Operation gefährlicher wenn Patient starke Schmerzmittel schon im Vorfeld einnahm?

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7 Antworten

Das wird einige Tage vorher mit dem Anaesthesisten besprochen, und dann sollte man dessen Vorschriften über die Dosierung unbedingt auch befolgen. GGf. würde er eine Operation abllehnen, bzw, vershcieben.

Aber man wird ja während der Narkose eh ständig überwacht, die merken, wie tief die Narkose ist und ob es dem Patienten gut geht.

(Ausnahmen gibts natürlich immer, der Patient kann ins Koma fallen, oder an Herzversagen sterben, sofern er vorbelastet ist, oder eben Medikamentenmissbrauch betreibt z. B.)

Solange du dem Narkosearzt wahrheitsgemäße Angaben bezüglich der Art und Anwendung der Schmerzmittel machst ist das kein Problem. Dann kann er seine Medikamente entsprechend anders dosieren. Gefährlich wird es dann wenn man falsche Angaben macht.

jajablablabla 17.08.2016, 10:20

Naja, irgendwie kann ich mir vorstellen, das ab einer gewissen Dosis Schluß ist und das System dann kolabiert, wenn zu viel Schmerzmittel und Narkosemittel verabreicht werden, von demher...

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Spezialwidde 17.08.2016, 10:21
@jajablablabla

Ja sicher, deswegen muss der Anästhesist ja auch genau wissen was wieviel wann eingenommen wurde! Auch andere Medikamente. Dann kann er dafür sorgen dass das nicht passiert.

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jajablablabla 17.08.2016, 10:30
@Spezialwidde

Teil ich natürlich mit, welchen Grund hätte ich denn, es dem Narkosearzt zu verschweigen? Bekomm das Medi doch auf Rezept verschrieben, gibt kein Grund die Info zu unterschlagen. Trotzdem kommt aber eine Vollnark.dazu und das sind halt ziemlich viel Substanzen, die mein Körper da verkraften muss, hab chron. Bluthochdruck, muss täglich 5mg Amlodipin nehmen, hab manchamal Herzprobleme usw.  macht mir echt Sorgen, aber wie du sagtest, da muss man halt durch::

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Spezialwidde 17.08.2016, 10:37
@jajablablabla

Das mit dem verschweigegrund sagst du so, aber wenn es Narkosekomplikationen gibt liegts in den meisten Fällen daran dass der Arzt nicht alles wusste. Frag mich nicht was da einige reitet aber sie müssens dann ausbaden. Natürlich ist eine Narkose für den Körper kein Pappenstiel aber heutzutage doch gut beherrschbar. Man kann sehr feinfühlig steuern. Noch vor 20 Jahren war das ne Tortur, mir war danach tagelang kotzübel, heut ist man noch ein bisschen schlapp aber das wars auch schon.

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jajablablabla 17.08.2016, 10:45
@Spezialwidde

Hatte 2 OPs in den letzten 4 Jahren und kann bestätigen, das man danach sofort wieder klar ist, hab beide Male eine Stunde im Aufwachraum an den Herz Kreislaufmaschine gehangen, dann wurde ich schon wieder aufs Krankenzimmer gebracht, wo ich aber erneut ins Delirium befördert wurde, mittels Schmerzmittelinfusion, war so breit davon, keine Ahnung was da drin war

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Spezialwidde 17.08.2016, 10:49
@jajablablabla

Kenn ich ;-) Das war dann irgendein Opiatschmerzmittel. Ich hab jetzt mittlerweile ne Schmerzpumpe dass ich nicht immer dauerbreit bin.

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user8787 17.08.2016, 14:49
@jajablablabla

Heute werden schwer Herzkranke, Wachkoma Patienten und Multi-Traumen stundenlang operiert, die haben erheblich höhere Medikamentendosen als du. 

Die Anästhesisten wissen schon was zu tun ist..... 

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jajablablabla 17.08.2016, 14:55
@Spezialwidde

Sind schon Zustände so ab und an.  Bin momentan bei 3x 20 mg Oxycodon und 2x 5mg Oxygesic (das ist schnellwirksam) über'n Tag eingestellt, breit fühl ich mich aber schon lang nicht mehr, eher schlapp und müde, liegt wohl auch am warmen Sommerwetter. Bin echt froh wenn der Spuk endlich vorbei geht, aber ist ja bald soweit. Mal sehen ob ich mich im Herbst oder Winter zur OP entschließe oder ob es besser ist, doch erst im Frühjahr. Irgendwann muss ich mal machen lassen

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jajablablabla 17.08.2016, 14:56
@user8787

Woher willst du wissen, ob ich nicht auch Herz, Wachkoma oder Multitrauma- Patient bin? 

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Man sollte den wirklichen Tablettenkonsum / Schmerzmittelbedarf angeben. Danach wird dann die Narkose angeglichen. Wichtig ist auch den Konsum von Drogen anzugeben, die haben auch einen Einfluss auf die Narkosemittel.

Der Operateur , und der Narkosearzt , müssen über jegliche Medikamenteneinnahme informiert werden !!

Jede Operation kann gefährlich enden und deine Medikation wird im Vorfeld mit dir besprochen.

Warum fragst du? Der behandelde Arzt sollte das auf jeden Fall wissen.

Eine Operation mit Vollnarkose zieht immer ein paar Risiken mit sich.

Mach das was der Narkosearzt sagt, wenn du da was einnimmst wo der nichts von weiss, kann das in die hose gehen.

Bei sowas ist Eigenintiative u. U. tödlich.

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