Opipramol und Johanniskraut?

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5 Antworten

Johanniskraut hat ja so viele Nebenwirkungen, kann es sein das wenn ich das mit Opipramol kombiniere die Wirkung von beiden unwirksam wird?

Nein, keine Wechselwirkungen. Johanniskraut wird von CYP3A4 und Opipramol von CYP2D6 verstoffwechselt.

Depressionen schon eine Weile aber irgendwie merke ich nicht wirklich etwas bzw. nicht viel.

Sowohl Johanniskraut als auch Opipramol wirken sehr schwach. Besonders Opipramol. Viel merkt man da auch nicht.

Kann man die Wirkung verstärken und wenn ja wie?

Nein. Aber die Dosis erhöhen.

Oder kennt ihr was komplett anderes gegen Angst und Depression?

SSRIs wie Citalopram, oder SNRIs wie Venlafaxin. 

Am besten was natürliches bin eigentlich gegen Medikamente..

Da ist Johanniskraut das einzige. Du kannst noch 5-HTP supplementieren wenn du willst. Aber das solltest du vorsichtig machen und nicht mit SSRIs oder SNRIs kombinieren.

gruß Chillersun

Wow vielen dank:) und was ist '5-HTP'? Ist das verschreibungspflichtig? 

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@Anonymous3808

Eine Serotonin-Vorstufe, der Körper macht daraus Serotonin. Gibt es als Nahrungsergänzungsmittel. Online als Pulver ist es am günstigsten.

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Was glaubst Du hat Opipramol für Nebenwirkungen hat eben gegoogelt :

Häufige Nebenwirkungen: 
besonders zu Behandlungsbeginn:
Mundtrockenheit, verstopfte Nase, Müdigkeit, niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Ejakulationsstörungen, Erektionsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Probleme beim Wasserlassen, Störungen des Scharfsehens, Zittern, Gewichtszunahme, Durstgefühl, Herzrasen, Herzklopfen, Verstopfung, vorübergehender Anstieg der Leber-Enzyme im Blut, allergische Hautreaktionen (Ausschlag, Nesselsucht).

Seltene Nebenwirkungen:
Blutbildveränderungen (besonders Mangel an weißen Blutkörperchen), krankhafte Milchabsonderung aus den Brustdrüsen, Erregungszustände, Kopfschmerzen , nervliche Missempfindungen, Unruhe, Schweißausbrüche, Schlafstörungen , Kreislaufzusammenbruch, Erregungsleitungsstörungen am Herzen, Verstärkung einer bestehenden Herzmuskelschwäche , Magenbeschwerden, Geschmacksstörungen, Darmlähmung (insbesondere bei plötzlichem Ende einer längerfristigen, hochdosierten Therapie), Übelkeit und Erbrechen , Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme), Harnverhalt.
besonders bei älteren Patienten:
Verwirrtheitszustände und Delirium (besonders bei plötzlichem Ende einer längerfristigen, hochdosierten Therapie).

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Fehlen von Granulozyten im Blutbild, epileptische Anfälle, Bewegungsstörungen (Sitzunruhe, ungewollte Bewegungen, Gangunsicherheit), Nervenbeschwerden, anfallsweise Erhöhung des Auzugeninnendrucks (Glaukom-Anfälle), Angstzustände, Haarausfall, schwere Leberfunktionsstörungen.
nach langfristiger Behandlung:
Gelbsucht und chronische Leberschäden.

Besonderheiten:
Eine längerfristige hochdosierte Therapie mit Opipramol sollte niemals plötzlich beendet werden, da hier mit Absetzbeschwerden wie Unruhe, Schweißausbrüchen, Übelkeit und Erbrechen sowie Schlafstörungen zu rechnen ist.

Stellt der Arzt während der Behandlung deutliche EKG-Veränderungen (QT-Verlängerung) oder Herzrhythmusstörungen (Torsade de pointes) fest, wird er die Behandlung mit Opipramol abbrechen.

Kommt es während der Behandlung zu allergischen Reaktionen, wird der Arzt die Therapie beenden.

Da erscheinen die Nebenwirkungen von Johanniskraut wohl ja geradezu lächerlich

 !

Johanniskraut Nebenwirkungen

Bei hellhäutigen Personen sind insbesondere bei der Einnahme hoher Dosen Johanniskraut sonnenbrandähnliche Reaktionen beim Sonnenbaden möglich. In seltenen Fällen kommt es zu allergischen Reaktionen wie Juckreiz, Hautschwellung, Unruhe oder Müdigkeit oder auch Magen-Darmbeschwerden. 

Johanniskraut erhöht die Aktivität eines bestimmten Leberenzyms, das für den Abbau verschiedener Medikamente verantwortlich ist. Durch die Einnahme von Johanniskraut kann es deshalb zu einem vermehrten Abbau und somit verminderter Wirkung von verschiedenen Immunsuppressiva (z.B. Cyclosporine), HIV-Medikamenten, Medikamenten, die zur Behandlung von Krebsleiden verwendet werden (Zytostatika), Herzmedikamenten (Digoxin) und vielen anderen kommen. Wichtig ist hierbei auch insbesondere der vermehrte Abbau von einigen Arzneimitteln zur hormonellen Empfängnisverhütung (Pille). Bei der gleichzeitigen Einnahme von Johanniskraut und der Pille und dem dadurch bedingten Wirkverlust der Pille ist das Risiko von ungewollten Schwangerschaften demnach erhöht. Johanniskraut kann andersherum aber auch die Wirkung verschiedener anderer Arzneimittel, wie Antidepressiva oder Narkosemittel, verstärken.

Ich wüsste zumindest was ich bevorzugen würde .

Von den Nebenwirkungen wusste ich garnicht aber ich meinte mit Nebenwirkungen auch nur auf die Kombination mit anderen Tabletten bezogen, ob die Wirkung weg geht wenn ich die beiden zusammen einnehme weil es bei Johanniskraut ja öfter so ist.

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Die einzige und nennenswerte Nebenwirkung, die Johanniskraut hat:

Die Photosensibilität steigt bei längerem Gebrauch an.

Im Winter ist das überhaupt kein Problem, da reicht das Licht noch nicht mal aus, um nicht depressiv zu werden, geschweige denn, einen Sonnenbrand zu verursachen.

Hallo Anonymous3808,

welches Johanniskraut Medikament nimmst du? Laif900?

Ich habe keine Ahnung von Opipramol und würde empfehlen mit einem Arzt darüber zu sprechen.

Wegen der Depression: Hast du dir mal Gedanken über deine Ernährung gemacht? Ich kann dir bei Bedarf einige Tipps geben.

Gute Besserung!

Ja genau Laif 900 nehme ich, was den für Tipps? Ich esse normal und natürlich seehr gerne was süßes:) 

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eine Verhaltenstherapie zur Begleitung nur diese Medikament....

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