Organspende - was und wie passiert dann?

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13 Antworten

Ergänzend zu den Antworten, die Du schon bekommen hast:

Vielleicht interessiert Dich ja meine Meinung zum Thema Organspende.

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Das Thema Organtransplantation, also das Einverleiben Organe anderer, ist für mich so eine Art moderner Kannibalismus.

Es gibt viele Fürsprecher, was Organ"spende" angeht. Die diesbezügliche Gehirnwäsche läuft ja auch auf Hochtouren, wobei mit moralischem Druck nicht gespart wird.

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Ich finde erschreckend, dass den Bürgern nicht die ganze Wahrheit schonungslos mitgeteilt wird. Aber würde die Organlobby das tun, würde kaum noch einer einen "Spender"ausweis haben. (Viele vernichten nach wahrhaftiger Kenntnis der Umstände ihre „Spender“ausweise.) Das Pro kriegst Du in den Medien ja rauf und runter. Der Organlobby kann man wirklich nicht vorwerfen, sie sei faul.

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Das Problem ist nämlich, dass Du bei der Organentnahme nicht tot bist, nicht tot sein darfst, denn Organe von wirklich Toten sind unbrauchbar (außer der Hornhaut der Augen). - Wirklich Tote können auch nicht beatmet werden, nur aufgepustet.

Zum Leben gehört, genauso wie am Anfang die Geburt, am Ende in Würde sterben zu können, anstatt vor dem tatsächlichen Ende, mitten im Sterbeprozess ... oder sogar schlimmstenfalls ...

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Google mit

T1 Sehr kritische Bemerkungen zur Organtransplantation

(ganz genau so, und klicke www-mutual-mente an)

und lies die sehr informelle kleine Abhandlung (mit weiterführenden Literaturhinweisen) von Professor Joachim Felix Hornung. Hier erfährst Du etwas über seinen beruflichen Hintergrund, google mit

joachim felix hornung wiki

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Weitere Hinweise für eine krititsche Betrachtung:

Google mit

hirntod barnard vorwurf mord totschlag

und mit

gg-lahnstein hirntot fuchs laumann

und mit

odaischi da packt mich das grauen

Auch die Buddhisten wissen, dass Menschen bei der Organentnahme Schmerzen empfinden und starke Schmerzmittel benötigen, google mit

bodhibaum organspende starken schmerzmitteln

(Wörter genau so - wenn Du hier „Cache“ anklickst, hast Du sofort die Textstelle)

Die wenigsten Kliniken sind bereit, Organ"spendern" Schmerzmittel und Narkose zu verabreichen. Denn damit müsste die Organlobby zugeben, dass die Organ"spender" während der (zurückhaltend ausgedrückt) Organentnahme nicht tot sind. Es werden meist nur muskelentspannende Medikamente gegeben, damit die Organ"spender" nicht so unangenehm „zappeln“ können.

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Mir erzählte eine Frau von deren Freundin: Ihr Mann wurde im Krankenhaus als hirntot diagnostiziert, und sie sollte ihn zur Organspende freigeben. Sie wurde wütend und ließ ihn statt dessen in ein anderes Krankenhaus transportieren. Dort wurde festgestellt, dass er durch bestimmte Medikamente, die er in dem ersten Krankenhaus verabreicht bekam, nur so wirkte wie hirntot. - Als die Frau mir das von ihrer Freundin und deren Mann berichtete, sagte sie: Die Ärzte haben den Mann soweit wieder gesund gekriegt, dass er schon wieder laufen kann. Nur sprechen kann er noch nicht. Die Ärzte versicherten der Ehefrau aber, dass sie das auch noch hinkriegen.

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Google mal mit

shortnews organspender wieder aufgewacht

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Zu genau diesem Thema gibt es ein Buch mit dem Titel Bis auf den Grund des Ozeans: "Sechs Jahre galt ich als hirntot. Aber ich bekam alles mit." Das ist ein sehr gut geschriebener Erlebnisbericht von einer starken Frau. Dass die bei all dem bei klarem Verstand blieb, ist bewundernswert.

Hier ist eine ausführliche Buchbesprechung, google mit:

ciao bis auf den grund des ozeans

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Falls Du einen Nicht-Organspendeausweis haben willst (er hat eine andere Farbe als der herkömmliche und ist auch in der eventuellen Hektik in einer Transplantationsklinik deutlich zu erkennen), den findest Du hier:

organspendekampagne organspende einführung

(den Ausweis zum Runterladen findest Du in der Mitte der Seite)

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den Nicht-Ausweis ohne erklärenden Text, indem Du googelst mit

kritischebionetik nicht-organspendeausweis

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Mit diesem Nicht-Organspendeausweis wird konsequent erklärt, dass man keine Organe "spenden" und auch keine Fremdorgane erhalten will.

