OP-Schwester oder OTA?

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1 Antwort

OTA und OP Schwestern machen genau das selbe, der Werdegang ist unterschiedlich.

Bei OTA machst du drei Jahre Ausbildung, im ersten Jahr ist man außerhalb des OPs auf Station, Ambulanz, Endoskopie und Sterilisation eingesetzt, ab dem zweiten Jahr ist man im OP.

Die OP-Schwester macht erst drei Jahre Krankenpflegeausbildung und dann zwei Jahre eine meist klinikinterne OP-Weiterbildung. Und dadurch bekommt die dann eben mehr Gehalt, weil sie durch die längere Zeit, die sie schon arbeitet, eben höher im Tarifvertrag eingestuft wird. Es gibt aber mittlerweile auch Kliniken, die das Gehalt der OTAs irgendwie an das Gehalt der OP-Schwestern anpassen.

Wenn du in den OP willst, brauchst du aber unbedingt Praktika. Erstens musst du wissen, ob du das überhaupt kannst, und zweitens bekommt man ohne Praktikum kaum einen Ausbildungsplatz, weil die Ausbildung in der Zwischenzeit extrem beliebt ist (in meinem Jahrgang in Ulm kamen auf 10 freie Plätze in der Uniklinik ca 300 Bewerber).

Und auch bei den anderen Berufen würde ich dir Praktika empfehlen, dann siehst du gleich, was dir gefällt.

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edineia 19.06.2016, 19:36

Hallo! Dadurch dass ich auf der Fachoberschule im Bereich Sozialwesen bin, ist ein vierteljähriges Praktika Pflicht (wird benotet, Berichte über einen Patienten Pflicht). Ich war in der Neurologie und durfte einen Tag in den OP-Bereich mit. Das hat mir sehr gefallen.

Für die anderen Berufe möchte ich noch Praktika machen, jedoch wird es bei der Forensischen Psychiatrie schwierig.

LG

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sabbsi 19.06.2016, 19:41
@edineia

Für den OP brauchst du mehr Praktikum. Ich hatte mit zwei Wochen ja schon verdammt wenig, viele Bewerber haben Jahrespraktikum oder wenigsten mehrere Wochen oder Monate. Mit einem Tag hast du bei einer Bewerbung kaum Chancen, wenn du dann nicht grade schon eine andere medizinische Ausbildung gemacht hast.

Wer OTA werden will, dem empfehle ich entweder eine andere medizinische Ausbildung vorne weg (zB MTA) oder mind. 1 Monat Praktikum. Ich kenne jedefalls keine OTAs, die mit weniger einen Ausbildungsplatz bekommen haben.

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