Opfer nach Verurteilung noch was schuldig?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Er kann zivilrechtlich gegen Dich vorgehen und einen Titel erwirken. Dieser Titel hat erst einmal 30 Jahre Gültigkeit.

Die Kosten für diesesVerfahren musst Du zahlen.

Was bisher gelaufen ist war strafrechtlich.

Das eine ist der Strafprozess ( Haft auf Bewährung) das andere der Zivilprozess (Geschädigter möchte sein Geld wieder). Sicher kann er Dich verklagen auf Schadensersatz. Da spielt die Inso auch keine Rolle.
Setz Dich mit Ihm bzw. seinem Anwalt in Verbindung und kläre die Situation.
Such dir einen 450€ Job womit du die Schulden abstottern kannst.

Das Strefrecht deckt das Zivilrecht in der regel nicht ab. Somit mußt Du für den entstandenen Schaden haften.

Deine Privatinsolovenz rettet Dich übrigens auch nicht. Nach § 302 InsO fallen Verbindlichkeiten aus vorsätzlich begangener unerlaubten Handlung nicht in die Restschuldbefreiung. Betrug zählt eindeutig dazu. Dein Tatopfer wird Dich also verklagen und mit dem Urteil dann 30 Jahre lang vollstrecken können.

Das Opfer hat recht, deine Verurteilung war nur der strafrechtliche Teil der Angelegenheit. Er hat natürlich privatrechtliche Ansprüche gegen dich, die er auch gerichtlich geltend machen muss. Einfach auf der Matte stehen und Forderungen stellen, funktioniert dabei nicht.

  • Du solltest zu einer Schuldnerberatung gehen und die sollen ihm - wenn möglich - entsprechend Deiner Möglichkeiten einen Zahlungsvorschlag unterbreiten.
  • Damit hast Du eine offizielle Stelle mit im Boot und der Mensch geht nicht mehr direkt an Dich dran, bedroht oder verklagt Dich.
  • Wichtig ist, dass Du guten Willen zeigst.
  • Die Wohlfahrtsverbände stellen kostenlose Schuldnerberatungen, z.B. die Caritas.

das Eine ist die Strafe für den begangenen Betrug. Nun kann das Opfer dich noch zivilrechtlich auf sein Geld verklagen.

Die Privatinsolvenz gibt es doch aus diesem einem Grund das man jemandem nicht bis auf die Knochen ausnehemen kann deshalb denke ich nicht das das Opfer mit der klage weit kommen würde bzw es überhaupt tun würde ....

Zahlen musst du trotzdem.

Bist Du denn nicht verurteilt worden, das Geld zurückbezahlen? Hat das "Opfer" denn keinen Titel gegen Dich?

Aber selbst wenn: Wer nichts hat, der hat nichts - es gibt Pfändungsfreibeträge, die Dein Überleben sichern und unangreifbar sind, es wird Dir also nichts passieren


Böses böses Opfer...

Natürlich kann er dich verklagen! Warum besorgst dir nicht wenigstens einen Minijob und fängst an, deine Schulden zurückzuzahlen?

Was möchtest Du wissen?