein Fremdorgan in meinen Körper reinzukriegen, höchst unangenehm.

Bei den herkömmlichen "Organspenderausweisen" gibt es die Möglichkeit nicht zu erklären, dass man selbst keine Fremdorgane haben will. - Außerdem traue ich den allgemein üblichen orangenfarbenen Ausweisen nicht. Von einem Insider, der in solch einer Klinik-Abteilung gearbeitet hatte, wurde mir berichtet: Man sah kurz den orangenen Ausweis und legte los. Erst später sah man, dass dort das Nein angekreuzt war.

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cyracus 24.05.2014, 14:25

Hier findest Du Zuschauerreaktionen auf eine Sendung, in der es um die Gefahr von Nieren-Lebendspendern ging:

Gefährliche Verharmlosung - Welche Folgen Nierenlebendspenden für Patienten haben können

http://www.swr.de/forum/read.php?2,76205

Sehr interessant der Bericht des Nieren-Empfängers E.K.. Der zweite Kommentar ist von mir.

(Weil in dem Link ein Komma ist, wird er nicht vollständig aktiviert. - Setze hinten mit dem Mauszeiger an, halte die linke Maustaste gedrückt und fahre so über den ganzen Link (nun ist er markiert). Kopiere ihn mit den Tasten strg+c und mit strg+v setze ihn oben in die Adresszeile ein.)

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cyracus 24.05.2014, 14:34

Es wird immer wieder berichtet von angeblich (ehemals) "Hirntoten", die diese Diagnose überlebten, weil ihre Lieben nicht bereit waren, diese Menschen zur "Organspende" freizugeben. - In meinem Profil dort bei der Selbstdarstellung findest Du dazu Berichte (klick dazu auf meinen Namen).

