OpenSuse zu vorhandenem Windows7 installieren?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo

Ich benötige (leider) einen PC mit Windows7,

Dazu erstmal mein bedauern.

möchte aber weiter mit OpenSuse arbeiten.

Glückwunsch zu dieser Entscheidung :-)

Daher habe ich Windows7 Prof. 64bit auf einer 250GB SSD installiert und möchte jetzt OpenSuse nach installieren

Dann einfach rein mit der Installations-DVD und loslegen, denn mit dieser
kannst Du alles notwendige ausführen um einen Dualboot zu erhalten.

umgekehrt zerstört Windows ja einfach den Bootmanager?

Den man aber vorher sichern könnte um in danach wieder zurück zu schreiben.

Windows stellt sich so dar, das sda1 100MB Systemreserviert sind (die
ich als efi-boot einhängen muß?) und sda2 100GB NTFS (Mein Win7).

Ich glaube eher nicht das es wirklich so aussieht:

NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:16 0 200,1G 0 disk
├─sda1 8:21 0 100M 0 part System Reserved
└─sda2 8:17 0 100G 0 part /Windows

denn in Windows selbst bekommt man ja nicht alle Partitionen angezeigt. Daher wäre eine Ausgabe von:

lsblk

unter openSUSE ausgeführt, sicherer. Du schreibst das es eine 250GB Festplatte ist, aber wenn ich das was Du auflistest zusammen zähle komme ich nur auf 100,1GB, wo sind also die fehlenden ~150GB geblieben?

Die 100mb Partition solltest Du beibehalten, allerdings dies ist keine EFI-Partition. Eine solche Partition wäre normalerweise auch als solche bezeichnet. Ist also keine so Bezeichnete Partition da muss man davon ausgehen das nicht im EFI-Modus installiert worden ist.

Wahrscheinlicher ist das es so aussieht:

NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:16 0 200,1G 0 disk
├─sda1 8:21 0 100M 0 part System Reserved
├─sda2 8:17 0 100G 0 part /Windows
└─sda3 8:12 0 100G 0 part frei oder unformatiert

Ergo musst Du diesen freien Teil für openSUSE nutzbar machen.

  • Hast Du MBR-Partitionierung oder eine GPT-Partitionierung?

Bei MBR-Partitionierung solltest Du die /dev/sda3 löschen und eine neue Partition als "erweiterte" anlegen um darin dann die Partitionen für Linux anzulegen:

NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:16 0 200,1G 0 disk
├─sda1 8:21 0 100M 0 part System Reserved
├─sda2 8:17 0 100G 0 part /Windows
├─sda4 8:15 0 100G 0 part Erweitert
├─sda5 8:14 0 20G 0 part /
├─sda6 8:13 0 4G 0 part SWAP
└─sda7 8:12 0 76G 0 part /home

GPT-Partitionierung solltest Du ebenfalls /dev/sda3 löschen und jeweils eine neue Partition für /, SWAP und /home anlegen, das es am Ende so aussieht:

sda      8:16   0 200,1G  0 disk
├─sda1 8:21 0 100M 0 part System Reserved
├─sda2 8:17 0 100G 0 part /Windows
├─sda4 8:14 0 20G 0 part /
├─sda5 8:13 0 4G 0 part SWAP
└─sda6 8:12 0 76G 0 part /home

Der Partitionierer sagt mir, daß er nur vorhandene Partitionen nutzen
kann, keine neuen Partitionen auf der Platte erstellen kann

Logisch, er kann aber eine vorhandene Partitionierung verändern, z.B. wenn man die (letzte) Partition verkleinert um Platz für weitere Partitionen zu schaffen.

Bei Linuxhase

Ja, da waren keine 110GB verschwunden, die waren nicht-zugewiesen (windows) bzw. sda3 (linux). Der Suse Installer hat sich geweigert, sda3 zu partitionieren. Daher habe ich jetzt (tip von s.u.) unter Windows eine 40GB Partition für / und (in einer erweiterten partition) 2GB swap und 60GB Rest als Partitionen erstellt.

Daraufhin ließ sich OpenSuse überreden die vorhandenen partitionen zu formatieren und sich dort hinein zu installieren. OpenSuse startet problemlos. Ich vermute mit dem einhängen der 100MB Partition (system reserved) die Windoof gemacht hat habe ich einen Fehler begangen. Ich bekomme in grub2 keine Auswahl für Windows, obwohl das detektieren fremder OS aktiviert ist.

