Opa gestorben / Erbe?

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7 Antworten

Du kannst versuchen, etwas rauszufinden, du solltest dich aber beeilen, denn du hast ab Bekanntgabe nur 6 Wochen Zeit, auszuschlagen, danach ist es zu spät und du hast ggf. die A-Karte.

Kennt ihr noch Verwandte, die Kontakt hatten, dann nimm Kontakt mit denen auf (Facebook ggf.), ansonsten frag in der Nachbarschaft nach, wer ihn gekannt hat. Gab es Freunde, kam ein Sozialdienst? Hatte er ein Auto, Besuch vom Gerichtsvollzieher, luxeriöse Einrichtung? Hatte er ein Haus oder wohnt er in Miete? Was hat er früher gearbeitet, wie war sein Umgang mit Geld? Das weiss sicher dein Vater und daraus kann man die Rente vermuten, die er gekriegt hat.

Mein Sohn ist vor kurzem leider auch Erbe geworden und ich kämpfe seither um die Ausschlagung. Er ist aber minderjährig und das Familiengericht muss zustimmen und die wollen eindeutige Beweise der Überschuldung sehen und wir hatten seit 15 Jahren keinen Kontakt. Daher habe ich mich mit dem Thema befasst.

Wenn du die Erbschaft annimmst (passiert automatisch, wenn du nicht rechtzeitig ausschlägst) und es besteht wirklich eine Überschuldung, dann musst du eine Nachlassinsolvenz machen, dazu brauchst du aber einen Anwalt und das ganze wird eine Weile dauern, bis das durch ist. Ist viel Aufwand und Arbeit. Bei einer Freundin dauerte es über ein Jahr. Dann musst du aber nicht selbst haften für die Schulden.

Was aber auf alle Fälle hängen bleibt, vermutlich an deinem Vater bei Erbausschlagung, das sind die Beerdigungskosten, das Sozialamt wird auf ihn zukommen wegen der Kosten und da kommt er nur raus, wenn sein Einkommen extrem gering ist. Nimmst du das Erbe an, musst du zahlen, wenn das Erbe die Kosten nicht hergibt.

Beim Vater meines Sohnes wurde die Übernahme beim Sozialamt beantragt, weil seine Frau auch kein Geld hat, zu bezahlen.

Die Ausschlagung kann man beim Nachlassgericht erklären, kostet 30 Euro. In manchen Bundesländern (Rheinlandpfalz z.B.) geht das auch, wenn man es schreibt und beim Bürgeramt die Unterschrift beglaubigen läßt, das kostet 10 Euro, geht aber eben nur in manchen Bundesländern.

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Da werden Sie schon selbst nachforschen müssen. Ersten Ansatzpunkt ist hierbei die Wohnung des Verstrobenen. Dort finden sich in der Regel Unterlagen zu Konten usw.

Die Ausschlagung muß übrigens persönlich vor den Gericht erfolgen oder über einen Notar. Ein einfacher Brief reicht nicht.

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Nein, das kann man nicht. Du kannst, nimmst du das Erbe an und stellst dann fest, dass es verschuldet ist, beim Nachlassgericht das Erbe auf den Nachlass beschränken, d.h. du musst nicht mit deinem Vermögen für die Schulden deines Großvaters eintreten. Informier dich bei dem Amtsgericht bei dir vor Ort.

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Nein, außer durch eigene Recherche. Und vor allem weiß das Nachlassgericht nichts über Vermögenswerte oder Schulden im Regelfall.

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Nein,das erfährst du erst wenn du das Erbe angenommen hast,nicht ehr

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Kommentar von martinzuhause
22.04.2016, 14:49

dann kann das erbe auch nachträglich ausgeschlagen werden. zb. wenn es aus schulden besteht

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Nein,nie nicht

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