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Es gibt im Prinzip nicht sehr viel positives über Organspenden zu sagen, wenn man mal hinter die schöne Fassade schaut, die von Krankenkassen, Ärzten usw. aufgebaut wird. Um die Frage beantworten zu können, warum der Körper die Spenderorgane abstößt, bzw. nicht akzeptiert, muss ich etwas weiter ausholen und bei den Orgenspendern anfangen: Es ist nämlich so, dass jemand, der für hirntot und somit als in Frage kommender Organspender deklariert wird, nicht wirklich tot ist, sondern noch äußerst lebendig. Er liegt nur in einem sehr tiefen Koma. Die Tiefe dieses Komas wird mit äußertst brutalen Methoden gemessen, die der Komapatient außerdem 2 Mal hintereinander über sich ergehen lassen muss; der Hirntod soll nämlich von 2 von einander unabhängigen Ärzten festgestellt werden. Um über diese Methoden näheres zu erfahren, solltest du mal das Buch "Herzloser Tod - Das Dilemma der Organspende" lesen. Es ist ziemlich schockierend, aber es stimmt alles, was drin steht. Also, nun zurück zu der Frage. Das Gehirn der Komapatienten funktioniert noch einwandfrei, aber die Hirnaktivität lässt sich mit Geräten nicht mehr hundertprozentig erfassen. Außerdem hat jeder Körper seine individuelle Grundschwingungen, die für die Abstoßungsreaktion sehr bedeutsam sind: Die Patienten bekommen nämlich sehr wohl mit, was mit ihnen passiert. Wenn sie also in den Operationssaal gebracht werden, damit die Organe entnommen werden können, bekommt der Patient Todesangst. Die bis zu diesem Zeitpunkt in Ruhephase schwingenden Organe werden spätestens in dem Moment, in dem der Chirurg das Messer ansetzt, vom nun hochaktiven (!!!!) Gehirn in absolute Todesangstschwingungen versetzt, außerdem wird Adrenalin in der Höchstdosis ausgeschüttet. Die Hirnaktivität und die Organschwingungen sind mit einem CT nachweisbar !!! Es ist übrigends schon sehr oft vorgekommen, dass die Spender plötzlich während der OP aufgewacht sind, weshalb seit einiger Zeit bei der Organentnahme ein Anästhesist anwesend sein muss, der den Spendern eine so hohe Dosis an Narkotika und Schmerzmittel verabreicht, dass er allein an diesen schon sterben würde, außerdem wird er auf dem OP Tisch festgebunden, damit er nicht zappelt. Man nimmt also ein Organ aus einem Körper, der sich in allerhöchster vorstellbarer Alarmbereitschaft befindet. Dieses wird in einen Körper eingesetzt, der eine außerordentlich ruhige Schwingung hat, da der Organempfänger ja schließlich mit dem Gedanken in die OP geht, dass jetzt sein Leben gerettet wird. Das in Todesangst schwingende Organ hat keine Möglichkeit, seinen Zustand jemals wieder zu verändern. Der Körper des Organempfängers empfindet dies als äußerst unangenehm, wenn nicht sogar als Gefahr und möchte den Fremdkörper (denn um nichts anderes handelt es sich hier) möglichst schnell loswerden. Deshalb müssen Organempfänger den Rest ihres (nach der Organübertragung meist sehr kurzes) Lebens Immunsupressiva (Medikamente, die das Abwehrsystem des Körpers unterdrücken, damit die Abstoßungsreaktion möglichst gering gehalten wird. Immunsupressiva sind, nebenbei bemerkt, für die Pharmaindustrie ein äußerst lukratives Geschäft, denn ein Organempfänger kann diese Medikamente nie wieder absetzen. Die Abstoßung ist nämlich ziemlich wüst, es fängt an, im Körper zu eitern und gibt schwere Entzündungen - das passiert sobald der Organempfänger siene Medikamente nicht mehr nimmt. Wie man sich denken kann, unterstützt die Pharmaindustrie die Organspende mit allen Mitteln. Also: Überleg Dir gut, ob du dir einen Organspendeausweis zulegst... Momentan ist die Gesetzeslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz so, dass man, wenn man wirklich sichergehen will, dass man nicht irgendwann als Organspender enden wird, eine Widerspruchserklärung unterschreiben musst. Man kann zwar auf den Orgenspendeausweisen, die man von der Krankenkasse bekommt, ankreuzen, dass man KEIN Organspender sein will, aber im Zweifelsfall (nimm einfach mal an, Du ertrinkst fast, wirst gerettet, der hirntod wird festgestellt, der Organspendeausweis gefunden - und die Tinte ist verwischt, sodass es nicht mehr ersichtlich ist, was Du angekreuzt hast. Automatisch wird man als Organspender gemeldet.) ist das etwas kritisch. besorg Dir also eine eindeutige Widerspruchserklärung, oder schreib Dir selbst eine, und trag sie immer mit Dir rum.

proOrganspende 23.05.2014, 20:25

Ich wünsche dir das du nie in die Lage kommst auf der Warteliste auf ein Spender Organ zu warten , sonst könntest du Dank Menschen wie du es leider einer bist,auf der warteListe wartend versterben.. nicht nur das du durch deinen Beitrag potentielle Spender verunsicherst, du gehst auch davon aus das es besser ist die Organe mit ins Grab zu nehmen damit die Würmer mehr zu fressen haben, anstatt anderen Menschen ein besseres und längeres leben zu ermöglichen.. Wenn alle so denken würden wir du, hätte ich nicht das große Glück meine beiden lebertransplantierten Söhne jeden tag lachen zu sehen..zu umarmen und lieb zu haben.. Und die bösen pharmakonzerne.... Was soll ich dazu noch sagen?? Für die einen ist es forschritt.. Für die anderen ( dich) Verschwörung.... Du solltest nie zum Arzt gehen, wenn du krank bist, geh in den Wald und brau dir nen Tee aus baumrinde.. Wie die Leute im Mittelalter.. Ich bin froh das es immunsupressiva gibt, sie verlängern das Leben meiner Kinder, ich glaub an meiner Stelle warst du da auch froh wenn du noch ein wenig verstand im Kopf hast....

