Opipramol und Cannabis (Halbwertszeit)?

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5 Antworten

Hallo,

ein Problem mit einer eventuellen Wechselwirkung zwischen Cannabis und Opipramol sehe ich als nicht gegeben. Nach 6 Wochen wird von Opi (witzige Abkzg. *g*) so gut wie nichts mehr im Blut sein.

Ein Risiko sehe ich eher darin, dass du eventuell grundsätzlich Cannabis nicht gut verträgst und eine Angstsymptomatik durch Cannabiskonsum wieder aktiviert werden kann. Du bist dir dessen wahrscheinlich auch bewusst.

Ich mache mir nur immer extrem schnell sorgen, wahrscheinlich auch jetzt.

Das sehe ich als ein Anzeichen dafür, dass du eine gewisse psychische Fragilität in Richtung Angst einfach mitbringst. Diese Fragilität (Disposition)  gehört zu deiner Psyche wohl einfach dazu.

Sie wird dir einerseits manchmal Probleme machen, dich aber andererseits mit  einem feinen Gespür für Gefühle bei dir selbst und bei anderen Menschen ausstatten.

Zur Zeit hast du dein psychisches Gleichgewicht wieder erlangt. Ob oder wie stark der Cannabiskonsum daran rütteln wird, kann keiner vorhersagen. Das wirst du nur durch das Experiment herausfinden.

Positiv sehe ich, dass du damals schnell reagiert hast. Du hast deine Psychiaterin als Sicherheit "in der Hinterhand", falls Probleme auftauchen.

Die Sache wirst du von allen am besten einschätzen können.

Alles Gute!

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Hallo KeinGuterNam3,

wenn es nur eine ganz geringe Menge ist, sehe ich nicht unbedingt die Gefahr einer Psychose, aber eine Garantie gibt es natürlich nicht.

Allein bist Du ja ebenfalls nicht. Kläre bitte die anderen beiden darüber auf, was passieren könnte und wie sie zu reagieren habe.

Ich drücke Dir die Daumen, dass es keine Probleme gibt.

LG

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Kommentar von nchtswssndr
14.10.2016, 01:13

Finde den Ratschlag sehr gut ! Vielleicht kannst du das ja auch nochmal mit deiner Ärztin absprechen .

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Es kann sein, dass du sehr empfindlich darauf reagieren wirst, da deine Reaktion damals schon so war. Ich würde deswegen nicht gleich viel nehmen und ganz wichtig ist, dass du jemanden dabei hast. Vielleicht hast du damals einfach viel zu viel genommen wie dein Körper vertragen konnte und du verträgst nur kleine Mengen.

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Kommentar von KeinGuterNam3
13.10.2016, 03:38

Ja, es war damals "ganz schön viel" - sonst, bei weniger Cannabis habe ich ja nichts von der Psychose gemerkt. Vielen Dank für den Rat :)

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Du solltest Deine Psychiaterin fragen, ob sie Dir sagen kann wie hoch bei Alkoholkonsum der statistische Wert für die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Psychosen im Vergleich zum statistischen Wert für die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Psychosen bei Cannabiskonsum liegt.

Und dann fragst Du sie, ob Deine damalige "Beinahe Psychose" nicht bloß eine mehr oder weniger starke Überdosierung mit Cannabiswirkstoff (THC) gewesen ist und es folglich zu unerwünschten Nebenwirkungen kam, wie dies bei allen anderen psychoaktiv wirkenden Mitteln auch der Fall ist, wenn überdosiert wird. Aber nicht zwangsläufig zu einer "Beinahe Psychose" führt.
Eher zur Kunden(Patienten)-Anbindung zwischen Psychiaterin und Dir.

Vor Deinem ersten erneuten Cannabis-Versuch rate ich zur Lektüre von "Rauschzeichen" (Google), damit Du besser vorbereitet bist. Angst, Sorge oder Befürchtungen sind nämlich schlechte Begleiter beim Experimentieren mit Cannabis.

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1. Nur Indica Sorten. 2.Kein Konsum wenn du irgendwelche Antidepressiva usw. in dem letzten Monat genommen hast. 3. Übertreib es nicht.

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