Opa (72) leidet an Krebs, wie kann ich damit umgehen?

9 Antworten

Hallo WespenPhobie - das tut mir sehr leid, dass der Krebs Deines Opas

Das ist eine sehr belastende Situation - zu wissen, dass ein Mensch, den man liebt, stirbt, zu hoffen, dass man noch viel Zeit zusammen hat und andererseits aber auch zu wünschen, dass es für ihn nicht zu lange geht.
Ich erlebte dies als uns unsere Mutter sagte, dass sie bald sterben werde (nach jahrelanger Krebstherapie). Im ersten Moment war es nur schrecklich - nicht zu wissen ob dies in zwei Wochen oder zwei Monaten sei - wir nahmen dann einfach Tag für Tag.

Die Zeit danach war sehr intensiv - wir sassen oft an ihrem Bett - haben miteinander gesprochen - gemeinsam mit and. Besuchern / Verwandten geweint aber auch gelacht - oder einfach nur gelesen, dass sie nicht alleine war.
Und auch wenns teils belastend war, wars am Ende gut - wir hatten Zeit uns zu verabschieden, wir konnten uns vieles sagen und regeln (ich empfand es zB sehr erleichternd zu wissen, was sie an Ihrer Beerdigung wünscht oder auch nicht) und dann ging sie irgendwann...

Sag Deinem Opa was Dir wichtig erscheint, frag ihn was Du (noch) wissen möchtest (zB auch über den Tod - schau einfach wie er reagiert) - zeig ihm, dass Du für ihn da bist - dräng ihn aber nicht wenn er nicht reagiert, sich zurückzieht...

Ihr müsst Euch auch nicht die ganze Zeit unterhalten... wenn Du das Bedürfnis hast, Zeit mit ihm zu verbringen: nimm ein Buch, eine Zeitschrift und auch Deine Hausauffgaben mit - setz Dich neben ihn, sag Du würdest jetzt einfach ein bisschen lesen, lernen - ich könnte mir vorstellen, das würde ihm gefallen.

Ich weiss, es ist unglaublich schwer, aber Du musst Deinen Opa gehen lassen (wenn die Zeit kommt) - und meine persönliche Meinung ist, dass es leichter ist zu sterben, wenn man weiss, dass die Hinterbliebenen zwar trauern aber ihr Leben weiter leben.

Und Du darfst jederzeit alle Gefühle haben (sei's Trauer oder Wut aber auch Freude, Glück...).

Sprich nach Möglichkeit auch über Deine Gefühle, Deine Ängste oder Wut  egal was - mit Gleichaltrigen aber auch mit Erwachsenen (einfach jmd dem Du vertraust, der Dich kennt - kann jmd aus der Familie sein muss aber nicht)

Lieber Wespenphobie - ich wünsche Dir resp. Euch allen ganz viel Kraft & Energie, aber auch Ruhe & Geduld.

Hallo,

das tut mir sehr leid für deinen Opa und auch für dich. Ich kenne ihn natürlich auch nicht und weiß nicht, wie sehr es ihn belastet.

Vielleicht ist er froh, schon ein schönes und relativ langes Leben gehabt zu haben und wenn man nicht weiß wieviel Zeit einem noch ganz genau bleibt, ist das doch etwas gutes, solange die Ärzte noch keinen Zeitraum genannt haben.

Du weißt nun, du hast noch die Möglichkeit viel Zeit mit ihm zu verbringen! Ich wusste damals bei meinem Opa ca. eine Woche vorher Bescheid das er sicher sterben wird. Das war der Moment an dem ich lernen musste, das man sich im Leben auch verabschieden muss und den Tod akzeptieren muss. Deswegen berührt mich diese Frage auch besonders.

Er selbst hatte allerdings auch Demenz und bekam es selbst gar nicht mehr richtig mit. Für Angehörige ist es meistens schlimmer.

Jeder von uns muss eines Tages sterben und viele auch leider schon zu jung! Krebs ist eine schlimme Sache aber versuch einfach noch eine schöne Zeit mit deinem Opa zu verbringen und versucht, soweit es geht, Dinge für und mit ihm zu machen, die im Freude bereiten.

Viel machen kann man leider sonst nicht, ich kenne deinen Opa ja wie gesagt nicht und jeder Mensch geht anders mit so etwas um.

Ich hoffe ich konnte dir wenigstens etwas helfen, wünsche euch alles gute!

Moin.

Wenn Du es ihm wirklich angenehmer machen willst, dann sorge für seine Unterbringung in einem Hospiz und die dortige Betreuung durch einen guten Palliativarzt.

Die Vorteile eines Hospizes sind die weniger sterile, fast schon familiäre Umgebung, die gute pflegerische Betreuung, bei der er nahezu alles was er will auch bekommt, auch völlig egal wann er es will und zu guter letzt, die gute palliativmedizinische Betreuung durch einen entsprechenden Facharzt.

Letztere umfasst, wenn sich das Ende nähert, auch eine sog. palliative Sedierung. Das ist eine gut dosierte, kombinierte Gabe von Schmerz- und Beruhigungsmitteln, die es dem Patienten ermöglicht, den letzten Weg Schmerz- aber vor allem auch Angstfrei zu gehen.