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himako333 24.05.2014, 11:16
@proOrganspende

dazu ...du gehst auch davon aus das es besser ist die Organe mit ins Grab zu nehmen damit die Würmer mehr zu fressen haben, anstatt anderen Menschen ein besseres und längeres leben zu ermöglichen...

Du billigst das andere Menschen sterben aus purem Egoismus, damit Menschen deren Zeit abgelaufen ist eine unnatürliche Verlängerung erhalten :((

ich denke keiner geht vor seiner Zeit und die Endlichkeit kann schon vorgeburtlich , in Kinderzeiten oder Jederzeit erreicht sein..

Niemand das das Recht einen Anspruch auf Organe &&& von einem andern Menschen, ich finde dies Anspruchsdenken nicht richtig.

m.l.G. ;)h

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proOrganspende 24.05.2014, 12:17
@romeomaika

@ romeomaika.. Ein gen defekt war schuld, eine sehr seltene Krankheit. Es gab bei uns eine totspende und eine lebendspende. Meine Kinder sind jetzt gesund und gehen normal zur schule.. Sind 11. Und 9. Jahre alt, und so gut wie garnicht eingeschränkt. Meine Kinder wachsen mit dem Bewusstsein auf das dass leben ein Geschenk ist. Und sie wissen es sehr wohl zu schätzen LG

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proOrganspende 24.05.2014, 12:50
@himako333

@ Himako.. Wer bestimmt wann meine oder deine zeit auf erden abgelaufen ist? .. Ich finde solange man Einfluss darauf hat, entscheidet das jeder für sich selbst.. Ich empfinde die Organ spende als einen Riesen Fortschritt in der Entwicklung der Medizin! Früher sind so viele Menschen gestorben, auch Kinder weil es diese Möglichkeit einfach nicht gab.. Ich werde mich nicht schuldig oder schlecht fühlen weil es sie heute gibt.. Und ich spreche niemandem Egoismus zu...jeder muss das für sich selbst entscheiden.. Jedoch ist es erfahrungsgemäß so.. Das wenn man selbst auf eine spende angewiesen ist, man sein Denken sehr schnell überdenkt... Glaub mir.. Ich weiß was es bedeutet wenn es um Leben und Tod geht.. So einfach und leicht sagt man dann nicht " okay, ich will jetzt sterben weil meine Zeit gekommen ist ".. Wer das jetzt sagt, hat keine Ahnung.. Aber ist meistens so.. Meiner Meinung nach, ist es ein geben und nehmen.. Die Zeit auf dieser Welt ist begrenzt.. Und man bekommt eine Chance über seinen Tod hinaus, zu helfen.. Weißt du wie dankbar ich der Person bin von welcher mein Kind ein Stück Leber bekommen hat??? Jeden Tag bin ich dankbar! Das sind für mich keine Menschen mehr, sondern Engel!!! Es ist keine Verpflichtung, aber wenn es eine wäre, gäbe es zum Beispiel keinen organhandel den ihr auch so gerne als Grund angebt keine Organe zu spenden.. Nimm deine Organe ruhig mit... Dich zwingt keiner.. Organspende ist eine Herzensangelegenheit.. Entweder man will es aus voller Überzeugung oder eben nicht.. Wir organspender werden euch trotzdem gerne helfen wenn ihr in der Situation seid ein Organ zu benötigen.. Als gute für dich, und vor allem viel Gesundheit! LG

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himako333 24.05.2014, 16:58
@proOrganspende

Dazu ..Wer das jetzt sagt, hat keine Ahnung.... genau umgekehrt :))wer zuläßt das Menschen im Sterbeprozess ausgeschlachtet werden, dem fehlt es an menschlichem Mitfühlen für die Mitmenschen, mit denen man nicht pers. verbunden ist...** ich finde das nur traurig.**

Ich habe kein Wort von Organhandel geschrieben, aber da Du das anspricht.. s. gleich den nächsten Absatz... ich bin gegen Transplantationen egal ob es ein menschl.Überbrückungsteil ist oder eins vom z.Bsp. Schweinchen... versuche bitte zu verstehen es gibt Menschen mit einem ausgeprägtem ethischen Sinn... und Menschen mit weniger oder ohne ?..

