Organisation - Unternehmen: Folgende Frage:

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1 Antwort

Aufbauorganisation und Ablauforganisation sind hier die beiden Alternativen.

Mit Aufbauorganisation wird die Struktur des Unternehmens bezeichnet, also z.B. die Hierachiestufen, die Untergliederung in Bereiche, Niederlassungen, Abteilungen, Gruppen usw. Auch die Gliederung der Zugriffsrechte und -möglichkeiten auf die Datenbanken der Firma gehören dazu; oder auch: wer darf wem eine Nachricht schreiben? Wenn solche vergleichsweise banalen Dinge festgeschrieben sind - kann ganz schön blödsinnig ausarten, aber durchaus auch sinnvoll sein - sind sie Teil der Aufbauorganisation. Ebenfalls kann man sogar die räumliche Anordnung der Produktionsmaschinen oder der Schreibtische in der Verwaltung einbeziehen.

Ablauforganisation: Beispiel: welchen Weg nimmt ein Kundenauftrag im Unternehmen, bis er abgeschlossen ist? Oder Durch welche Abteilungen läuft eine Warenlieferung für die Produktion. Hier werden Abläufe - man spricht heute lieber von Prozessen - festgelegt, also wer ist daran beteiligt und wer nicht, wer gibt das Paket an wen, wer bearbeitet die Ware, das Papier, usw. Das kann sehr kompliziert und unübersichtlich werden. Um dabei die Übersicht zu behalten, werden Prozesse in Teilprozesse zerlegt, das Ganze nennt man dann die Prozesskette.

Und wenn Du jetzt aufmerksam gelesen hast, stellst Du fest, daß die Festlegung der Prozesse gleitend in die Aufbauorganisation hinübergreift, denn es muß zum Funktionieren eines Prozesses festgelegt werden, wer oder welche Ressource zu welcher Zeit an welchem Ort für welche Aufgabe verfügbar ist, damit die Prozesskette funktioniert. Das ist aber dann schon wieder Aufbauorganisation.

Und da man in den Unternehmen ständig versucht, immer ein Stückchen besser zu werden, zu rationalisieren, Kosten gering zu halten resp. den Gewinn zu maximieren, werden die Prozesse ständig überwacht und verändert (verbessert, angepaßt, manchmal ja auch 'verschlimmbessert') mit der Folge, daß die Aufbauorganisation auch angepaßt werden muß.

Aufbauorganisation ist also der Oberbegriff in dieser Betrachtung, ...Eingliederung ...., würde ich auch als nächste Strukturebene ansehen, dann die Untergliederung der IT in z.B. 1. Programmerstellung und -pflege (sofern mit selbstentwichelter Software gearbeitet wird), dieser Teil wird sicherlich weitgehend zentralisiert sein. 2. Als nächster Teil käme vielleicht die Systemverwaltung bzw. -administration, die wie das ganze Unternehmen zentralisiert oder dezentralisiert oder teils/teils aufgebaut sein kann. 3. PC-Benutzerservice, wo den Anwendern immer wieder geholfen wird 4. Schulung - denk mal an die vielen Updates, Software-Umstellung, Hardwareumstellung 5. Sicherheits- oder Security-Team 6. Leitung der IT, die in größeren Unternehmen im Vorstand bzw. der Führungsetage sitzen sollte.

Die Teile 1-5 können zentral und/oder denzentral aufgestellt sein.

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