Optimismus nach verkackter Arbeit?


26.11.2021, 08:31

Wichtig : Ich habe keine Gedanken von wegen „Wenn das und das wäre hätte ich es besser machen können“. Mir ist vollkommen bewusst dass ich nichts mehr daran ändern kann und um ehrlich zu sein hätte ich es in dem Moment eben nicht besser machen können.

In der frage geht es lediglich darum wie ich die schlechten Gedanken weggebekomme (dass ich ab jetzt immer verkacken werde) und ob ich aufgeben oder optimistisch an die Sache rangehen soll. Optimistisch heißt : mir Gedanken machen was ich falsch gemacht habe und wie ich es verbessern kann.

7 Antworten

Du bist ein Perfektionist. Einerseits ist das eine starke Seite an dir, andererseits aber auch eine Schwäche. Im Leben wird dir dein Perfektionismus immer wieder ein Bein stellen. Auch du darfst Fehler machen und dazu stehen. In Bezug auf deine Selbstakzeptanz bleibt noch viel Luft nach oben. Du bist ok, auch wenn du einmal eine Drei schreibst. Vielleicht brauchst du diese Erfahrung, um dich besser in deine Mitmenschen einfühlen zu können. Dann wäre das ein echter Gewinn.

diese Ansprüche und den Perfektionismus muss ich haben, da ich ein Fach mit NC studieren möchte. es ist also absolut nicht ok wenn ich Dreier schreibe

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Überlegen, was du nächstes mal besser machen kannst und sollst. Sonst einfach positiv denken und auf die nächsten Prüfungen schauen, die Vergangenheit kannst du nicht ändern und jetzt Realtalk: Jeder kann mal eine schlechte Note bekommen und eine 3 ist wirklich nicht so schlimm, wie eine 6, 5 oder 4

Woher ich das weiß:Hobby – Viel Erfahrung habe ich in meinem Leben gesammelt

Erst einmal ist eine 3 ja nun wirklich kein Weltuntergang, wie dir ja selbst eigentlich klar ist. Dein Gefühl des Scheiterns liegt meiner Ansicht nach an deinen eigenen Ansprüchen. Daran solltest du arbeiten und dich von dem Perfektionismus verabschieden. Dann kannst du eine etwas schlechtere Note als Ansporn und Chance begreifen, besser zu werden.

Ich glaube nicht dass das der richtige Ansatz ist. diese Ansprüche und den Perfektionismus muss ich haben, da ich ein Fach mit NC studieren möchte

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@LemonFreak22

Dann kann ich dir nur empfehlen, dir einen Plan B zurecht zu legen. Dann hört auch der Druck auf. So jedenfalls bist du auf dem besten Weg in die Depression.

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@BadWolf27

Ah, jeder der nen Plan im Leben hat ist auf dem besten Weg in die Depression, interessant

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@LemonFreak22

Nein, nur wenn man so darauf fixiert ist, dass man das Verhältnis zur Realität verliert.

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@BadWolf27

Herzlich willkommen im Internet , wo ambitionierten jungen Menschen gesagt wird sie seien realitätsfremde therapiefälle oder auf dem besten Weg dahin welche zu werden , weil sie Ziele und Träume haben

Diskussion beendet.

unglaublich.

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@LemonFreak22

Wenn dir das nicht passt, findest du bestimmt ein Forum, wo dir nicht deine Illusionen geraubt werden.

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Bei mir ist verkackt verkackt und da das immer wieder passiert, mach ich mir darüber nicht zu viele Gedanken und jammer dem nicht weiter hinter her. Vielleicht kannst du, damit es dir wieder besser geht, einfach mal überlegen, welche Konsequenzen diese Note jetzt für dich hat. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass es da kaum welche geben wird.

Welche Auswirkung hat diese Note auf dein Leben heute, welche nächste Woche, welche in einem Monat und wie sieht es in einem oder fünf Jahren aus?

Ist es wirklich immer noch ein Weltuntergang?

Um ehrlich zu sein weiß ich nicht, ob ich das wieder aufholen kann. Denn vielleicht zieht mich das so runter dass ich in der nächsten total blockiert bin , dass nichts mehr geht. aber an sich ist es kein Weltuntergang

Klar ist verkackt verkackt und Ändern kann ich es zwar nicht mehr, aber das nächste mal doch besser machen? Wieso sollte ich mir dann nicht bewusst machen an was es gelegen hat und das dann üben? Weil es ist doch schon hilfreich zu wissen dass nicht der Inhalt das Problem war, sondern die Umsetzung?