Ich habe im Hospiz sowohl meine Oma, als auch meine Lebensgefährtin bis zum Tod begleitet und kann das durchweg jedem nur empfehlen. Kosten brauchst Du da im Übrigen nicht zu fürchten. Die Leistung "Hospiz" wird vollständig von der Krankenversicherung übernommen.

Besuch ist in einem Hospiz jederzeit möglich. Die meisten Häuser haben auch Gästezimmer, in denen Besuch auch über Nacht oder übers Wochenende bleiben kann.

Es mag schwer sein, sich das vorzustellen, aber die Unterbringung in einem Hospiz ist das mit Abstand beste, was Du für jemand im Endstadium noch tun kannst. Denn dort kann derjenige als Mensch sterben, statt als Patient, den irregeleitete Ärzte immer wieder zurück zu holen versuchen, ungeachtet seines Leides, einzig ihres uralten Eides willen.

Ich habe die Entscheidung "Hospiz" für zwei Angehörige getroffen und nie bereut und ich habe sie zur Sicherheit für mich selbst auch schon festgeschrieben.

Nein, Du holst den lieben Menschen damit nicht ins Leben zurück. Aber Du schenkst ihm damit die Möglichkeit in Frieden zu sterben. Und nein, das wird Dir vermutlich auch keiner direkt danken. Das kommt meist erst, wenn der Tod dieses Menschen nicht mehr so allgegenwärtig ist.

Und nein, für Dich wird das Sterben des geliebten Menschen dadurch auch nicht leichter. Aber für ihn.

Ansonsten bleibt nur der Rat: Überwinde Deine Angst und sprich mit dem Sterbenden über den Tod. Das mag Dir nicht helfen, im Gegenteil. Aber es hilft ihm.

- -
ASRvw de André

Mega Angst vor Hautkrebs was kann ich tun?

Hallo! Ich weiß, das ganze ist jetzt vielleicht bescheuert, aber ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie Angst ich habe. Ich bin jetzt 14 und habe erst neulich einiges über schwarzen Hautkrebs gelesen und seitdem habe ich unendlich Angst davor das ich das haben könnte. Ich war noch nie beim Hautarzt, werde jetzt dann aber bald hingehen. Aber die Zeit bis dahin kommt mir gerade so unendlich lange vor und ich weiß nicht wie ich mit meiner Angst umgehen soll. Ich hab den Fehler gemacht, im Internet immer mehr über schwarzen Hautkrebs zu lesen, und obwohl ich irgendwo weiß das vieles davon nur Panikmache ist und ich mir einiges jetzt einbilde habe ich seitdem dauernd panische Angst. Ich habe das Gefühl das sehr viele von den Symtomen des schwarzen Hautkrebs bei mir zutreffen, bei Dingen für die ich vorher ganz einfache Erklärungen hatte. Zum Beispiel mal eine etwas schlecht heilende Wunde, ein nicht perfekt gewachsenes Muttermal. Außerdem habe ich gelesen das man diesen Krebs im fortgeschrittenen Stadium u. a. durch Bauchschmerzen und Gelenkschmerzen spüren kann, was beides ab und zu auf mich zutrifft (bis vor ein paar Tagen war einfach noch zu wenig Bewegung seid den Ferien Schuld) Ich weiß ja irgendwo, das ich mir total Panik machen lasse, aber ich schaffe es nicht mich davon abzulenken - sobald ich nur eine Minute Zeit habe nachzudenken, ist die Angst wieder da. Meine Fragen sind jetzt erst mal: Kennt ihr dieses Gefühl und weiß jemand was ich dagegen machen kann? Und dann wollte ich noch gerne etwas zu schwarzem Hsutkrebs fragen, nämlich: Wie groß ist die Chance auf Hautkrebs in meinem Alter, am Anfang habe ich mir noch recht wenig Sorgen gemacht weil ich nicht übermäßig blass bin oder mich oft in der Sonne aufhalte, Krebs gab es in meiner Familie soweit ich weiß auch noch nicht so viel, häufig nur bei denen die geraucht haben oder mit anderen Giftstoffen in Berührung gekommen sind. Und was mich, abgesehen von dem ganzen jetzt interessiert, wie verläuft diese Krankheit, wenn man sie hat und nicht rechtzeitig behandelt, also wie macht sie sich bemerkbar? Ich habe erhlich gesagt weniger Angst davor, irgendwann zu sterben als Jahrelang mit Schmerzen vor mich hin zu kriechen! Stirbt man an schwarzem Hautkrebs eher schnell oder leidet man da ewig lange? Und mal angenommen, ich habe tatsächlich Hautkrebs, vielleicht schon seit Jahren, wie groß ist dann die Chance das ich ihn wieder wegbekommen, beziehungsweise, wie fortgeschritten kann er schon sein? Ich weiß das ist jetzt ein langer Text und kommt vielen vielleicht total dumm vor, aber ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand antworten könnte. Danke schonmal und Liebe Grüße!

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