Was ich meine was zusätzlich gegen Transplantationen spricht sind die Unkosten und stetigen Folgekosten.. ich finde es nicht gut der Allgemeinheit solche enorme finanzielle Belastungen aufzuerlegen..das Kosten /Nutzenverhältnis ist nicht gegeben.. mit dem Geldern könnten z.Bsp. alte Leute ganz tolle Pflegeplätze kriegen, das Personal bedeutend besser bezahlt werden, die Heime modernisiert werden :)) & es könnten mehr Hospize geschaffen werden..** für ein würdiges Sterben.**

Dazu ..Wir organspender werden euch trotzdem gerne helfen wenn ihr in der Situation seid ein Organ zu benötigen... dieser Satz ist Quatsch, wer gegen Organentnahme ist .. der will kein fremdes Teil in sich haben!!!, eben weil diese Menschen sich sehr genau mit der moralischen & ethischen Seite beschäftigt haben..

Ich pers. habe eine exakte Patienverfügung mit meinem Arzt erarbeitet.. jede Organentnahme wird abgelehnt, wie auch der Empfang , ich will keine Teil -Chimäre sein! Ich bin gegen all die Tierversuche die Organtransplationen voran gehen und noch gemacht werden.. ich finde das grausig und auf all dem Leid möchte ich nie irgendeine Behandlung haben..zudem will ich auch nicht reanimiert werden..

zum geben und nehmen...::Mal ein Gedankenspiel:::Wenn Dein Kind ein neues Organ braucht, da sind 2Kinder denen man das geben könnte, die Ärzte sagen" Eltern macht das untereinander aus wer auf den OP -Tisch kommt..." sagt Du denn der andere soll operiert werden und Du freust Dich, wenn wiederum andere Kinder einige Teile von Deinem kriegen :)) das wäre dann selbstlos, wenn Du dieses mit einem freudigem Ja beantwortest..

wünsche Dir noch ein schönes Wochenende m. l.G. ;)h

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crazyrat 24.05.2014, 20:13
@cyracus

Sie hat doch niemanden beleidigt, sondern nur erwähnt, das Organspende durchaus Leben rettet.

Ich denke, dass auch Du, wenn DU wirklich mal in die Lage kommst, eines zu brauchen, all deine Bedenken fallen lässt.

Das ist nur eine Verdeutlichung der Stellungnahme gewesen. Da sehe ich weniger eine Beleidigung drin. Da sind deine vielen Spam-Links in deinen Antworten schon eher eine Beleidigung, aber gut. Wir beide geraten ja immer wieder gerne bei dem Thema aneinander ;-)

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himako333 24.05.2014, 21:09
@crazyrat

guten Abend crazyrat.. ich finde auch die Worte .."wenn du noch ein wenig verstand im Kopf hast.... " sind beleidigend, bin da nicht drauf eingegangen weil die nicht an mich gerichtet waren.. finde es aber sehr nett von cyacus .. darauf hinzuweisen.. denn Du ist immer eine persönliche Anrede... Cyacus hat hier jemanden in Schutz genommen was ich gut finde, ich will mir da ein Beispiel drannehmen..

noch ein schönes WE m. L.G ;)h

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Moucky 10.06.2014, 21:26
@himako333

Danke, himako - schön formuliert - sprichst mir aus dem Herzen... :)

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Moucky 10.06.2014, 21:28
@himako333

Ja, "cyracus" ist wirklich ein Schatz und eine treue Seele, grade hier bei dieser Thematik...:)

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cyracus 24.05.2014, 14:09

@romeomaika, DH! - eine kleine Korrektur: In Deutschland muss man sich nicht in eine Widerspruchsliste eintragen, sondern hier gilt die Zustimmungsregelung. Nur wer zugestimmt hat, dem dürfen die Organe (während er noch lebt, obwohl's anders behauptet wird) entnommen werden. - Liegt keine Zustimmungserklärung vor, dürfen die nächsten Angehörigen entscheiden (was eine Unverschämtheit ist).

