Organspende-ein ethisches muss?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Nun ja, der Organspendeausweis wäre schon mal ein Hauptthema (Beantragung, Aufbewahrung, Einverständnis), Ein anderes nach den Voraussetzungen der Ablauf, Todesfeststellung und wie das dann in der Praxis abläuft.

SarahN123 10.09.2016, 12:25

Danke!:)

0

Mein Körper geht mit mir.

Ich bin ich, und nach dem Tod will ich nicht weiter in dieser Welt rumlungern, während meiner Lebenszeit kann ich was für die Zukunft tun, aber die Organe geb ich höchstens im Ausnahmefall weg. Ausserdem dürfen auch Menschen mal sterben

Mark1616 15.09.2016, 21:20

Ausserdem dürfen auch Menschen mal sterben

Was hat das mit der Frage zu tun? DU bist in dem Fall tot und weg vom Fenster. Die Menschen, die eine Organspende bekommen, befinden sich teilweise noch im Kindesalter. Wieso sollten Kinder "sterben" dürfen? Die Eltern freuen sich bei so einer Erklärung bestimmt auch massivst.

"Tja, er durfte jetzt endlich, mit seinen uralten 12 Jahren, sterben. Hat er sich verdient. Sie sollten stolz auf ihn sein."

Bei soviel Ignoranz wird mir schlecht. Wenn du keine Organe spenden willst dann ist es dein gutes Recht. Indem Fall solltest du aber wenigstens soviel Anstand haben und zu deiner irrationalen Angst stehen, anstatt dich hinter hohlen Phrasen zu verstecken.

0
ManuTheMaiar 15.09.2016, 22:29
@Mark1616

Warum könnt ihr Pro Organspende Leute uns die dagegen sind nicht einfach mal unsere Entscheidung lassen, wenn ihr Organspende so toll findet, dann macht euch eure Ausweise aber hört bitte auf zu missionieren

0
ManuTheMaiar 15.09.2016, 22:38
@Mark1616

Und die von denen die Organe kommen sind vielleicht auch noch Kinder oder Jugendliche, ich würde nicht mit meinen uralten 16 Jahren ausgenommen werden wollen in meiner (hoffenlich auch schon mit 16 gültigen) Patientenverfügung steht jeder einzelne von diesen Hirntottests als an mir verboten drin und auch das es untersagt ist mir irgendwelche Maschinen abzuschalten

0
Satiharu 15.09.2016, 22:44
@ManuTheMaiar

Also erstens bin ich mein Leben alt, und keine Jahre. Es wird nur auf mehr Tage verteilt, denn sterben will man auch mit 50 nicht.

Ich setz mein Leben für das Heute ein! Kennst meinen Tag ja nicht. Doch ich bin gerade lebendig, ich treff keine Entscheidungen heute, für nach meinem Tod. Die treff ich dann, wenns soweit ist (:

Ausserdem bin ich zufrieden mit dem Leben und dem Tod

0

Müssen muss keiner. Das steht fest. Doch wäre es schön, wenn sich mehr zu einer Organspende bereiterklären würden, z.B. Nach einem tödlichen Unfall. Es warten Tausende auf ein Spenderorgan. Die, die tödlich verunglückt sind, brauchen die Organe dann nicht mehr, diese verweisen dann nur oder werden mit verbrannt. Den Wartenden geht es meist sehr schlecht und hoffen sehr auf ein Spenderorgan, damit sie weiterleben können. 

Diejenigen, die eine Organspende ablehnen, sollten sich überlegen, daß auch sie mal in die Situation kommen könnten dringend ein Organ zu brauchen. Lehnen diese Leute es dann noch immer ab? Solang man damit keine Probleme hat, kann man leicht sagen, daß man dann lieber sterben würde. Wenn man dann jedoch mal so schwer krank ist, sieht man es anders.

Ich bin selbst Dialysepatient, kann aber wegen weiteren gesundheitlichen Problemen nicht Transplantiert werden. Aber ich stelle meine gesunden Organe bei meinem Tod gern zur Verfügung, damit sich dann jemand noch viele Jahre länger des Lebens freuen kann. Trage auch einen Organspendeausweis.

Vielleicht hilft meine Meinung ja etwas.

Ich habe einen Organspendeausweis, den ich hinten auf den Personalausweis geklebt habe, damit man - wenn man mich dreiviertel tot findet - gleich weiß, wie mein Wille lautet: KEINE ORGANSPENDE.

Ich möchte keinesfalls ausgeweidet werden, da ich nicht und auch sonst niemand weiß, wieviel davon ich in dem passiven Zustand noch spüre - ohne mich zur Wehr setzen zu können. Diese ärztliche Entscheidung könnte ja leicht auch - wie wir alle inzwischen wissen -  eine materielle Triebfeder haben und nicht ganz korrekt zustande kommen. Das Geschäftsmodell ist mir enfach suspekt. Außerdem müssen wir der Schöpfung doch nicht immer um jeden Preis hineinfummeln. Nicht alles, was technisch machbar wäre, muss umgesetzt werden.

Selbst nach dem endgültigen Ende sollen - je nach Überlieferung - bis zur Beisetzung oder Einäscherung noch drei Tage verstreichen, um der Seele Zeit zum endgültigen Abschied zu geben, sagt man. Ich empfinde es als gruselig, mir vorzustellen, dass dieses ganze Geschehen mit einer Organentnahme 'technisch' unterbrochen und dadurch verhindert würde.

Da ich weiß, dass es auch Heilung auf geistigem Wege gibt (und nicht zu knapp), glaube ich nicht, dass jemand nur durch eine Organspende überleben kann. 

Mark1616 15.09.2016, 21:13

Nicht alles, was technisch machbar wäre, muss umgesetzt werden.

