OP: Angst, dass Narkose nicht wirkt

12 Antworten

Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine N.=Narkose vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat u. weiß, wie viel mg er von den N-medikamenten injizieren muss zur Aufrechterhaltung der N. denn N-med. sind todbringende Med. wenn eine zu hohe Dosis injiziert wird oder du bist im Anschluss geistig behindert. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. vorbeugen. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche im Aufklärungsbogen mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig ist bzw. war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für die N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) nach der OP gleich wieder aufwachen möchte. 4.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich vollkommen wach bin und meine Atmung wieder normal ist. Am anderen Tag um 9:20 Uhr musste ich mich plötzlich ganz schnell fertig machen obwohl ich erst um 10 Uhr OP-fertig sein sollte. Zwei Schwestern haben mich dann in den OP gebracht. Die eine Schw. hat mir Vorwürfe gemacht weil ich gerade vom Duschen kam u. noch nicht OP-fertig war. Die andere Schw. hat sich über mich lustig gemacht u. ausgelacht als ich mich wegen meiner Schmerzen auf den OP Tisch gerollt habe u. nicht wie üblich gerutscht bin. Als sie bemerkte, dass ich dies gesehen hatte war sie plötzlich ganz freundlich und wünschte mir alles Gute. Dann kam ein fremder A. begrüßte mich legte mir einen Zugang u. die Pulsoxymetrie an. Dann ging er wortlos wieder weg. Dann kam ein fremder Mann machte irgendetwas an meinem Arm u. ging auch wieder weg dabei rief er dem A. zu, dass er das Hypnotikum injiziert hat. Da begriff ich, dass er schon die N. eingeleitet hat. Dann schlief ich ein. Keiner war bei mir zum Beatmen. Ich wollte noch reagieren u. nach O2 verlangen aber dazu bin ich nicht mehr gekommen. Das war vielleicht auch gut so, denn hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich von dem schmalen Tisch gefallen beim eingeschlafen weil ich nicht angeschnallt war. Ich war auch noch nicht an die Überwachungsgeräte (RR, EKG) angeschlossen. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Denn nach dem Einschlafen hört man auf zu atmen u. muss beatmet werden. Einige A. sehen das nicht so eng u. sagen ein leichter O2 Mangel ist nicht so schlimm da er ja sowieso gleich 6 l/min an reinen O2 gibt und so die Sättigung wieder auf 99% bringt. Dieser O2 Mangel bedeutet aber für den Körper eine unnötige Stresssituation die fatale Folgen haben kann. Leider bin ich von dieser N. erst spät am Abend auf der Station wieder wach geworden. Vom AWR weiß ich gar nichts. Das war bei meinen anderen OPs nicht so. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm. Gedächtnisstör. Wortfindungsstör. Bluthochdr. u. Schwindel. Während der OP war mein RR für 35 min. nur 75/40 mm Hg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrner Str. wo ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Meine Ängste u. Wünsche wurden nicht berücksichtigt. Als ich am anderen Tag eine Schwester darum bat mir eine Tasche aus meinem Schrank zu bringen antwortete sie "das können sie auch selber" u. das nach einer Bandsch. OP. Der Arzt hatte mir noch gesagt, dass ich nach der OP auf keinen Fall schwer heben darf. Dieser KH- Aufenthalt hat mein Leben verändert. Ich habe heute noch Alpträume davon. Da ich dem Aufklärungsanästhes. meine Ängste u. Wünsche nur mündl. mitgeteilt hatte u. er dies nicht an den durchführenden A. weitergegeben hat, ist alles schief gelaufen. Der A. hat lediglich das Personal auf St.4 AB informiert, dass ich sehr ängstlich bin worauf sich das Pers. dann über mich lustig gemacht hat. Im OP konnte man dem Pers. Stress ansehen. Ich habe vor der OP keinen O2 bekommen u. die N. war zeitweise viel zu tief. Meine A.-tin hat wahrscheinlich an Selbstüberschätzung gelitten u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Schau dir vorher mal an, wie eine normale N. ablaufen muss damit du merkst, wenn etwas falsch gemacht wird u. du evtl. dann auch Schäden davon trägst. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

Also die Angst, dass die Narkose nicht wirkt, weil man sich dagegen wehren kann, ist total unbegründet.

Das liegt daran, dass schon in der Vorbereitung auf die Narkose ein Medikament verabreicht wird, das anxiolytisch (=angstlösend) wirken soll. Es handelt sich dabei um Midazolam und es greift genau an der Stelle im Gehirn an, die die Angst erzeugt, das sind die Amygdala im Limbischen System.

Zum anderen wirken die Narkosemittel selber auch in diese Richtung. Dem Einschlafen geht meist eine Kurze Phase der Amnesie (Erinnerungslosigkeit) voraus, weil die Gedächtniskonsolidierung zunächst gestört wird (wie beim Filmriss im Alk-Rausch) Das kommt auch von einer gewissen Gleichgültigkeit, die mit dem Narkosemittel mitkommt.

Also, das Einschlafen in die Narkose wird wohl ganz easy und viele empfinden das sogar als angenehm. Entspann dich und freu dich auf die Erfahrung. Pack am besten noch einen schönen Traum ein, wenn du zur OP fährst. Die beiden Derby-Siege gegen Dortmund vielleicht. Damti du gewappnet bist. Wenn du am OP-Tisch liegst, sagen sie dir, dass du dir noch einen Traum aussuchen darfst. Aber dazu reicht meistens die Zeit nicht mehr. :)

Ich wurde vor zwei Jahren operiert. Klar, aufgeregt ist man immer, man weiß ja nie was wirklich passiert, da man im Tiefschlaf ist.

Aber der Übergang von "wach" zu narkotisiert geht relativ schnell. Bei mir hat es sicher keine 30 Sekunden gedauert. Fand das Gefühl einfach einzupennen recht cool ;-) Aber das ist einfach eine persönliche Geschichte, ich bin auch nicht mit "Angst" in die OP gegangen, weil ich wusste, das es notwendig ist und ich auch die Ärzte und Anästhesisten bereits vorab kannte. Meistens bekommt man vor OP, ungefähr 30 Minuten vorher, eine Prämedikation, die einen beruhigen soll. Bei mir hat die gar nicht gewirkt, ich habe aber auch schon Patienten erlebt, die absolut weg vom Fenster waren und bereits vorab schon geschlafen haben.

Dass man nach/beim Aufwachen wirres Zeug redet, mei, das kannn schon passieren. Darüber solltest du dir keine Gedanken machen. Vor und nach einer OP geht es um andere Dinge, als ob man mal ein bisschen doofes Zeug redet. Da geht's um deine Gesundheit...und keiner wird's dir krumm nehmen, wenn du mal ein bisschen Mist verzapfst, immerhin wirkt eine Narkose bei jedem anders. Zudem wirst du die Leute im Aufwachraum vermutlich nie wieder sehen ;-)

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