(Ganz gleich, welche Art von Ausweis Du vielleicht haben willst: Gib ein Exemplar auch Deinen Familienangehörigen, damit sie im Falle eines Falles dem Arzt damit unter der Nase wedeln können. - UND erneuere ihn immer mal - so nach ein, zwei Jahren -, damit man Deinen Willen als aktuell anerkennt.)

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Bei diesem Thema darf man auch nicht den Organhandel außer Acht lassen. - Google dazu mal mit

organhandel kinder

organhandel arme länder

organ china

organ falun gong

china organ todeslager falun gong

Epoch Times Konzentrationslager und Organhandel in China aufgedeckt

und auch mit

organhandel deutschland

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Einen ausführlichen Bericht hast Du auch, indem Du googelst mit

hinrichtung auf bestellung aus cicero

Auch diese Info gefällt der Organlobby, die kräftig an der Maschinerie verdient, sicherlich nicht, google mit

die verschwiegenen leiden von organspender und organempfänger

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Und schau Dir dieses Video an, google mit

faz organraub die toten babys von kirkuv

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Gehe in YouTube rein und setzt dort als Suchwort ein:

organhandel

dort werden Dir viele kritische Berichte angezeigt.


In einem Forum berichtete jemand unter dem Namen „hemme“ folgendes:

"Auf die Gefahr hin, als selbstsüchtig, rückständig und ähnliches zu gelten: ich besitze einen Organspendeausweis und habe mich bewußt gegen eine eventuelle Organspende entschieden. Leider darf ich aus arbeitsrechtlichen Gründen (Treuepflicht als Arbeitnehmer) nicht näher darauf eingehen, daher nur meine persönliche Geschichte: Habe mich während meiner Ausbildung zum Krankenpfleger erstmals mit der Thematik beschäftigt, das war so um 1990. Habe mir damals einen Organspendeausweis besorgt und mich bereiterklärt, im Falle meines Ablebens als Organspender zu fungieren.

Mittlerweile haben sich die Voraussetzungen geändert. Ja, die Transplantmedizin ist weiter fortgeschritten, es überleben heute Patienten eine Organtransplantation, die früher nicht einmal eine einfache Narkose überlebt hätten. ABER: Während bis Mitte der 90er Jahre psychologische und soziale Anamnese in Kombination mit der medizinischen Un-/Möglichkeit über eine Transplantation entschieden hatten, haben seither die psychische und soziale Seite an Bedeutung verloren, während pekuniäre Interessen und der Ehrgeiz "das Unmögliche möglich zu machen" verbunden mit dem Zwang, bestimmte Fallzahlen vorzuweisen, um Transplant-Zentrum zu werden/zu bleiben das Übergewicht gewonnen: Dies ist für die Klinik entscheidend, um das lukrative Transplantationsgeschäft betreiben zu können. Vor entsprechenden Stichtagen haben sich an unserem Haus die entsprechenden Eingriffe regelmäßig gehäuft. Zufall?

Gleichzeitig werden die Auswahlkriterien für Organempfänger entscheidend aufgeweicht. Aktive Alkoholiker erhalten Organe. Klar, wenn die Gewebe-Typisierung stimmt und es keinen anderen potentiellen Empfänger gibt. Aber wie groß ist die Chance, daß dieser Patient nach der Transplantation plötzlich abstinent wird, und verantwortungsvoll seiner unverzichtbaren Nachsorge und Medikamenteneinnahme nachkommt?

Weil eindeutig nicht mehr das Wohl des Einzelnen und der Allgemeinheit im Vordergrund des Handelns stehen, habe ich mich daher bereits 1996 entschieden, dieses System nicht zu unterstützen. Ich habe mir also einen aktuellen Organspendeausweis besorgt, und mich gegen die Entnahme meiner Organe entschieden.

Ich arbeitete übrigens während der gesamten Zeit an einem Haus, das Organentnahme und Transplantation betreibt. Allein 4 Jahre arbeitete ich auf der Intensivstation, die die Transplantierten direkt vor und nach der OP betreut. Jetzt habe ich zum Glück eine andere Intensivstation gefunden, die moralisch etwas weniger fragwürdige Fälle betreut. Aber in allen Abteilungen gilt(nicht nur in unserem Haus!): Es wird gemacht, was sich rechnet. Man sorgt dafür, daß sich rechnerisch darstellen läßt, was man unbedingt machen will. Die Krankenkassen haben weder das Know-How noch die personelle Besetzung, wirksam zu kontrollieren.

Und die Seilschaften funktionieren wie einst. Pharmaindustrie, Medizintechnik, gewissenlose Ärzte(oder solche mit bald auslaufendem Vertrag).

Ändern würde sich erst dann etwas, wenn man Gesundheitsunternehmen nicht mehr einem nicht existierenden Marktgleichgewicht unterwerfen würde, sondern dem Gemeinwohl. Kliniken sollen ethisch und medizinisch sauber arbeiten, nicht Gewinne abwerfen. Der Mehrwert unserer Arbeit muß der Volkswirtschaft, die uns ja auch alimentiert, zugute kommen durch die wiederhergestellte Arbeitskraft, und nicht an C4-Professoren und Aktionäre ausgeschüttet werden."

cyracus 06.05.2011, 14:27

Danke für's STERNchen.  ♥ ♥ ♥   Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ    :-))

(Ein Stern  war's früher       ‹(•¿•)›
und ist es hoffentlich bald wieder.)

