Organspende Ausweis .?

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7 Antworten

Ich habe einen NICHT-Organspenderausweis.

Es gibt ja den allgemein bekannten O-ausweis, den Du überall "nachgeschmissen" kriegst und auch im Internet runterladen kannst. - Und ebenso gibt es den NICHT-O-ausweis, davon gibt es auch Exemplare im Internet. Dafür google zum Beispiel mit

nichtorganspenderausweis (so in einem Wort)

und lade Dir die pdf-Datei runter.

.

Vom "Nein"-Ankreuzen auf dem gängigen O-spende-Ausweis rate ich ab,
denn mir wurde aus Insiderkreisen berichtet: Es sollte schnell gehen,
man schaute in die Sachen desjenigen, dessen Organe man entnehmen
wollte, sah den orangenen O-ausweis und ging ans Werk = ans
Ausschlachten. Später sah man: Auf dem O-ausweis war das "NEIN"
angekreuzt. - Im Internet werden zum Runterladen NICHT-
Organspenderausweise angeboten, zum Beispiel wenn man googelt mit

nicht organspendeausweis bioethik

mit dem auch erklärt wird:

     Ich widerspreche jeglicher Hirntod-Diagnose !!!

       Ich widerspreche grundsätzlich jeglicher Entnahme von
       Organen, Gewebe oder Knochen.
Der Hirntod bedeutet für mich
       nicht den Tod des Menschen, sondern einen unumkehrbaren Prozess
       im Sterben, den es zu achten und zu respektieren gilt und der
       liebevoller Begleitung bedarf.

       Ich lehne daher im Bewusstsein aller Konsequenzen auch den
       Erhalt eines Spenderorgans ab.

Es reicht aber auch ein Zettel mit

     Name
       Geburtsdatum
       Adresse
       Deine Erklärung
       Wer benachrichtigt werden soll - Person(en) Deines Vertrauens
       Datum
       Unterschrift

Es wird empfohlen, alle zwei Jahre den O-Ausweis mit neuem Datum neu
zu unterschreiben, damit gewährleistet sei, es handele sich um den
aktuellen Willen des Erklärenden. - Abgesehen mal davon, dass es
sowieso eine Unverschämtheit ist, dass wir uns überhaupt gegen
Ausgeschlachtetwerden bei lebendigem Leib so wehren müssen, sollte
folgende Erklärung ausreichen:

     Solange ich keine anderslautende Erklärung abgebe,
       gilt diese als aktuell!

Genau so gilt es ja auch bei Testamenten.

Achtung!  Diese Erklärung gilt für Deutschland! In anderen Ländern
                gilt das jeweilige Ländergesetz - auch für Touristen.
                Entsprechende Infos und Deine Unterlagen in der
                jeweiligen Landessprache bekommst Du von orgaNOs
                Protection
(= deutsch), google so und geh dort auf die
                grüne Info-Leiste.

Gib Deine Erklärung unterschrieben auch Deinen Lieben, denen
Du vertraust, damit sie im Falle eines Falles den
Transplantationsbeauftragten in der Klinik damit nur unter der Nase
wedeln müssen. Denn die Angehörigen stehen in solch einer Situation
ja unter Schock, und die Transplantationsbeauftragten sind - so wie
deren Bezeichnung ja schon sagt - beauftragt, die "Spendebereitschaft"
zu erhöhen.

Warum der "Hirntod"-Diagnose widersprechen? Lies dazu hier in dem
Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende
in dem Abschnitt
Hattet Ihr Euch das so vorgestellt? Vermutlich nicht.
zu den Krankenkassenkosten.
http://www.kath.net/news/42914/
Dies im Zusammenhang mit den Aussagen von Professor Coimbra:
http://diagnose-hirntod.de/apnoe-test/

.

Bitte nimm Dir Zeit, während Du Dich über den sogenannten "Hirntod"
und der sogenannten Organspende neu informierst. - Es geht ja um Dein
Leben und auch um das Leben Deiner Angehörigen.

.

Lass Dich bitte niemals unter moralischen Druck setzen, dass Du anderen
helfen musst. Wenn Du anderen helfen willst, dann mach das lebend - zu
Deiner Freude und auch zur Freude derjenigen, denen Du Gutes tust.

Lass Dir auch nicht erzählen, Du seiest schuld, wenn andere leiden und
sterben, weil Du nicht bereit seiest, "im Falle Deines Todes" (Du weißt
ja nun, dass das nicht stimmt)
Deine Organe "zu spenden".

Menschen leiden und sterben an ihren Krankheiten. Wenn Ärzte ihnen nicht
mehr helfen können, ist das ihr Schicksal, und auch das gehört - genauso
wie unsere Geburt - zu unserem Leben. - Niemand stirbt deshalb, weil ein
anderer sich nicht lebendig ausschlachten lassen will (wobei ihm ja tricki
vorgelogen wurde, er sei bei der Organentnahme wirklich tot).

.

Du wünschst eine Begründung für unsere Entscheidung.