Im Moment läuft die Partitionsdetektion der Boot-Repair-Disk (scheint aber zu hängen?). Wenn die Reparatur nicht erfolgreich ist, was wäre das geschickteste Vorgehen zum installieren, wenn ich alles noch mal platt mache? Kann ich Windows irgend wie sagen welchen Modus es nutzen und was es mit der Platte machen soll? Mein Bios läßt efi und legacy zu. Vielleicht doch zu erst Linux installieren, dann Windows, dann den Bootloader reparieren?

0
@matmatmat

@matmatmat

OpenSuse startet problemlos.

Erfreulich, Glückwunsch!

Ich vermute mit dem einhängen der 100MB Partition (system reserved) die Windoof gemacht hat habe ich einen Fehler begangen.

Fehler würde ich das nicht nennen, den es hat keinerlei Auswirkungen auf eines der Systeme, jedenfalls nicht solange Du nichts darauf schreibst.

Es ist aber unnötig weil man es nicht unter Linux (openSUSE) braucht und könnte einfach aus der /etc/fstab entfernt werden.

/dev/sda1   /windows   ntfs   rw,nosuid,nodev,relatime,user_id=0,group_id=0,allow_other,blksize=4096  0 0

Also ein löschen dieser Zeile oder zumindest auskommentieren durch ein # am Zeilenanfang.

Ich bekomme in grub2 keine Auswahl für Windows, obwohl das detektieren fremder OS aktiviert ist.

Dann zeig doch mal was hierbei ausgegeben wird:

grub2-mkconfig
  • Ist denn das Paket os-prober installiert?

Wenn die Reparatur nicht erfolgreich ist, was wäre das geschickteste Vorgehen zum installieren, wenn ich alles noch mal platt mache?

Es ist nicht nötig alles platt zu machen, man kann alles reparieren. Warte erstmal ab.

Kann ich Windows irgend wie sagen welchen Modus es nutzen und was es mit der Platte machen soll?

Ja das geht.

dann den Bootloader reparieren?

... oder anpassen.

Linuxhase

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Hey, wenn du eine neue Partition angelegt hast, musst du logischerweise die Partitionstabelle neu schreiben. Dort sind doch sämtliche Partitionen aufgelistet - und du musst ja irgendwo festhalten wo und wie die neue Partition aussieht.

Ich nehme keine Verantwortung (hehe), wenn ich aber nicht vollkommend blöd bin, verlierst du keine Partition. Wie immer gilt: BACKUPS.

Bootloader installierst du am besten im MBR (also /dev/sda als Ort angeben). /dev/sda1 als Installationsort macht kenen Sinn.

Ist aber alles nicht so schlimm. Grub kannst du auch nachträglich installierrn (auch wenn du z.B. Win nach Linux installierst):

https://sourceforge.net/projects/boot-repair-cd/

Auf CD oder Stick, booten und Arbeit machen lassen. Behebt die meisten boot Probleme völlig automatisch.

Gruß

Tuxgamer

Ich habe auch schon gemerkt, das die Susi eine kompliziertes Installation Programm hat, ich habe mir dann LinuxMint installiert, ging viel einfacher.

Mint ist das nächste auf meiner Liste wenn ich die Distro wechsel. Bisher bin ich - wenn es denn mal läuft - mit Suse ganz zufrieden.

0
@matmatmat

Mein erstes Linux war auch eine Susi, die 6.x, als dann das KDE  4 heraus kam, bin ich zu Mint Gnome gewechselt, habe aber vorige Woche wieder mal mir Suse 42.2 Leap Installiert (Multiboot), da hat die Installation länger gedauert als das ausprobieren danach, nachdem ich nicht an die an der FritzBox angeschlossene Festplatte ran komme, was mit den anderen Disis problemlos geht, habe ich sie nach ein paar Minuten wieder Schmerzlos entfernt.

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  3. Partition: 100GB Windows7
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Diese möchte ich eigentlich alle nicht löschen etc.

Ich weiß, dass es die Möglichkeit gibt Windows in eine VHD zu installieren und weiß auch wie es funktioniert, möchte aber beide Systeme nicht neu installieren, weil ich alle Treiber etc. nicht neu installieren will (Faulheit).

Kann ich Ubuntu nun auch auf einer VHD installieren? Grundsätzlich kenne ich VHDs nur als Windows Dateien und da ich Ubuntu ja alleinstehend installieren will und das ganze nicht unter Windows läuft ist die VHD ja nicht verfügbar oder? Oder hat Ubuntu auch VHDs die ich verwenden kann?

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Für eine hilfreiche Antwort wäre ich sehr dankbar. :)

MfG Zeroneca

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