Jawohl! Endlich mal jemand der sagt was Sache ist! Wir sollten auch nicht mehr mit 100 Sachen in Blechkisten fortbewegen! Das kann einfach nicht gesund sein! Wie kann sich der Mensch nur anmaßen solche Terrormaschinen wie Automobile zu erschaffen!?

Mich würde dein Gesicht interessieren, wenn du todkrank im Bett liegst und eine Organspende die einzige Möglichkeit wäre für dich zu überleben. Oder das deiner Angehörigen. Wenn es einen selbst betrifft greift man plötzlich nach jedem Strohhalm...

Diese ärztliche Entscheidung könnte ja leicht auch - wie wir alle inzwischen wissen -  eine materielle Triebfeder haben und nicht ganz korrekt zustande kommen.

Ja klar! Ärzte sind in Wirklichkeit ja allesamt psychotische Massenmörder. Wenn die ein Organ in ihre Finger kriegen, dann wird es direkt auf dem Schwarzmarkt verkauft.

dass es auch Heilung auf geistigem Wege gibt

Der Placebo Effekt ist auch in der Schulmedizin bekannt.

glaube ich nicht, dass jemand nur durch eine Organspende überleben kann.

Und wo hast du nochmal Medizin studiert?

Lässt du Ärzte auch dein Auto reparieren? Lässt du Musiklehrer dein Dach decken? Lässt du Metzger deine Auffahrt pflastern? Nein? Wieso denkst du dann, als absoluter Laie, dass deine Meinung zu einem komplexen medizinischen Thema auch nur den Hauch einer Relevanz besitzt?

1
Spielwiesen 16.09.2016, 00:18
@Mark1616

Wozu sollte ich Medizin studiert haben, um für mich eine solche Entscheidung zu treffen? Muss ich beides nicht! Mir reicht, dass mein Krankenkassenbeitrag samt Zusatzbeitrag 'solidarisch' u.a.  für die entstehenden Kosten herhalten muss, wenn u.a. starke Raucher Ersatzteile brauchen. Dir bleibt unbenommen, das zu finden wie du willst. Ich setze weiterhin auf natürliche Heilmittel.

Ansonsten vertraue ich voll darauf, dass die neuen Smartphone-Inhaber ihre vorweggenommene Zustimmung zur Organspende per  App nicht durchschauen und daher ein riesiges Spenderaufkommen verfügbar ist. Da werde ich nicht gebraucht.

 

0
Mark1616 16.09.2016, 15:37
@Spielwiesen

Wozu sollte ich Medizin studiert haben, um für mich eine solche Entscheidung zu treffen?

Wenn man solche Aussagen von sich gibt (glaube ich nicht, dass jemand nur durch eine Organspende überleben kann.), dann sollte man Medizin studiert haben. Wenn man keine Medizin studiert hat, dann sollte man lieber die Klappe halten anstatt solche pseudointelligenten Äußerungen von sich zu geben.

Ansonsten vertraue ich voll darauf, dass die neuen Smartphone-Inhaber

Ohja, immer ist die Jugend schuld!

Wenn du dich über das verhalten der jüngeren Generationen beschweren willst, dann solltest du vorher vielleicht überlegen wer diese jüngere Generation aufgezogen hat.

daher ein riesiges Spenderaufkommen verfügbar ist. Da werde ich nicht gebraucht.

Jaja, anstatt selbst etwas gutes zu tun lässt man lieber andere vortreten. Es könnte ja tatsächlich sein, dass man durch seine Taten eine bessere Welt erschafft. Wer würde denn sowas wollen?

1

- Gehirntod - wie tot ist man wirklich?  (Spoiler: man ist tot) ..aber das ist immer ein Diskussionsthema.

- objektive und subjektive Gründe sich gegen/für eine Organspende zu entscheiden. 

- Wie sieht es mit dem Gesundheitssystem aus? -  Dialyse Kosten VS Kosten für Medikamente bei Organspende

SarahN123 10.09.2016, 12:25

Danke!

0
onidagori 10.09.2016, 12:39

Dialyse ist um sehr vieles teurer als eine Transplantation, die notwendigen Medikamente im Gegensatz zur Dialyse Pfennigkram.

1
chxxxxy 10.09.2016, 12:44
@onidagori

das sollte sie eigentlich selbst recherchieren. 

0
Mark1616 15.09.2016, 21:16

aber das ist immer ein Diskussionsthema.

Die einzigen Leute die darüber diskutieren sind Menschen, die eine irrationale Angst davor besitzen und sich diese Angst irgendwie rechtfertigen wollen, weil sie wahrscheinlich gleichzeitig ein schlechtes Gewissen haben.

Alternativ können auch irgendwelche obskure Glaubensformen der Grund für die Abneigung und die herbeigezwungene "Diskussion" sein.

Hirntot ist tot. Punkt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

1

Es gibt  auch ethisch  kein Anrecht auf eine Organspende.

Mark1616 15.09.2016, 21:20

Gibt es ein "ethisches" Anrecht darauf voll funktionsfähige Organe den Würmern zum Fraß vorzuwerfen?

0
ManuTheMaiar 15.09.2016, 22:30
@Mark1616

Gibt es ein Anrecht auf die lebenden Teile eines noch lebenden Körpers eines Menschen der das nicht wollte ?

0
Mark1616 15.09.2016, 23:28
@ManuTheMaiar

Les meine Beiträge und hör auf mir irgendwelchen Unsinn zu unterstellen.

Bei soviel Ignoranz wird mir schlecht. Wenn du keine Organe spenden willst dann ist es dein gutes Recht. Indem Fall solltest du aber wenigstens soviel Anstand haben und zu deiner irrationalen Angst stehen, anstatt dich hinter hohlen Phrasen zu verstecken.

0

Was möchtest Du wissen?