Opa hat sich das Bein gebrochen, was nun?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dann musst du ihm wohl klar machen, dass er in den sauren Apfel beißen muss und fremde Hilfe zulassen muss. Ein "lehnt er ab" ist in deinem Fall nicht drin. Hast du ihm deutlich gesagt, dass du/deine Familie nicht die nötige Zeit, Kraft, Ernergie, ... habt, um das zu erledigen und er sich entscheiden muss zwischen Windel tragen und Pflegedienst (um es mal hart auszudrücken)?

Wir können und wollen uns nicht kümmern. Er ist nicht mein leiblicher Opa. Oma würde sich trennen, aber sie hat die Kraft nicht mehr, sie ist zu alt. Sie hätte auch ein schlechtes Gewissen, denn alleine würde er nicht klar kommen Oma macht ja alles. Aber pflegen kann sie ihn halt nicht und will es auch nicht. Ich kann nicht, bin schwanger... und seine Tochter wohnt 500 km weit weg, die haben auch kein tolles Verhältnis. Nunja ich werde morgen mit Oma ins Krankenhaus gehen, da müssen die uns mal sagen wie die sich das vorstellen ...

Wir wollen uns nicht kümmern.Einfach traurig !!!

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@Josefiene

wenn man die umstände nicht kennt, kann man immer gut reden...

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@werilou

Klar kenn ich eure familiäre Situation nicht, aber dein Opa hat dir und deiner Mutter bestimmt auch immer geholfen. Jetzt wo er eure Hilfe braucht, wollt ihr ihm nicht helfen. Ich persönlich finde es immer sehr traurig, wenn alte Menschen so einfach abgeschoben werden. Wenn es irgendwie geht, lasst den Opa in seinem gewohnten Umfeld und beauftragt einen Pflegedienst, der dann 1 oder 2 mal am Tag kommt.

L.G. Josefiene

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Könnt oder wollt Ihr Euch nicht um ihn kümmern? Wie viele Leute seid Ihr denn, die sich vielleicht kümmern können?

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