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romeomaika 24.05.2014, 17:52
@cyracus

@ cyracus: Die Widerspruchsregelung war in Deutschland einige Zeit in der Diskussion, ist jedoch inzwischen abgelehnt worden, das stimmt, aber danke ;-)

An alle anderen: ich bin nicht nur gegen Organspende, sondern würde auch auf gar keinen Fall wollen, dass mir ein Organ transplantiert werden würde, nicht einmal eine freiwillig gespendete Niere von einem Familienmitglied oder so... Als Kind aus einer Arztfamilie habe ich mich sehr intensiv mit den Realitäten der Explantationen und Transplantationen beschäfigt.

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crazyrat 24.05.2014, 20:25
@cyracus

Das zeigt wieder einmal leider von deiner Unkenntnis.

Das nur etwa 2 Prozent aller Verstorbenen überhaupt in Frage kommen, als Spender zu dienen, mal vorneweg. Der Tod muss durch den Hirntod erfolgt sein. Ausnahme sind Unfallopfer, die durch den Unfall verstarben. Die werden nicht künstlich wiederbelebt, wenn z.B. das Genick gebrochen ist. Denke da doch mal bitte nochmals drüber nach.

Und da diese Person zum Zeitpunkt der Entnahme von zwei unabhängigen Ärzten im Krankenhaus als tot erklärt wurden, ist eine Sicherung der Sache sicherlich gegeben.

Wenn DU immer wieder damit anfängst, dass man lebend "ausgenommen" wird, so ist das leider die größte Lüge, die man damit verbreiten kann.

Die Organe des Toten können durchaus weiterhin durch eine Blutpumpe aktiv gehalten werden. Die Pumpe ersetzt gleichmäßig herz und Lunge und pumpt sauerstoffreiches Blut durch den Körper. Und das für längere Zeit.

Wie wäre es sonst in mehreren Fällen schon dazu gekommen, dass schwangere Frauen verstarben und die Ärzte mehrere Tage wartend dann das gesunde Baby zur Welt bringen konnten.

Das das mit der Entscheidung durch die Angehörigen eine Unverschämtheit ist, stimme ich Dir zu. Aber ich würde auch jederzeit, wenn ich die Frage hören würde, immer sagen: "Ja, Spenden".

Und sorry, solche "Organspende"-Gegner", wie Ihr sie seit, sollten auch mal drüber nachdenken, dass diese Bücher meistens nicht von Fachärzten, sondern irgendwelchen Autoren verfasst wurden. Und diese Verschwörungstheoriien sind leider mit Schuld, dass jedes Jahr mehr als 10.000 Menschen unschuldig sterben, weil sie die Angst verbreiten, die es nicht gibt.

Das ist genauso sinnlos und widerlegbar wie die Sache mit der Mondlandung oder dem 11. September.

Ich wäre auch dafür, dass in allen Ländern eine Regelung wie in der Alpenrepublik eingeführt wird.

Vor allen Dingen eine Frage nebenbei: Was willst Du mit deinen Organen in der Kiste? Da ist sie dann Wurmfutter. Oder vielleicht doch Grundlage für Vampire?!

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himako333 24.05.2014, 21:27
@crazyrat

zu ... sind leider mit Schuld, dass jedes Jahr mehr als 10.000 Menschen unschuldig sterben... *diese Beschuldigung weise ich aufs schärfste zurück!

Ich bin daran nicht Schuld das Menschen schlechte Gene haben( da kann man sich untersuchen lassen.. liegt dann ja in der Familie... und nimmt ggf. ein trauriges Kind, das keine Eltern hat, welche sich kümmern können) oder sich Organe mit saufen, Medikamentenmissbrauch, völlig ungesunde Ernährung, oder sonstwas kaputt gemacht haben...*

und dazu ...Was willst Du mit deinen Organen in der Kiste? ... ich möchte meinen Körper der Natur zuführen.. werde gerne Madenfutter sein oder auch Mäuschenspeck ...