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Optimismus, ja. (Als Antwort auf deine Frage.) Allerdings nicht zwangsläufig in der Form, wie du sie beschreibst.

Ich hab neulich (ich spiele Klavier) etwas vorgespielt, war mit meinen Gedanken aber woanders und hab es "verkackt" (um mal deinen Jargon zu nutzen). Ich habe im ersten Moment danach auch gesagt "Eigentlich konnte ich es ja, aber es war halt ein Scheißtag". Das ist nun die klassische Schülerausrede. Wenn man etwas wirklich drauf hat, sollte die Tagesform keine Rolle spielen. (Wer einen Autounfall baut, kann sich ja auch nicht locker mit dieser Ausrede durchmogeln.)

Was du inhaltlich theoretisch gekonnt hättest, weil du es möglicherweise angeblich gewusst hättest, das ist alles Konjunktiv. Tatsache ist, du hast es nicht geschafft, so wie du es wolltest, aus welchen Konzentrationsgründen (oder was auch immer) heraus auch immer. Also denke optimistisch indem du bereit bist an dir zu arbeiten, daran dass du deine privaten Angelegenheiten nicht in Prüfungssituationen mit hineinnimmst zum Beispiel. Oder daran, die Fragestellungen konzentrierter und damit exakter zu erfassen anstatt dich auf simples "theoretisches Wissen" zu verlassen. Oder was immer genau das Problem war.

lg up

Also entweder habe ich mich falsch ausgedrückt, oder ihr interpretiert irgendwelche Sachen in meinen Text , weil ihr die Situation von anderen so kennt. Finde ich nicht so fair mir gegenüber denn : ich rede mich nicht heraus. Ich benutze diesen Konjunktiv nicht. Dieses ganze

Was du inhaltlich theoretisch gekonnt hättest, weil du es möglicherweise angeblich gewusst hättest, das ist alles Konjunktiv

Spielt in meinem Fall gar keine Rolle weil ich mit dem Fakt verkackt zu haben bewusst bin!! Die Situation auf die sich die Frage bezieht ist aber hier : Ich bin mir bewusst dass es nicht geklappt hat und nehme das auch an. Die Frage ist fürs nächste mal ob ich jetzt eben so damit umgehen soll dass ich reflektiere WARUM es nicht gut lief und dann an den Schwächen arbeite, oder ob ich alles schwarz malen soll weil ich „schlecht“ bin

Meine Tagesform oder privaten Angelegenheiten spielen hier keine Rolle weil egal wie oder was gewesen wäre : wenn mein Defizit das eingehen auf die Fragestellung ist, dann wäre es das auch gewesen, wenn die Tagesform besser oder schlechter gewesen wäre.

Also bitte schließ da nicht von mir oder der Allgemeinheit auf dich, weil das ist ein ganz anderer Fall hier.

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@LemonFreak22

Ohoh, moment mal. Warum so aggressiv? Ich wollte dir doch nichts Böses...

Ich schließe von niemandem auf irgendwen, ich gehe auf deine Beschreibung ein. Und du schreibst, dass du rein theoretisch alles konntest. Und das ist de facto nicht so, daher auch die Bewertung deiner Schule. Du greifst hiermit nicht nur mich an, sondern auch deine Lehrer. Und das ist das klassische Schülersyndrom: Alle andern sind schuld, nur man selbst nicht. Du hast offensichtlich die Fragestellung nicht exakt anhand der Vorgaben befolgt und das ist ein Defizit, an dem es zu arbeiten gilt, auch hinsichtlich des Optimismus, nach dem du fragtest. Das lässt sich nunmal nicht abstreiten. Und wenn du auf das "Warum" reflektieren willst, dann ist meine Antwort alles, was ich dir bieten kann. Und das hat nichts mit schwarzmalen und "schlecht" sein zu tun, wie ich durchaus betont habe.

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@upbrunce

Ich bin nicht aggressiv.

Ich mag es nicht, wenn Situationen verdreht werden und wenn Dinge falsch verstanden werden darf und sollte ich sie korrigieren.

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