Video: Vom selben Stern
http://www.youtube.com/watch?v=no-6x6eO6CQ

 

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Liebe(r) pippi60,

die Identität des Patienten muss natürlich bekannt sein, d. h. die Ausweispapiere müssen vorliegen. Wenn das der Fall ist, dann wird noch die Willenserklärung (Organspendeausweis) des Patienten benötigt, respektive die Einwilligung der Angehörigen. Erst dann sind die rechtlichen Voraussetzungen gegeben.

Der weitere Ablauf einer Organspende wird hier genau erklärt:

http://www.organspende-info.de/organspende/ueberblick/verlauf

Viele Grüße

In diesem Fall wärst du ja schätzungsweise sofort tot (= Organe nach kurzer Zeit unbrauchbar) und würdest normal bestattet werden, oder?

Ansonsten kommst du ins Krankenhaus wirst an Maschinen angeschlossen, die dich künstlich beleben. Angehörige/Computerdaten werden dann den Ausweis zu Tage befördern und die Organe werden dir zur Spende entnommen.

Im Übrigen: Das war gerade meine 1000Antwort :)

erst einmal wirst du in die klinik gebracht und behandelt ;)

wenn es so sein sollte, dass der hirntod eintritt, werden deine verwandten gefragt, ob du einen organspendeausweis hast.

wenn du keine verwandten hast und auch kein ausweis zu finden ist, dürfen dir keine organe entnommen werden.

zwei unabhängige ärzte müssen dann noch einmal den hirntod feststellen, bevor man dir organe entnehmen darf.

informativ muss man sagen, dass leider nicht alle ärzte/kliniken überhaupt nach einem organspendeausweis fragen und somit häufig viele 'wertvolle' spenderorgane nicht an ihre wartenden patienten gelangen.

wenn es z.B. in Österreich passiert, werden Dir ungefragt die benötigten Organe entnommen, sobald der "Hirntod" bei Dir definiert wurde

Hi, Zuerst wird versucht deine Identität herausufinden. dazu werden manchmal auch Passanten aus deiner Strasse befragt, ob sie dich kennen. Dann werden deine Angehörigen informiert. Sie sollten wissen, dass du Organe spenden willst und wissen wo dein Ausweis ist. Lg Sonnenblume533

Es wird nach Angehörigen gesucht. Bist Du dann schon tot werden Deine Angehörigen nach einem Organspendeausweis gefragt bzw. ob zu einer Organspende von den Angehörigen eingewilligt wird...

Dann werden deine Angehörigen ausfindig gemacht und befragt, ob du Organspender bist oder nicht.

Wenn Du Organspender bist, solltest Du immer etwas dabei haben, was Aufmerksamkeit erregt.

Meine Familie sind alle Organspender. Wir haben ein kleines Kettchen worauf es steht.

xLilly91x 12.10.2010, 23:13

Ist das nicht zu unsicher? Nur wegen so einer Kette als "Beweis" dürfen die das doch nicht machen, oder?

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Nellina 12.10.2010, 23:14
@xLilly91x

Als Organspender bist Du im Verzeichnis. Wenn sie die Kette, oder einen Ausweis sehen, gehen sie in die Datenbank.

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rayondesoleil 13.10.2010, 00:12
@Nellina

Organspender sind in keiner Datenbank gespeichert. Aber die Organempfänger sind bei Eurotransplant auf einer Warteliste registriert.

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Nellina 13.10.2010, 10:44
@rayondesoleil

Nachdem ich aktives Mitglied bei uns in Italien bin kann ich Dich versichern, dass alle Spender, die sich bei unserer Assoziation registrieren (aus ganz Italien über 1500 Mitglieder), in eine Datenbank eingegeben werden.

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rayondesoleil 13.10.2010, 15:10
@Nellina

Nun, in anderen Ländern ist das gut möglich. Aber in Deutschland wird keine Registrierung vorgenommen.

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Hm wenn du überfahren wirst is nicht mehr genug da zum spenden und wenn du nen Herzinfarkt hast und bei Eintreffen des RTW keinen Sinusrhytmus mehr hast und keiner ner Herz Lungen Wiederbelebung vorgenommen hat wird auch nix mehr aus der Spenderei weil die Organe wahrscheinlich schon zu stark geschädigt sind

wenn sie wissen wer du bist wissen sie auch ob du organspender bist.

Ein nicht aufgefundener Organspendeausweis wird genauso behandelt, wie wenn es keinen Organspendeausweis gäbe. (Na, welcher Spruch ist das im Original? :o) )

nimm die papiere immer mit dir mit

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