m. frdl. Gruß ;)h

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ayuuJVK 24.05.2014, 23:23
@romeomaika

Ich denke WENN DU WIRKLICH IN SO EINE LAGE KOMMST; IN DER ES UMS ÜBERLEBEN GEHT; WÜRDEST DU ALLES; UND WIRKLICH ALLES TUN UM WEITERZULEBEN. Aussagen wie " ich habe mich damit beschäftigt " zählen da nicht. Ich akzeptiere deine Entscheidung, aber du warst noch nie in dieser Lage, hast keine eigenen Erfahrungen gemacht, und weißt nicht wie emotional ergreifend es für die betroffende Person ist

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Moucky 10.06.2014, 21:33
@ayuuJVK

Naja, "syuuJVK", es soll Menschen geben, die bereits ein erweitertes Bewusstsein haben - die vielleicht schon durch viele Erdenleben gegangen sind - da denkt man nicht mehr in derlei Dimensionen wie du...

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cyracus 13.06.2014, 01:29
@ayuuJVK

@ayuuJVK, Deinen Kommentar vom 24.5. um 23.23 Uhr hast Du so gesetzt, als hättest Du auf den Kommentar von romeomaika geantwortet.

Es ist schon sinnvoll, bei mehreren Kommentaren von verschiedenen Usern denjenigen, den Du ansprichst, mit Namen zu benennen - so wie ich es jetzt hier gemacht habe.

Bitte achte auch darauf, dass Du höflich bleibst und User nicht anschreist. So wie in Deinem Kommentar werden die in Großbuchstaben gesetzten Worte so verstanden, als würdest Du jemanden anschreien. Auch wenn Du beim Schreiben emotional ergriffen bist, solltest Du doch höflich bleiben. - (Klick Dich doch mal in die Gutefrage-Netiquette rein, findest Du ganz oben, wenn Du Richtlinien anklickst - ganz oben neben Einloggen / Ausloggen.)

Du zitierst meine Worte "ich habe mich damit beschäftigt", und somit vermute ich, dass Du nicht romeomaika, sondern mich mit Deinen Worten meinst.

Du behauptest "aber du warst noch nie in dieser Lage, hast keine eigenen Erfahrungen gemacht ..."

Woher weißt Du das? Kennst Du mich? Und weißt Du, was ich erlebt habe? Und wie ich in Situationen, in denen es um Leben und Tod ging, reagiert habe? - (Weil es Dich nichts angeht, werde ich dies hier nicht weiter ausführen.)

Nein, das weißt Du nicht. Also entspricht Deine Behauptung nicht den Tatsachen, sondern ist reine Fantasie von Dir, möglicherweise von eigener Angst vor dem Tod geprägt.

Du magst ja mit Deinen 18 Jahren schon viel erlebt haben (ich kenne Dich ja genauso wenig wie Du mich), dennoch hast Du die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, und Du weißt nicht, was alle anderen Menschen denken, empfinden und wie sie in schwierigen Situationen handeln.

.

Wenn Texte in Anführungszeichen gesetzt werden, werden die Anführungszeichen direkt an den Text "geschmiegt", also keine Leertaste dazwischen betätigt. - Angenommen, genau dort würde ein Zeilenbruch entstehen, stünde auf einer Zeile eines der Zeichen, und auf der anderen Zeile der dazugehörige Text - guckst Du hier:

http://www.studis-online.de/Studieren/Richtig_schreiben/anfuehrungszeichen.php

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crazyrat 24.05.2014, 21:26

Das Problem ist keine Unterstützung der Pharmaindustrie. Die Medikamente sind nicht die Ausgangslage für die Organspende bzw. implantation beim Empfänger.

Das mit dem Organspender, wenn nicht abgelehnt, ist nur in Österreich der Fall. nicht in Deutschland. Leider nicht.

Auch den Organspendeausweis sollte man immer mit sich tragen und ebenso wie eine Patientenverfügung alle paar Jahre neu aktualisieren.

