Optimale Wärmeverteilung im Raum bei kleinem Heizkörper?

5 Antworten

Die Heizanlage sollte für eine optimale Wärmeverteilung im Raum einen möglichst hohen Anteil an Wärmestrahlung zur Verfügung stellen.

Wärmestrahlung erwärmt alle Oberflächen direkt und sorgt durch Strahlungsaustausch, der mit Lichtgeschwindigkeit funktioniert, für ein ausgeglichenes Temperaturniveau aller Oberflächen im Raum. Kalte Wandbereiche können damit sehr gut eliminiert werden, auch Wärmebrücken stellen damit kein Problem mehr dar, da auch hier die Oberfläche gut erwärmt wird.

Moderne Heizkörper erzeugen oft einen viel zu großen Anteil an Warmluft. Die Warmluft steigt zur Decke und kühlt vor der Außenwand ab und fällt abgekühlt zum Boden und sammelt sich dort. Erst ab der Unterkante des Heizkörpers wird die kalte Luft wieder erwärmt und steigt zur Zimmerdecke.

Die Folge sind kalte Füße, vor allem in EG-Wohnungen und bei bodentiefen Fensterflächen, wo sich die Raumluft an der Scheibe bis zum Fußboden auskühlen kann.

Hier gibt es eine Übersicht über Heizkörper und Heizflächen mit den Anteilen an Warmluft und Wärmestrahlung:

http://energieberatung.ibs-hlk.de/grundl_wasys_hk&konv.htm

In Deinem Falle sollte man Maßnahmen ergreifen, um den Heizkörper dauerhaft mit Warmwasser zu versorgen, ggf. die Vorlauftemperatur des Systems etwas zurücknehmen, um ein vorzeitiges Ausschalten der gesamten Heizanlage bei Erreichen der Raumtemperatur im Zimmer mit dem elektronischen Fühler zu verhindern.

Man kann die Warmluftöffnungen am Heizkörper Typ 21/22 und 33 zudecken, so dass dieser weniger Warmluft produziert. Dadurch heizt er länger und der Anteil an Wärmestrahlung zur optimalen Wärmeverteilung erhöht sich. Mal mit "Heizdeckel" googeln.

Der "Heizkörper-Booster" erzeugt noch mehr Warmluft, die dann unter der Decke klebt und das erwärmt nicht den Fußboden. Ein Deckenventilator hilft jedoch, die Warmluft nach unten zu drücken. Durch die ständige Luftbewegung wird allerdings Schwebstaub in der Atemluft gehalten, was der Lunge nicht gut tut.

Hilft alles nichts, sollte der Heizkörper durch den Heizkörper Typ 10 ausgetauscht werden, ggf. 60cm breit und 230cm hoch, um die benötigte Wärmeabgabeleistung zu erreichen. Der Heizkörper Typ 10 bietet einen Anteil von ca. 55% an Wärmestrahlung und erwärmt damit auch den Fußboden deutlich besser als jeder andere Heizkörper.

Generell gilt: Je größer die (ebene) Wärmeabgabefläche und um so weniger warmlufterzeugende Wellbleche ein Heizkörper besitzt, um so größer ist der Anteil an Wärmestrahlung.

Flächenheizungen erzeugen viel Wärmestrahlung, dazu gehören Wandheizungen und Fußbodenheizungen, aber auch der gute alte Kachelofen mit seiner großen Wärmeabgabefläche.

Du hast eine Aussenwand und die große Balkontür,da wirst nicht viel machen können.Der Heizkörper ist wahrscheinlich zu Klein.Nicht für das Zimmer,aber für die Umstände.Versuche nur mal die Balkontür mit etwas zu zuhängen(nur zur Probe mit einer Decke).Ich bin der Meinung das du da schon einen Unterschied merkst.Gibt dann Folien die Isolieren,die werden auf die Scheiben geklebt.

mithin sind Balkone ein großer Architektonischer Murks den man Kältebrücke nennt! Man holt sich quasi per Balkonbefestigung am Haus die Kälte direkt ins Haus.

Wieso Architekten das noch nicht kapiert haben bleibt fraglich.

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