Optimale einstellungen für Nikon D40 Nachtaufnahmen

1 Antwort

Die Zahl der (Semi-)Profis, die mit einer D40 fotografieren, dürfte sich wohl in Grenzen halten ;-)

Glücklicherweise gelten die Einstellungen aber eigentlich so für alle Kameras. Zunächst mal brauchst du ein Teleobjektiv mit einer langen Brennweite, denn du willst den Mond ja nicht nur als kleinen Punkt auf dem Bild haben. Dann wäre ein Stativ praktisch, damit du die Kamera in aller Ruhe richtig ausrichten kannst und bei der langen Brennweite nicht verwackelst.

Die Kamera stellst du dann in den AV-Modus und wählst 1-2 Blendenstufen unter der größten Blende. Wenn das Objektiv z.B. als größte Blende 5.6 hat, dann stellst du Blende 8 oder 11 ein. ISO lässt du so niedrig wie möglich. Außerdem solltest du Spotbelichtungsmessung einstellen und den Mond in die Mitte des Bildes nehmen. Wenn die Verschlusszeit zu lang ist, kann es sein dass der Mond verwischt. Der bewegt sich nämlich schneller als man denkt. In dem Fall musst du dann die Blende weiter aufmachen und/oder den ISO-Wert etwas erhöhen.

Der große Vorteil einer digitalen Kamera ist ja, dass du das Ergebnis gleich begutachten kannst und ggf. andere Einstellungen wählen kannst.

Nur mal OT:Warum halten sich die Leute in Grenzen? Ist die D40 als "zu schlecht für profis" bekannt, oder eher als "zu teuer für anfänger" ?

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@Trollkicker008

Zunächst mal hat die D40 schon einige Jahre auf dem Buckel. In der Zwischenzeit werden die meisten Profis ihre Bodies durch ein aktuelleres Modell ersetzt haben. Dann war die D40 bei ihrer Einführung das billigste Nikon-Modell und richtete sich ganz eindeutig an Einsteiger. Die meisten Profis würden wohl viele Funktionen wie Belichtungsreihen, AF-Motor oder ein Schulterdisplay vermissen und deswegen zu einem höherklassigen Modell greifen.

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