Opiatkonsum, ab wann gefährlich?

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5 Antworten

Ganz ehrlich, mind. 1 Woche Konsumpause und spontaner, sozialer Konsum klingen meiner Meinung nach echt gut.

Was ich so entdeckt habe-- du bist suchtgefährdet, wenn du  über deinen Konsum zu lügen (Häufigkeit, Gründe,...). Und damit meine ich nicht nur anderen gegenüber, sondern auch dir selbst. In einem unangemessenen Setting zu konsumieren, ist auch kein gutes Zeichen.

Wenn es dir zB nicht so gut geht, und du sofort Opioide ersehnst, ist das ein Problem. Generell, wenn du ständig an den Konsum denkst, ist das gefährlich.  

Ich könnte noch mehr schreiben, auch über meine persönlichen Erfahrung, aber mir ist das hier zu öffentlich. Wenn du Fragen hast, oder reden was willst, kannst du mir eine Nachricht schicken. 

In a nutshell: Ich finde, bei dir ist alles im Rahmen, aber das heißt nicht, dass es nicht mal ein Problem werden kann. Eine Woche Pause ist gut, ein Monat ist super. Pass auf dich auf :) 

Bei unregelmäßigem Konsum steigt die Gefahr einer Überdosis. Opiate, allem vorran Heroin, machen extrem schnell abhängig. Ich war ehrlich gesagt nach dem ersten Heroin Konsum schon süchtig - das habe ich daran gemerkt, dass ich an nichts anderes mehr denken konnte und es immer wieder machen und niemals damit aufhören wollte, obwohl ich wusste, wohin es führt. Ist es bei dir auch so?

Vielleicht bist du auch schon süchtig. Bei mir war der Konsum die ersten 2 Jahre auch so unregelmäßig wie bei dir, seit einem Jahr nun täglich. Gut möglich, dass sich das bei dir genauso entwickelt. Aber wenn es dir gefällt und du nichts ändern willst, es ist ganz allein DEIN Leben. Wenn DU zufrieden bist, dann wirst du ohnehin erst aufhören wollen, wenn es richtig mies wird. So ist es schließlich immer. Ich kenne über 200 Junkies, bei denen es genau so war. Man will erst aufhören, wenn man auf die Schnauze fällt,und dann schafft man es meist nicht mehr.

Ich wünsche dir, dass du die Kontrolle behältst. Alles gute für dich und deine Zukunft!

Opiate sind gefährlich ab dem Zeitpunkt des Konsums.

Ob Du abhängig wirst hängt von Deiner psychischen Verfassung, Deiner genetischen Vorbelastung und natürlich vom wiederholten Konsum ab.

Lass  es doch mal sein, wenn du dann das Gefühl hast krank zu werden, bist du bereits mitten in der Abhängigkeit. Der Moralapostel in mir sagt: Finger weg! Der Weg zum Abgrund ist nicht weit.  

Spreche doch mal mit einer Drogenberatung

Ich denke dort findest du Beratung bezüglich Drogen

Opiate sind lange Zeit und weit verbreitet akzeptiert gewesen

Ich kann keine persönlichen Erfahrungen wiedergeben aber solltest du nicht sonst durch dein Umfeld einen überblick über das sucht Potential haben?
Und wie bei den meisten Drogen ist grade die psychische Abhängigkeit von Person zu Person unterschiedlich

Über Drogenberatung habe ich bis jetzt nur schlechtes gehört. Man wird nicht wirklich beraten, sondern es wird einem nur gesagt, dass man aufhören soll.

Was meinst du damit, dass ich durch mein Umfeld einen Überblick haben sollte?

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Also in meinen Kreisen werden andere Sachen konsumiert
Aber wenn du schon sagst "das mal einer was mitbringt" dann denke ich mal bist du nicht der einzige Opiat Konsument den du kennst
Gibt es da abhängige ? Wie lief das bei denen? Usw...
Das meinte ich damit das du selbst vielleicht einen recht guten Überblick über das Suchtpotential hast

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Ja und mit Drogenberatung wirst du vermutlich recht haben
Aber fragen kostet nichts
Und auch die "Schattenseiten" mit den Rat des aufhörens sollte man sich anhören können wenn man schon überzeugt ist sich das Recht auf den Rausch nehmen zu können

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