ORF-Moderatoren diskriminieren Politiker?

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7 Antworten

Du stellst eine Frage - und dann behauptet du etwas.

Dass ORF-Moderatoren gewisse Politiker schlechter behandeln wird immer wieder behauptet. Meiner Ansicht nach am stärksten war die Diskussion vor einigen Jahren über Stronach, vereinzelt auch wegen Politiker der FPÖ.

An offiziell messbaren Daten (Redezeit etc.) gibt es mit Sicherheit keine Diskriminierung. Persönliche Abneigungen werden besonders von FPÖ-Sympathisanten immer wieder behauptet. Was an der Diskussion gestern unfair gewesen sein soll, weiß ich nicht. 

Deine Sehnsucht nach einer "sichere objektive Quelle" ist grundsätzlich nicht erfüllbar. 

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In die österreichische Medienlandschaft habe ich keinen Einblick.

Bei uns in Deutschland gibt es aber im rechtspopulistischen Spektrum eine ähnliche Erscheinung.

Die Leutchen fühlen sich ständig von Fremden bedroht, die ihnen angeblich irgendwas wegnehmen wollen. Auch Frauen wird ein geheimnisvoller "Genderwahn" zugesprochen, wenn sie die Männer nicht ständig betüddeln wollen. Irgendwie sind da immer die "Anderen" schuld, wenn es im Leben nicht so klappt. Diese Herrschaften wollen dann auch die Pressefreiheit abschaffen.

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Kommentar von kgunther
24.08.2016, 19:50

Preesefreieht? Welche Pressefreiheit?

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Dieser faktische Aufruf zur Gleichschaltung des österreichischen Fernsehens zugunsten einer kritiklosen Berichterstattung über die FPÖ im Stile des österreichischen Gefreiten führt aller Welt deutlich vor Augen, mit welchen herben Einschnitten für Meinungs- und Pressefreiheit zu rechnen wäre, würde es die FPÖ jemals an die Macht spülen.

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Da hast du recht, ist mir auch aufgefallen , dass der ORF sehr subjektiv und gar nicht objektiv ist. Aber anderseits ist es auch gut, dass den FPÖ Wählern gezeigt wird, welche Konsequenzen das alles haben kann. Trotzdem sollte der ORF nicht so gegen die FPÖ, Hofer, Strache usw. sticheln, da man  das vor allem bei den Wahlkämpfen u. den Sendungen mit Fr Thurnher mitbekommen hat.

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Ausgerechnet die rechtspopulistische FPÖ beschwert sich über die ungerechte Behandlung im ORF. 

Selber über jeden herziehen, der nichts mit der braunen Ideologie am Hut hat und dann wenn einer mal die richtige Fragen stellt, bösartige Hass-Kommentare ins Netz stellen. 

Armes Österreich, wenn H.C. Strache, Hofer und Co. an die Macht kommen, denn dann wird mal richtig "gesäubert" wie es Erdogan gerade vormacht. 

Da sehnt man sich nach den Zeiten zurück, wo der Kollege Jörg Haider die Republik aufmischte. Der konnte wenigstens die Wahlergebnisse akzeptieren, auch wenn sie nicht immer positiv für ihn waren.

Strache und Hofer dagegen werden die Bundespräsidenten-Wahl immer wieder wiederholen lassen, bis das Ergebnis im Sinne der FPÖ ausgeht, oder zeitgleich mit der Nationalratswahl stattfinden. Einfach zu ko......en das Ganze.

Übrigens hat Herr Hofer neulich vor Gericht einen Prozess verloren. Man darf ihn ungestraft einen Nazi nennen. 



 

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Auch ein Moderator ist ein Mensch, und darf eigene Empfindungen haben.

Dementsprechend finde ich es eigentlich in Ordnung, wenn Moderatoren auch mal im eigenen "Sinn" handeln.

Deine Beobachtung in Österreich hinsichtlich der FPÖ kann man mit meinen Beobachtungen hinsichtlich der AfD vergleichen.

Ich für meinen Teil habe daraus nach langen Überlegungen geschlossen, dass die Moderatoren die Gäste der etablierten Altparteien auch deshalb bevorzugen, weil sie hinsichtlich der Vergabe von Interviews abhängig sind.

Um hier die Möglichkeit auf zukünftige Interviews, die ja für Moderatoren die Existenz bedeuten, nicht zu gefährden, geht man offensichtlich mit Gesprächspartnern, die man auf lange Sicht erhalten möchte, sehr seicht um.

Dies mag dann nicht unbedingt im Interesse der Öffentlichkeit und der Zuschauer sein, aber auch aus solchen Interviews lässt sich einiges erkennen.

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Der ORF ist nicht umsonst auch als "Rotfunk" bekannt ;)

Außerdem ist die Medienlandschaft generell eher links geprägt.

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