Lies dazu meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=list-answers-by-user#answer-179834205

Folge dort auch den weiterführenden Links zu meinen Antworten an
BossMoss und Lollool. - Der Link bezüglich Lollool führt nicht
zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier etwas an den Links
geändert). Wenn Du diesen anklickst, bist Du genau bei der Antwort
zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=list-answers-by-user#answer-179834205

Das in meiner Antwort eingebrachte Video Organwahn findest Du
dort auf YouTube mit dem von mir reingegebenen Link nicht mehr.
(Ich kann ja verstehen, dass "Organspender"-Befürworter seine Aussagen
nicht gefallen und versuchen, seine Aussagen zu boykottieren.)
- Gib
auf YouTube in die Suchleiste ein

werner hanne organwahn

Zur Zeit findest Du so dieses Video, in dem er seine Besorgnis darlegt.

Ich habe seit vielen Jahren einen. Für mich bedeutet das, nach meinem Tod vielleicht jemandem helfen zu können. Ich kenne aber auch viele, für die ein solcher Ausweis überhaupt nicht in Frage kommt. Das hat weniger religiöse Gründe, sondern die Angst, aufgrund dieses Ausweises könnten im Falle eines Falles vorschnell überlebenswichtige Maschinen abgeschaltet werden.

Diese Ängste kann ich nachvollziehen und würde mir auch nie anmassen, andere zur Organspende zu überreden. Das ist glaube ich, einer dieser Entscheidungen im Leben, die man nur ganz allein und aus Überzeugung fällen kann.

Ich habe einen seit einigen Jahren auf dem festgehalten ist, dass ich meine Organe nicht spenden möchte.

Ich bin kein Ersatzteillager und ich möchte dann sterben, wenn es soweit ist, nicht wann Ärzte meinen ich darf, weil ich noch künstlich am Leben erhalten werden muss.

Nein ich habe keinen und möchte auch keiben besitzen. Zum einen möchte ich nicht dass irgendein Krimineller oder der mit dem meisten Geld meine Organe bekommt. Und zum anderen, möchte ich die Erde auch so verlassen wie ich sie betreten habe und nicht "ausgeschlachtet" werden. Außerdem sind schon genug abgeblich Hirntote wieder aufgewacht. Und wenn der Körper bei einer Transplantation wirklich tot wäre, warum schnallt man den Patienten dann fest und gibt ihm Beruhigungsmittel? Und warum kann man einen Anstieg des Blutdruckes, der Herzfrequenz und des Adrenalins feststellen?

Ja, habe einen, seit ich 18 bin. Also 30 Jahre lang. Mit Ja

Damals hab ich meinen Hausarzt gefragt, was Organspende ist, was der Hirntot bedeutet. Es gibt ja da die haarsträubensten Geschichten. Da hab ich lieber einen neutralen Profi gefragt.

Ich habe mich dafür entschieden. Der Hirntot ist für mich persönlich zwar nicht den endgültige Tod. Jedoch denke ich, dass ich dann so wenig bin, dass eben nichts mehr zu retten ist. Und dann können andere mit meinen Organen leben.

cyracus 30.05.2017, 04:09

Die meisten Ärzte sind sind bei diesem Thema nicht neutral. - Vielleicht siehst Du Dir das Interview mit dem Neurologen Professor Coimbra zum Thema "Hirntod" an:

Der tödliche Apnoetest
https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

und dieses zum Thema "Hirntod"-Diagosen:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen
https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

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MAMAP 03.12.2017, 22:35
@cyracus

Sorry für die späte Antwort.  Genau diese YouTube-Videos meine ich mit haarsträubenden Geschichten.  

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cyracus 04.12.2017, 03:58
@MAMAP

Mach Dir keine Sorgen. - Wer sich die Videos ansieht, wird sie schon einordnen können.

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MAMAP 05.12.2017, 19:17
@cyracus

Das hoffe ich wirklich sehr, dass diejenigen welche sich die Videos anschauen,  sie wirklich richtig erkennen. Ich für meinen Teil bleibe dabei: jeder sollte sich gut informieren. Am besten bei dem ihm vertrauten Arzt.  Welche unserer beiden Hinweise der bessere ist, mag der jeweilige Leser entscheiden.  

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Ich habe einen seit ca. 30 Jahren. Warum? Ich war mit 17 Jahren schon an der Dialyse und wurde 1989 mit 20 transplantiert, bin also selbst betroffen. Meine noch nutzbaren Organe bzw. transplantierbaren Körperteile können gerne nach meinem (Hirn-)Tod verwendet werden, dann brauche ich sie nicht mehr. Seit 2013 bin ich wieder an der Dialyse.

Ich halte es für wichtig. Aus zwei Gründen:

a) Wenn ich tot bin, benötige ich meine Organe nicht mehr.

b) Wenn ich eine Transplantation benötige, wäre es mir doch sehr lieb, wenn jemand gespendet hat. Das kann ich aber nur von anderen erwarten, wenn ich selbst zu spenden bereit bin und da kommt a) wieder ins Spiel.

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