Den Organspendeausweis (egal ob JA oder Nein) sollte jeder mit sich tragen. Er ist auch nicht das Vorbild, dass man im Krankenhaus liegen und sterben gelassen wird, weil man ja evtl. Spender ist. Es wird da auch nicht bei der Einlieferung nach gefragt, wenn man mal im Krankenhaus liegt. Er ist aber hilfreich, wenn man den Angehörigen wirklich die Frage nach Spenden oder nicht ersparen kann. Das alleine sollte einem das schon wert sein, an seine Angehörigen zu denken.

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proOrganspende 24.05.2014, 22:05
@crazyrat

Ach Leute.. Wisst ihr was? Jeder wie er es für richtig hält.. Ich wollte niemanden beleidigen.. Ja ich bin erregt.. Aber im Gegensatz zu vielen anderen hier bin ich auch wirklich betroffen.. Dieses rhetorische gequatsche nervt mich.. Wenn eure Zeit gekommen ist.. Dann sterbt, ohne anderen die Organe zu geben.. Und nehmt auch keine an wenn sich das mit eurer Ethik beisst.. Ich werde spenden, auch um das Geschenk was meine Kinder erhalten haben wieder zurückgeben zu können.. Meine Mutterliebe kann man mir wohl kaum ethisch ankreiden.. Aber gut.. Ihr die ihr euch so über Ethik unterhaltet.. Ihr würdet so selbst los sein und euer Kind sterben lassen.. Pff.. Schon klar.. Wie ich schon sagte.. Nichts als rethorisches gequatsche ;) mein we ist und bleibt Schön.. Ciao

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proOrganspende 24.05.2014, 22:11
@proOrganspende

Ach ja... Und ein Menschen leben, kann man mit Geld nicht bezahlen... Das Geld ist mir so was von egal, was es kostet meine Kinder am Leben zu erhalten.. Ich zahle auch gern für andere mit..

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Moucky 10.06.2014, 21:47
@proOrganspende

Es steht dir in keinster Weise zu, uns Kritiker der sog. "Organspende" zu verurteilen - wirst du noch lernen - wie so vieles mehr - im Laufe deiner Exsistenzen hier auf Erden...

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ayuuJVK 24.05.2014, 23:16

Nein man ist nicht automatisch Spender wenn man keinen Ausweis dabei hatte. Die Familienangehörige/ Freunde werden gefragt. Letztlich haben sie die Vollmacht des Hirntoten

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cyracus 25.05.2014, 04:53
@ayuuJVK

@ ayuuJVK, die Vollmacht des "Hirntoten" ist seine eigene Erklärung. Hat er keine Zustimmung gegeben, hat er nicht zugestimmt. So einfach ist das. - Eine Nicht-Zustimmung kann niemals als Zustimmung gedeutet werden.

Dass dann trotzdem den Angehörigen die Möglichkeit gegeben wird, den Willen desjenigen beugend zu bestimmen, dass er doch vor seinem wirklichen Tod ausgeweidet wird, ist ein Skandal.

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ayuuJVK 12.06.2014, 22:28
@cyracus

NEIN ? es ist garantiert kein Skandal. Wenn du tot bist , bist du tot , das juckt dich dann nicht mehr. Die Frage ist eher OB deine Familie damit umgehen kann. UND OB deine Familie damit umgehen kann dass die Organe herausgenommen werden. Dir selbst kann es im moment doch nur egal sein

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cyracus 13.06.2014, 00:23
@ayuuJVK

Du schreibst:

"Wenn du tot bist , bist du tot"

Wenn jemand als "hirntot" diagnostiziert ist, ist er NICHT tot!

Und ich will nicht lebendig ausgeschlachtet werden!

Und ich will, dass NIEMAND lebendig ausgeschlachtet wird!

Und es ist ein Skandal, dass es Angehörigen erlaubt ist zu bestimmen, dass jemand lebendig ausgeschlachtet wird!

Höre Dir das Interview mit dem Patientenanwalt Dr. Meinecke an, vielleicht verstehst Du dann. - Google dazu mit

weltenwandel tv Die verheimlichte Wahrheit über Organtransplantation (die Wörter genau so)

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